NACHRICHTEN 1. QUARTAL 2002

24.3.2002 BTO 2002
Das neue Design ist da!
Damit Ihr Euch im neuen Design schnell zurechtfindet fassen wir hier die wichtigsten Änderungen nochmal zusammen.
  • Biertest-Online ist jetzt natürlich noch schöner und übersichtlicher als gewohnt!
  • Die Listen von Euren Online-Tests und unseren Crew-Tests wurden zusammengelegt. Ihr findet alle Biere wie gehabt in der Rubrik RESULTATE, nur das es keine gesonderte Online-Test Tabelle mehr gibt.
  • Die einzelnen Bierseiten wurden völlig neu gestaltet:
    Neben Kommentaren von Euch und von uns sollen dort auch die Etiketten des jeweiligen Bieres erscheinen, sofern vorhanden natürlich. Wir werden demnächst auch die Möglichkeit anbieten, daß auch Ihr Etiketten hochladen könnt, wenn Ihr wollt. Wegen technischer Probleme kommt dieses Feature aber erst in den nächsten Tagen.
  • Die Rubrik HALL OF FAME wurde aufgelöst. Der Tester des Monats, die BTO-Helden und die All Time Beers findet Ihr unter ONLINE-TEST, dem BIER DES MONATS haben wir einen direkten Link spendiert.
  • Die Rubrik HINTERGRUND heisst jetzt ÜBER UNS - dort findet Ihr bislang unveröffentlichte Fotos und Hintergrundinfos von der Testcrew.
  • Das FORUM heisst jetzt STAMMTISCH.
Wir hoffen, daß Euch die Änderungen gefallen. Für Anregungen und eventuelle Fehlermeldungen sind wir natürlich jederzeit empfänglich, also schreibt uns!
24.3.2002 Wartungsarbeiten
Wegen einer Software-Umstellung wird die Seite im Laufe des heutigen Tages vorübergehend abgeschaltet.
23.3.2002 Bier des Monats
Heineken ist von Euch zum Bier des Monats März gewählt worden.
21.2.2002 Münchner Reinheitsgebot
Nicht, dass Ihr denkt, wir würden nicht mehr testen: Die folgenden Tests sind schon etwas her, wir haben's nur bisher nicht geschafft, unsere Notizen hier ins Reine zu schreiben.
Es begab sich anlässlich des Arbeitssieges der Roten gegen das Team aus dem Münchner Vorort Unterhaching (1:0), dass wir uns einem klassischen Arbeiterbier gewidmet haben, nämlich einem Porter. Plato 13 von der niederrheinischen Altbierbrauerei Diebels fängt ganz gut an mit einer schön vollmundigen Note. Zur Halbzeit kommt ein wässriger Durchhänger, der aber in einem feinen malzig-bitteren Abgang endet. Eine nette Alternative zum Alt aus demselben Hause. Bleibt zu hoffen, dass die neuen Hausherren in Issum das genauso sehen. Am Start war ein weiteres obergäriges. Monteith's Original Ale steht gut unter Druck. Beim Öffnen der Flasche kommt es einem zwar entgegen, im Glas ist davon jedoch nichts zu merken - keine Blume. Es riecht recht kräftig, ist es auch im Antrunk. Danach geht's jedoch bergab. Der Nachgeschmack ist nur noch "ausreichend". Trotzdem Danke für die Spende an Mike´s Place! Außerdem waren noch drei untergärige Biere im Test. Dresdner Felsenkeller ist spärlich gehopft und im Antrunk merkwürdig süß. Q.Lee schmeckt etwas von Waldhonig. Süffig ist es aber allemal. Leider haben wir nur die Dosenversion erstehen können. Allerdings lohnt sich der Weg nach Sachsen für eine Flasche Felsenkeller wohl kaum. Aus der Kategorie Extra-Billig ist Meister-Pils. Und wie immer findet sich mit Pewe jemand, dem es schmeckt. Einig sind wir uns allerdings, dass der metallische Beigeschmack arg stört. Obwohl es aus der Flasche kommt. Dann war da noch Augustinerbräu hell. Ein leicht saures Bier, auf dem Kronkorken wird an das "Münchner Reinheitsgebot" erinnert. Wer mal interessant zu erfahren, was die Augustinermönche am Anfang des 16. Jahrhunderts da so reingepanscht hatten. Langweiliger als heute hat es damals bestimmt nicht geschmeckt...Im Onlinetest hat es allerdings außerordentlich gut abgeschnitten.
17.2.2002 Bier des Monats
Diebels ist von Euch zum Bier des Monats Februar gewählt worden.
14.2.2002 Tester der Monats
Marcel ist Tester des Monats Febraur!
28.1.2002 Falkenfelser, Zwergenbräu
Am Samstag ist Biertest im niedersächsischen Städtchen Werlte. Zu Gast sind vier Damen aus dem Ort, die allesamt bereits potentiellen Biertester-Nachwuchs in die Werlt gesetzt haben und sich jetzt bei uns nach möglichst guten und preiswerlten Bieren erkundigen wollen. Denn Kinder sind heutzutage teuer, da muss man sparen!
Aber bitte nicht beim Bier, und schon gar nicht mit Falkenfelser Pilsener. Das ist zwar sehr billig und kommt trotzdem umwerltbewusst aus der Pfandflasche. Geschmacklich ist es aber unausgewogen bitter. Da fehlt der Körper, das Grundgerüst. Wie erwartet ist Falkenfelser Export aus derselben Brauerei in Franken deutlich milder. Für ein Export ist es dennoch recht herb, den Müttern gefällt's nicht. Q.Lee entdeckt einen leichten Papiergeschmack. Von den Billigbieren ist Zwergenbräu eindeutig das beste, ein immerhin durchschnittliches Pils ohne Geschmacksfehler. Da kann man sich einen Abend lang dran festwerlten - etwa zum halben Preis der örtlichen Premium-Marke!
Außerdem im Test: Einbecker Spezial, Staropramen und Cruzcampo 1904. Die Ergebnisse folgen in Kürze!
20.1.2002 Winterbiere
Was wäre, wenn es die unzähligen kleineren Privatbrauereien nicht gäbe? Kaum auszudenken, sind sie doch häufig identitätsstiftend für ihre Region oder ihren Stadtteil. Und sie geben uns und Euch Arbeit! Doch vielen kleinen und mittelgroßen Brauereien geht es schlecht. So offenbar auch der Herrenhäuser Brauerei, die wir schon so häufig besucht haben. Deshalb solidarisieren wir uns mit Herri! Ab sofort wird mit Herrenhäuser geeicht.
Am Samstag sind fünf Winterbiere am Start.Weltenburger Winter-Traum ist kupferfarben. Der Geschmack ist recht mild, vielleicht ein bischen wässrig. Im Abgang kommt jedoch noch mal eine angenehme Hopfennote ins Spiel. Insgesamt empfehlenswert, sogar Indy hat's gefallen. Das Hofbräu Festbier ist ein helles Bier er mit 6% Vol. Es hat einen herben Charakter, ist aber schön süffig und rezent. Vielleicht etwas ungewöhnlich zum Fest. Eschweger Festbier macht zunächst einen holländischen Eindruck. Es scheint im Antrunk charakterlos, leicht süßlich. Insgesamt schmeckt es aber recht rund und süffig. König Ludwig hat königliches Festags-Bier gebraut. Das hat uns allen geschmeckt. Es reicht schön malzig, ist sehr ausgewogen - Platz 71. Mit rauchigem Geschmack kommt Martini Winterbier. Eigentlich ganz nett, im Nachgeschmack stört zum Schluss eine säuerliche Note.
Insgesamt nehmen sich die fünf Winterbiere nicht viel. Wer unbedingt mal eine Abwechslung braucht, kann sich ja im Getränkemarkt nach Bieren aus seiner Nachbarschaft umsehen und so gleich einen Beitrag gegen das Brauereisterben leisten. Wenn's nicht schmeckt, landet's halt auf dem Boden...
17.1.2002 Bier des Monats
Pilsner Urquell ist von Euch zum Bier des Monats Januar gewählt worden.
12.1.2002 CH'TI!
Bisher hatten wir aus Frankreich viele schöne Flaschen, die uns jedesmal Hoffnungen auf den Inhalt gemacht haben. spes saepe fallit - Die Hoffnung hat uns oft getäuscht, diesmal aber nicht. Und dabei kommen die Testobjekte der letzten Sitzung aus dem Norden unseres Nachbarstaates, aus verdächtiger Nähe zur belgischen Grenze. Die Brasserie de Bénifontaine füllt ihre Marke CH'TI in braunen Flaschen à 75cl ab. Verschlossen werden die Pullen mit dickem Korken und einem Gitter, wie wir sie von Sektflaschen kennen. Vier Sorten sind im Test. Ambrée hat eine schöne Bernsteinfarbe. Es ist recht fruchtig, im Antrunk klingt ein gewisses Weinaroma mit. Es könnte süffiger sein. Blonde ist ein anständiger Bock. Die Marzipannote stört ein wenig, dafür ist das Bier sehr süffig. Der hängende Nachgeschmack macht es aber letztendlich zum schlechtesten CH'TI. Das dunkle Gegenstück, Brune, riecht merkwürdig wässrig, ist jedoch sehr vollmundig. Indy und Matze finden es zu süß, die anderen stört der Lakritzgeschmack. Wir waren daher überrascht, dass es recht süffig ist. Das beste CH'TI ist das Triple. Der erste Geruchseindruck erinnert an Pils - und das bei 7,5%! Da passt einiges zusammen. Die angenehme Rezenz und Bitterkeit machen das Bier so süffig wie kaum ein anderes dieser Stärke. Dafür gab's zweimal die Note "gut". Da sich bekanntlich bei Indy der Trinkgenuss reziprok zum Alkoholgehalt des Bieres verhält, bekam das Triple insgesamt aber nur 9,11 Punkte. Immerhin Platz 84.
Jenlain kann da nicht mithalten. Das blonde mit 6% Alkohol ist zu süß. Es schmeckt ein bischen seifig, ist aber immer noch besser als das kanadische Maudite. Das ist so ein Bier, die einem am nächsten Morgen weh tut. Jede Menge Hefe im Glas, recht sauer im Antrunk und 8% Alkohol. Auf dem Etikett grinst uns Satan an, und ein paar finstere Gesellen paddeln im Kanadier durch die Luft. Verflucht! Als ob wir nicht schon genug starke Biere gehabt hätten, ist dann noch Faxe Festbock dran. Stöpsel meint, bevor der Weihnachtsbaum wegkommt, muss der Festbock raus bzw. rein in den Rachen. Und aus Indys Magen fast sofort wieder raus. Das führt natürlich zur Abwertung. Wir sind uneinig: Q.Lee und Stöpsel geben "befriedigend" mit guten Noten im Antrunk, Matze und Pewe "ausreichend". Danach kommt der Baum an die Straße, wir haben erstmal genug vom Fest und freuen uns auf den Mai-Bock.
5.1.2002 Baltika 0,3 und 6, Mongozo und Amstel
Wir sind ins neue Jahr gestartet mit drei Sorten des russischen Brauereikonzerns Baltika. Die hat uns Gunter von einem Hilfstransport nach Weißrussland mitgebracht. Danke dafür! Die ersten beiden werden von der Baltika-Brauerei in Sankt Petersburg gebraut. Nummer 0 ist alkoholfrei. Sowas hatten wir schon lange nicht mehr. Das Bier ist zwar eher süß als herb, es kann aber locker mit hier sehr beliebten Sorten wie Clausthaler mithalten. Überraschend auch Nummer 3, das "klassik". Es hat zwar kaum Farbe, riecht aber malzig und ist durchaus vollmundig. Fand zumindest Pewe. Aus Tula kommt Baltika Porter mit der Nummer 6. Das macht uns keine Freude, ist kaum trinkbar. Das Dunkle hat 17% Stammwürze und ist dementsprechend recht kräftig, aber auch sehr süß und dabei unangenehm bitter. Es passt einfach nichts zusammen. Das fünfte und letzte Bier, das uns Gunter mitgebracht hat (Brok Premium war schon vor zwei Wochen dran), ist Brok Sambor. Kaum ein Bier sieht so widerlich aus. Ein Grünstich, Partikel en masse und der strenge Geruch lassen schlechtes erwarten. Und in der Tat ist es nichts dolles. Leicht säuerlich schmeckt es, mit einer Lakritznote. Immerhin ist es recht süffig.
Außerdem im Test: Mongozo. Das sieht aus wie das Wasser der Leine am hiesigen Friederikenplatz, kurz vorm Wehr. Braun ist es und zahlreiche Bröckchen schwimmen da. Auf dem Etikett steht "Special Arican Beer with Palm Taste". Nun ja. Ein gewisser Fruchtgeschmack ist erkennbar. Er wird aber von einer starken Säure überlagert, die das 7% starke Bier kaum trinkbar macht.
Alfred Henry Heineken ist tot. Man mag von ihm gehalten haben, was man will, sein Bier jedenfalls ist kein schlechtes - zumindest das beste, was wir bisher aus Holland probiert haben. Daran kann auch Amstel nichts ändern. Es sieht zwar hübsch goldgelb aus im Glas, hat aber keinen Charakter. Man schmeckt zwar ein leichtes Hopfenaroma, aber das Bier ist überhaupt nicht spritzig. Wir warten weiter auf das Bier, das Heineken schlägt.


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