Trappist Westvleteren 12

 
Brauerei Abdij St. Sixtus Trappist Westvleteren 12 Bierbilder einsenden
BrauortWestvleteren Note
RegionBelgien
12,77

(16 Tests)
SorteTripel
Alkoholgehalt10,2% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen




Online-Tests

Herzog Wilhelm meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

"Ad aedificandam abbatiam adiuvi" steht auf dem transparentem Aufkleber der Flasche. Die angebliche Exklusivität des angeblich besten Bieres der Welt (...nur unter Angabe des KFZ Kennzeichens direkt am Kloster abzuholen etc.) wage ich blasphemisch schon anhand der Tatsache in Zeifel zu ziehen, dass ein Barcode das Etikett "ziert" und dass ich diese zu einem Oktoberfest-Mass-Preis in Holland in einer Vorstadtkneipe erwerben konnte.
Aber Ok, es geht hier ums Bier: Und vorweg, trotz der viele Vorschusslorbeeren, mich hat das Westvleteren 12 nicht begeistert.
Im original Westvleteren XII Bierglas serviert schaut es aus wie abgestandenes Cola. Der Geruch erinnert stark an Cidre. Im ersten Moment schmeckt es auch so, schlägt dann aber in eine ungewöhnlich intensive Malznote um, die hart an der Grenze des Erträglichen ist. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, die alkoholische Note bleibt mir aber zu präsent, vor Allem im Nachgeschmack.
Fazit: Bei allem Hype um dieses Bier, subjektiv muss ich so ehrlich sein, dass für meinen Geschmack der Bogen überspannt wurde.

Biertest vom 10.7.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,9,8,8,10,9 - 8,65


Erzengel meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

MHD 16.06.2013
Flasche vor 1½ Jahren direkt am Kloster gekauft, seit dem kühl im Keller gelagert.
Direkter "Gegentest" mit dem Rochefort 10.

Der Antrunk ist recht herb mit süßlich-malziger Note, leichte Anklänge an dunkles Obst.
Im Hauptteil setzt sich dieses dunkle Obst fort, allerdings dabei schon fast klebrig süß, der Grundton einer herben Malzigkeit prägt sich weiter aus.

Der Nachgeschmack dieses Bieres ist lang anhaltend, durch eine deutlich Süße geprägt, der Alkohol ist nicht zu schmecken - faszinierend bei 10,2%.
Allerdings finden sich kaum Aromen - die dunklen Früchte treten hinter der süß-herben Note zurück, die stark an Oettinger Malzbier in etwas gehaltvoller erinnert.

--> Ein durchaus leckeres Bier, von dem ich allerdings total enttäuscht bin. Das Rochefort 10 (überall in Belgien ohne Probleme für 1,50€ - 2€ zu bekommen) ist um Längen besser und wesentlich aromatischer!!!
--> Westvleteren 12 ist für mich absolut überbewertet - wenn ich nochmal an der Belgischen Küste Urlaub mache, bringe ich mir wieder eine Kiste mit - aber mehr Aufwand lohnt bei diesem Bier m.E. nicht!

Biertest vom 25.12.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,12,9,15,9 - 10,20


Shaney meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

#1155
Fast schwarzes Bier mit feiner Crema. Ein leicht hefiger Grundton mit fruchtigem Aroma nach Pflaume. Schön vollmundiger Antrunk und für 10,2% Alk. sensationell unspritig. Geschmacklich startet das Westvleteren recht süßmalzig, geht dann zügig über in diese pflaumige Fruchtigkeit. Der lange Abgang ist herb und leicht nachbitternd wie ein lang gelagerter Armagnac. Ein absolut fantastatisches Bier! Die Frage, ob es nun "das Beste" der Welt ist, kann man getrost dahingestellt lassen, denn für höchst subjektiven Geschmack gibt es eben keine objektiven Kriterien. In meiner persönlichen Top Ten gehört dieses Westvleteren 12 auf jeden Fall und in die ganz enge Auswahl für eine einsame Insel. Was dieses Bier so gegenüber den anderen Trappisten auszeichnet ist nicht seine Aromenvielfalt oder seine Stärke, das haben die meisten anderen Trappisten auch zu bieten. Nein, hier ist es die wohl am besten gelungene Gesamtkomposition, alles ist wunderbar aufeinander abgestimmt, ausbalanciert und braucht keine Jahre der Lagerung, um schon jetzt ein tolles Bier zu sein. Absolut beeindruckend!

Biertest vom 26.6.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 15,15,15,15,15,15 - 15,00


schneidc meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich hab's tatsächlich getan! Ich hab's getrunken! Das beste Bier der Welt...

Im Ernst: Ein gutes Bier, ein sehr gutes Bier sogar. Vielen der Superlative der Vorschreiber kann man sich sicher anschließen.

Aaaaber:

Die Umstände waren schon abenteuerlich. In vier Tagen über Silvetser in Gent habe ich nach zahllosen Nachfragen tatsächlich einen Ort gefunden, wo man es bestellen konnte: Im Restaurant "Vier Tafels", das am Silvesterabend ausgebucht und danach für längere Zeit geschlossen war, hat man uns tatsächlich erlaubt, im stehen an der Theke das edle Getränk für die Kleinigkeit von 7.50 einzunehmen. Überall sonst wurde man bei Nachfragen nur schräg angesehen: "As you know, it's forbidden to sell..." usw.

Zuvor hatte ich versucht, telefonisch ein Abholdate in der Abtei auszumachen, ca. 50 Versuch vom Handy aus (nicht rufnummer-übermittelnde Festnetzanschlüsse werden von vorne herein geblockt) waren umsonst. Wie ich hinterher gesehen habe, hätte es eh keinen Sinn gehabt, da an allen meinen Urlaubstagen eh nichts verkauft worden wäre.

Dieses verkaufsgebaren würde ich in freundlicher Formulierung als 'Kaspertheater', realistischer aber als 'arrogante Unverschämtheit' bezeichnen!

Schließlich und endlich geht es ja nicht darum, von den frommen Brüdern einen Holzsplitter vom Kreuz Christi abzustauben, sondern lediglich einen Kasten Bier!

Und kein Biererwerb rechtfertigt nach meiner bescheidenen Einschätzung einen solchen Aufwand, zumal es ja 'Konkurrenzprodukte' gibt, die zumindet sehr nahe kommen - ich würde mal die These wagen, dass es bei Doppelblindverkostung unmöglich wäre, den Unterschied zu einem Rochfort 10 herauszuschmecken...

Fazit: Es war ok, es getrunken zu haben, aber an diesem absurden Beschaffungsritual werde ich in Zukunft sicher nicht mehr teilnehmen! Da bleibe ich doch lieber beim problemlos im Supermarkt zu erwerbenden Rochefort...

Biertest vom 6.1.2011 Noten: 12,14,12,13,9,12 - 12,30


Kristall-König meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Intensiver und dichter Geruch nach schokoladigem Malz, Feigen und reifen Bananen. Süßlicher, malziger und noch zurückhaltender Start. Dann erfolgt ein schneller Angriff von einem wahren Aromencocktail aus Feige,Pflaume, Mandarine und Schokolade. Erste alkoholische Eindrücke sind hier spürbar, die sich jedoch im Hintergrund halten. Langer, prickelnd alkoholischer Abgang. Malzig in der Statur und ein wenig röstig. Ein sehr volles und gleichzeitig sanftes Bier mit großer Aromenfülle.
Meisterhaft!

Biertest vom 17.3.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,14,13,14,-,14 - 13,63


StixX meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Bestes Bier von Welt. Ich war da und habe dieses Bier in der Klosterschänke verkostet und durfte auch eine Holzkiste voller Flaschen mit nach Hause nehmen. Ein paar davon stehen immer noch im Keller und warten auf besondere Ereignisse.

Biertest vom 9.3.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,15,12,14,12,15 - 14,15


kappldav123 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich gönne mir den „Heimtest“ dieses legendären Bieres. Die Flasche hat wirklich Stil. Es spricht für die Qualität eines Bieres, wenn man es sich leisten kann, das Etikett einfach wegzulassen. Das Bier im Glas ist ebenfalls sehr, sehr ansehnlich. Dunkel, fast schwarz, sehr feiner, cremiger Schaum, der erstaunlich haltbar ist. Das Aroma ist mild-malzig mit einem rauchigen Unterton. Der Geschmack ist wirklich genial: Malzig-sämig, eine sanfte Alkoholigkeit schwingt im Hintergrund mit, tritt jedoch in keinster Weise störend auf. Im Abgang für einen Moment etwas kratzig-malzig werdend, was aber schnell wieder nachlässt. Der Nachgeschmack ist im ersten Moment nicht sehr intensiv, eher verhalten. Nach einem kurzen Moment beginnt das Bier aber angenehm im Rachen „nachzuwärmen“, ohne dabei kratzig zu sein. Ein bemerkenswerter Bier, von dem es wohl nicht schadet, ein paar Flaschen im Keller stehen zu haben.

Biertest vom 24.11.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,12,14,14,14,13 - 13,20


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 2000
ersma: das bier steht schon eine ganze weile im keller und wartet auf seinen einsatz. die große runde zahl ist, denke ich, ein würdiger anlass. sehr schwer, dieses bier zu bewerten, denn die erwartungshaltung ist ja entsprechend hoch. das macht es einem natürlich unmöglich, neutral oder unvoreingenommen an den test zu gehen. großes dankeschön an doppelbock für die flasche.
dunkel kupferfarben stehts im glas. trotz jahrelangen stehens und vorsichtigsten transports ergießen sich schwebeteilchen und brocken in großer zahl ins glas, so dass ich beschließe, dass es mußig wäre, die neige in der flasche zu belassen. das bier hat eine dezente, beige-bräunliche schaumkrone, die sich für die 10 volt tapfer hält.
der geruch ist deutlich röstmalzig mit etwa hefe dahinter. aromen von karamell, gerösteten nüssen, etwas kaffee und pflaume.
röstiger, öliger antrunk. malzige, aber auch herbe noten. leicht hefig. aromen von kirsche, schwarzbrot, bitterschokolade, karamell. der mittelteil ist herber, die röstigen noten bleiben deutlich. hier dominieren dunkle aromen, brotkruste, kräuter, waldboden. der abgang bringt etwas spritigkeit mit, die aber eher unterstreichend als störend wirkt. würzig, es bleibt auf der herben seite, auch wenn eine leichte süße stets vorhanden ist. röstmalz und hopfen arbeiten hier gut zusammen. später wirds süßlicher, karamell, rosinen, kirschen und süßes lakritz. ganz spät wird es noch süßlicher, fast schon süß. karamell und honig. die herbe ist nur noch sehr dezent spürbar. whow.
die flasche hat eine reliefprägung am hals und einen bedruckten kronkorken. fertig. viel stilvoller gehts nicht.
fazit: ein bier mit derart langer geschmacksentwicklung habe ich noch nicht kennengelernt. statt der übliche vorne, mitte, hinten kategorien braucht es hier noch zwei weitere. das ist wohl die stärke und besonderheit dieses bierees. denn von den aromen gibts welche, die da noch intensiver sind. von der tiefe bleibt es ein wenig hinter den hohen erwartungen zurück (wenngleich dennoch spitze), von der länge übertrifft es selbst die kühnsten. unbedingt probierenswert. referenzklasse.

Biertest vom 1.11.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,13,13,15,15,13 - 13,20


Barley Wine meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

So ist es, wenn man mit zu großen Erwartungen an ein Bier ran geht. Man kann nur enttäuscht werden – hier allerdings auf hohem Niveau.
Das Bier hat schon Klasse. Der Alkohol wird wunderbar integriert und es ist deutlich trockener als die Kollegen in der gleichen Gewichtsklasse. Es braucht wohl auch mehr Reifezeit. Gerne würde ich diesen Test wiederholen, aber mir wird wohl dieses Bier nicht mehr in die Hände fallen. Schade.

Biertest vom 12.9.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,13,11,12,15,12 - 12,15


Montana meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das legendäre Westvleteren 12, getrunken in einem Brown Cafe in Groningen (De Pintelier) für einen recht stolzen Betrag, mal sehen ob es das Geld wert ist....
Das legendäre Westvleteren 12 riecht sehr stark nach Malz, leicht süßlich, auch nach dunklem Brot mit etwas Alkohol.
Es hat eine sehr kleine weiße perlende Krone, die schnell vollständig verschwindet, der Körper ist schwarz.
Der Geschmack ist leicht bitter und sehr malzig, er hält sehr lange an.
Das Bier hat nur wenig Kohlensäure, ist mittelschwer, trocken und sehr cremig, äußerst angenehm!
Ein sehr gutes Bier, nicht unbedingt das beste der Welt aber auf jeden Fall einen Spitzenplatz wert!

Biertest vom 14.6.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,12,12,9,12 - 11,65


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Laut Bierkarte der Kneipe handelt es sich beim Westvleteren 12 um ein Quadrupel, was ich so interpretiere, dass die vierfache Malzmenge eines Singles oder einfachen Bieres zum Brauen benutzt wurde. Die Flasche der Westvleteren-Biere ist mönchisch-asketisch gestaltet, ein Etikett fehlt. Nur der Kronkorken hilft bei der Identifizierung.

Die Farbe: Tiefschwarz.
Die Krone ist o.k., aber nicht so übermächtig wie bei anderen Trappistenbieren.
Der Duft: Tieffruchtiger und betörender Duft, so dass ich jeden Schluck hinauszögere, um möglichst viel inhalieren zu können. Trotz des hohen Alkoholgehaltes, 10,2 % waren auf dem Kronkorken angegeben, rieche ich keinen Alkohol. Nur wenn man ganz tief einatmet, bekommen die Lungenflügel etwas Ethanol ab.

Die Kostprobe enthüllt Aromen, die dem Duft in nichts nachstehen. Harmonisch verbinden sich fruchtige Aromen von Rosinen und weinähnliche Noten mit vollem Malz, reifen Früchten und einem nussigen Hauch. Im „herblichen“ Abgang umschmeicheln die von mir geliebten Schwarzbrotkrustenaromen den Gaumen. Lange, lange hält der leckere Geschmack an und wärmt mich.
Fazit: Das beste Trappistenbier, das ich bisher verkostet habe. Sehr, sehr sanft im Mund und gefährlich süffig. Ich fühle mich an das Dominus vobiscum erinnert, das ich in Kanada getrunken habe. Doch das Westvleteren 12 ist noch wesentlich besser.

Biertest vom 4.2.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,14,14,14,11,15 - 14,15


Kölschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Würziger, leicht alkoholischer und etwas fruchtiger Geruch. Würziger, sehr aromatischer und leicht süßer Antrunk, im weiteren Verlauf sehr würzig, schokoladig-herber Nachgeschmack, der noch einmal würzig wird. Danke an den Doppelbock für das Teilen des Bieres.

Biertest vom 21.4.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,13,12,14,-,13 - 13,00


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Auf dem Kronkorken ist das MhD zu erkennen: 14.07.1999 und auch der Alkoholgehalt: 11%
Geschmeidiger, hefig-malziger Geruch. Wärmend-alkoholischer, leicht angespitzter Antrunk, der sich im weiteren Verlauf als stark malzig, getreidig und süsslich zu erkennen gibt. Der Mittelteil ist dann weiterhin sehr kräftig malzig und süss, dann zum Abgang hin etwas alkoholischer, aber nicht störend. Hier wird dann eine Herbe eingefügt, die sich gut den Gegebenheiten anpasst. Gelungen!

Eine jüngere Version wird bald möglichst getestet!

Biertest vom 21.4.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,14,13,13,-,13 - 13,05


Bateman meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich schlenderte durch die Fussgängerzone in Sonderborg und entdeckte ein Spezialitätengeschäft, welches durch diverse Kaffee- und Teesorten im Schaufenster auf sich aufmerksam machte. Ich wollte gerade weitergehen, als ich eine mir bislang unbekannte Biermarke im Schaufenster entdeckte. Ich betrat den Laden und erkannte in einer kleinen Nische eine riesige Auswahl an Trappistenbieren aus Belgien, sowie einigen Stoutflaschen aus England. Einige Sorten waren mir bereits bekannt, beispielsweise das Westmalle oder das Rochefort. Ganz unten entdeckte ich unetikettierte Flaschen - Seltsam. Der Kronenkorken zeigte "Trappist Westvleteren 12" - schon mal gehört, laut Ratebeer das beste Bier der Welt. Woher das Wort "Abt" in deren Bezeichnung stammt, ist mir schleierhaft. Der Kronenkorken sagt nichts dazu. Weiterhin sah ich eine schöne Auswahl an Biergläsern. Ich entschied mich für das Westmalle Trappist Glas. Das Bier hatte den stolzen Preis von knapp 5 € umgerechnet, das Glas lag bei nur 2 €.

Das Bier schäumt gut auf in meinem neuen Glas. Die Blume ist feinporig und hält sich gut. Das Bier hat eine sehr dunkle Farbe. Sehr fruchtiger Geruch.

Der Antrunk ist kurz, aber gehaltvoll. Danach legt das Bier kräftig zu und zeigt sehr komplexe Strukturen. Ähnelt teilweise Kirschsaft, ändert seinen Geschmack aber. Auch der Abgang ist tieffruchtig, intersiver als so mancher Fruchtsaft. Ziemlich langer Abgang. Der Alkohol beeinträchtigt den Geschmack nicht.

Biertest vom 30.5.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,14,11,14,10,13 - 12,65


chrisitm meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Zum ersten Mal im legendären Kulminator in Antwerpen getrunken (und zwar nicht ein frisches, sondern das teuerste auf der Liste, ca. 15 Jahre gelagert!) hat das Bier auch bei mir Kultstatus. Während einer Tour nach Westflandern in der dem Kloster gegenüberliegenden Schänke angehalten und den Kofferraum vollgepackt und jetzt die Hoffnung, dass mein Keller dem Bier genau so gut tut wie der klimatisierte Lagerraum des Kulminators. Obwohl: nach 5 Jahren noch nicht so anheimelnd, sondern mit schroffem alkoholisch-prickelndem Abgang.. also weiter warten und zwischendurch in Belgien mal ein frisches trinken (oder wie beim letzten Antwerpen-Trip einen Schluck bei meinem Kumpel Chuck abstauben, dem der Wirt einen 76er Westvleteren gegönnt hat!)

Biertest vom 10.2.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,14,11,13,8,14 - 13,10


Marienkäfer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Furchteinflößend schon allein das Äußere dieses Bieres aus Westflandern: dunkel, einfach gehaltene Flasche, ohne Etikett, nur der Verschluß ist bedruckt! Dieses Bier will nicht zeigen, was es in sich hat!
Dicklich-dunkel gieß es sich ins Glas, dunkel-rot, grober Schaum.
Riecht ungeheuerlich heftig nach schwerem Weißwein, Weinbrand. Bestens!
Im antrunk eher wie ein Guinness, rauchig-herb, nur stärker! Frucht (!!!), ja fruchtig ist der Nachgeschmack. Unglaublich, wie sehr sich dieses Bier verändern kann. Es scheint sich zu häuten!
Das ist also das Spitzenprodunkt der öffentlichkeitsscheuen Abtei in Westvletern. Erwähnenswert ist, wie eigenständig doch alle Produkte von dort sind. Egal ob Blond, 8, oder 12! Alle sind völlig unterschiedlich!
Höchstnote!

Biertest vom 16.3.2002 Noten: 13,15,14,14,14,15 - 14,45




Trappist Westvleteren 12

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 12,18
Aroma 13,18
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 13,00
Aussehen der Flasche 12,07
Subj. Gesamteindruck 12,93
Total 12,77




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