Pinkus Original Obergärig

 
Brauerei Brauerei Pinkus Müller Pinkus Original Obergärig Bierbilder einsenden
BrauortMünster Note
RegionNordrhein-Westfalen
9,19

(34 Tests)
SorteAltbier
Alkoholgehalt5,0% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen

St├ÂpselBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein sehr exzentrischer Gerstensaft, der mich allerdings trotz der anfänglichen Freude über die nette Abwechslung nicht überzeugen kann. die Milchsäure schlägt im Aroma für meinen Geschmack zu sehr durch und den Abgang durchzieht leider eine muffige Note. Nichtsdestrotrotz auf jeden Fall probierenswert.

Biertest vom 27.4.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,8,7,6,9,7 - 7,20


MatzeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dieses Bier schmeckt zwar nicht unbedingt nach Alt, aber es schmeckt. Ein angenehmes Milchsäurearoma verbunden mit guter Süffigkeit erfreut den Gaumen. Leider lässt der Nachgeschmack zu wünschen übrig. Garantiert gut zum Lampen auspinkeln.

Biertest vom 27.4.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,8,11,7,8,9 - 8,70


IndyBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dieses Bier kein Alt und dieser Satz kein Prädikat. Erinnert ein wenig an Hoegaarden Biere Blanche. Für ein Nicht-Alt trinkbar.

Biertest vom 27.4.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,6,11,6,9,9 - 8,30


Q.LeeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ist zwar an sich ganz nett, hat aber mit einem anständigen Altbier nur recht wenig gemeinsam, immerhin recht süffig.

Biertest vom 27.4.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,7,9,7,6,9 - 8,25


Gerald meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein ziemlich neutrales Bier, etwas zu süß, gut für Pazifisten.

Biertest vom 27.4.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,8,11,9,5,7 - 7,95





Online-Tests

mischer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Optisch stört nur das für mich nachwievor seltsame Flaschendesign und die schwache Schaumentwicklung. Aber gehört halt zur Benotung dazu. Ein Duft, wie er nur selten ist. Eine Mischung aus reinem Hopfen und unreifen Haselnüssen. Die anfangs irritierende starke Säure entpuppt sich später im Zusammenspiel mit dem edlen Hopfen gar harmonisch fruchtig in Richtung schwarzer Johannisbeeren. Ein außergewöhnliches, aber gleichzeitig vortreffliches Bier für schöne Sommerabende. Kein Altbier, das ist ein fruchtiges Kellerbier!

Biertest vom 30.7.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,11,9,12,8,11 - 10,50


st├╝lpner meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein sehr ausgefallenes Bier; als Altbier geht das jedenfalls nicht durch.
Aber trotzdem ein wirklich Klasse Gebräu, nicht nur von den wertvollen Rohstoffen aus betrachtet. Dieses Bier ist mal etwas anderes auf dem eintönigen deutschen Braumarkt.
Anfänglich zeigt sich ein gutes Geschmacksverhältnis zwischen Karamell- und grasigem Malzaroma, das auch das Mittelstück dominiert. Nach hinten hin taucht da wie ein Geschmackszunami Hopfen vom Feinsten auf und erobert ungestüm mein Herz.
Ein Bier für alle, die in ihren Geschmacksvorstellungen noch nicht so festgefahren sind und natürliche Rohstoffe im Bier bevorzugen.

Biertest vom 1.11.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,13,13,14,12,13 - 13,00


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Tiefgolden, klar und überhaupt kein Schaum. Kein Fitzelchen. Es riecht malzig-würzig und nach gutem, würzigem, nussigem Hopfen.
Malzig-würziger, süßlich und säuerlich unterlegter Antrunk. Ein Anflug von Fruchtigkeit ist dabei. Sehr bald gesellt sich Herbe von mittlerer Intensität dazu. Das wirkt unrund, nicht wirklich stimmig.
Fazit: Erinnert mich an meinen ersten Heimbrauversuch. Der war nicht so tolle.

Biertest vom 16.8.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,7,7,5,7,6 - 6,30


Sugerius meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ganz hübsches Etikett, aber bisschen unaufgeräumt. Diese Sorten schmecken ja manchmal wie ein Pils jenseits des Haltbarkeitsdatums - hier nicht. Überhaupt keine Hopfennote. Pinkus hat ein geniales Pils, ein wirklich gutes Spezial, da hier ist lasch. Zu säuerlich im Abgang, Assoziation von Sodbrennen. In Münster ist das Bier sehr teuer, und oft könnte es besser sein, zum Beispiel hier. Nächstes Mal lese ich das Etikett genauer, bevor ich zugreife.

Biertest vom 2.12.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,4,3,3,10,5 - 4,70


seidel meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

MHD: 12/2010

Im Glas hat man hier ein hell-goldenes, klares, beständig perlendes Bier. Es bildet einen halben Finger haltbaren Schaum. Man erschnuppert fruchtige und laktische Aromen. Am Gaumen ist es vollmundig und fruchtig, die süssen Malzaromen werden von der Milchsäure gut ausbalanciert. Deshalb und wegen der zurückhaltenden Kohlensäure ist dieses Münstersch Alt enorm süffig. Als letzter Vertreter seiner Art ist diese Bier etwas besonders und es überzeugt durch seine Eigenständigkeit. Ein Bier mit Charakter!

Biertest vom 13.3.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,13,12,9,12 - 11,90


beagle13 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

In manchen Kneipen wird es als "helles Altbier" angepriesen. Dadurch ist man schnell beim Vergleich mit den rheinischen Altbieren. Aber das Pinkus ist völlig anders, naturtrüb, fast schon übertrieben säuerlich und in Aussehen wie Apfelschorle. Nach knapp zwanzig Sekunden war die Blume verdunstet und man schaute nur noch auf ein trübes, gelbliches Etwas. Ich hatte es schon vorher mal als Flaschenbier probiert und muß ehrlich sagen, daß hier die Flasche das Faß um Längen schlägt.

Biertest vom 8.2.2010, Gebinde: Fass Noten: 6,5,7,5,-,6 - 5,84


kappldav123 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche sieht nicht so toll aus, etwas unübersichtlich. Das Bier im Glas besser, aber die Schaumbildung hält sich auch in Grenzen. Das Bier schmeckt fruchtig-leicht, prickelnd süß-hopfig in Abgang, Spuren von Aprikose. Recht süffig, ansonsten aber nicht der große Renner!

Biertest vom 27.4.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,9,8,9,7,9 - 8,65


Enrico meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

In einem Ökomarkt erstanden, versuche ich mich mal als Franke an einem Alt. Die Flasche, erstaunlicherweise eine Longneg und keine Bügelverschluß, ist wieder mal mit einem altertümlichem Gemälde auf dem vorderen Etikett versehen. Zum Inhalt: beim Einschenken steht das Gebräu goldgelb und leicht trüb mit wenig Schaum im Glas. Die Blume riecht tatsächlich leicht weinig. Im Antrunk sofort fruchtiges Milchsäurearoma. Der Mittelteil läßt dann etwas nach, aber der Abgang dann wieder fruchtig, ja wirklich weinartig. Fazit: ehrlicherweise ist mir ein echtes Kellerbier lieber, aber es lohnte trotzdem. Scherzhaft, es könnte einem Weintrinker sehr gut schmecken.

Biertest vom 22.10.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,12,9,8,6,9 - 8,85


kiwianer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schon an der Farbe des Bieres kann man sehen, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Alt handelt, es ist eher Pils farbig. Der Geschmack ist auch alles andere als ein Alt: leicht säuerlich und süß. Naja, mein Geschmack ist es nicht, aber trinken kann man es mal, aber nicht wenn man sich als Niederrheiner auf ein Alt gefreut hat! Fazit: Keine Ahnung was das ist, allerdings kein Alt!

Biertest vom 9.10.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,8,9,8,9,9 - 8,60


Frankenland meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dem Kristall-König sei gedankt für dieses Bier.

Da freut man sich als Franke mal wieder auf ein Alt, wie es auf dem Etikett bezeichnet ist. Aber beim einschenken klappt der Kiefer schon nach unten. Kräftig Goldgelb, etwa wie ein Export sieht es aus und damit überhaupt nicht, wie man sich ein Alt vorstellt. Die Krone ist dicht, hoch und stabil.
Die Gerüche sind hopfig und noch deutlicher malzig. Auch im Antrunk bleibt dies so, leicht süßliches kommt hinzu.
Im Mittelteil wird es dann doch recht ordentlich würzig und erinnert wieder wie bereits die Farbe, an ein Export. Da es obergärig ist, ist es angenehm süffig. Im Finale fallen die Aromen leicht ab.
Als Alt bezeichnet, da obergärig, in Aussehen und Geschmack aber eher an ein Export erinnernd. Das ist schon eine seltsame Kombination. Zwar nicht so recht mein Ding, aber doch nicht uninteressant. Sollte man durchaus mal probiert haben.

Biertest vom 29.8.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,10,8,-,9 - 9,00


Taxi-Driver meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das obergärige Pinkus fällt leicht säuerlich auf. Erfrischend wirkt dies leider nicht. Dies hat Auswirkungen auf die Süffigkeit, das Aroma. Unangenehm.

Biertest vom 29.7.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,5,8,5,9,5 - 6,05


pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Pinkus Obergärig, das auf dem Rücketikett als „Münstersch Alt“ bezeichnet wird, kommt in der 0,5l-Braunglas-Bügelverschlußflasche, eingekauft in einem Leverkusener Getränkemarkt, zu mir. Auch dieses Pinkus trägt das „Bioland“-Emblem, ist mit biologisch angebautem Malz und Hopfen gebraut worden. Das Etikett entspricht inhaltlich dem des Pilses, hier nur jetzt im Grunton rot gehalten: Typenbezeichnung, darunter (münsteraner) Stadtansicht, der Hinweis auf obergäriges Brauverfahren, das sind so die wichtigsten Elemente. Nicht besonders schick, aber für den Bügelverschluß gibt‘s einen Bonuspunkt. Geschmacklich weiss ich das Pinkus nicht einzuordnen: Obwohl auf der Rückseite von „Alt“ gesprochen wird, entspricht es weder farblich noch geschmacklich dem, was ich als solches kenne: Helles, trübes Bier mit schaum, kein Anklang nach Altbiernoten, erfrischend, wieder etwas blumig, aber etwas unentschlossen, wo es eigentlich hinmöchte. Schon 2 Stunden nach der Verkostung weiss ich mich nicht mehr zu erinnern – und das liegt nicht an zu hohem Alkoholgenuss. Kann man trinken – und auch wieder vergessen. Der Pilsbruder ist besser – wenngleich man auch dort Schwierigkeiten hat, das Pils im Bier zu erkennen.

Biertest vom 27.7.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,9,9,9,9 - 9,00


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier besitzt einen mild grasigen Anflug mit leichtem Malzkörper. Vom Charakter geht es ein bischen Richtung "Helles". Moderat hopfiger Anflug im Sturz, insgesamt aber bekömmlich dabei etwas liquid.

Biertest vom 17.4.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,10,9,9,10 - 9,65


J├╝rgen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Jetzt habe ich erstes "Münstersch Alt" getrunken. Hätte ich´s nicht gewusst, wäre mein Tipp auf ein Kölsch gefallen. Helles, leicht trübes, etwas säuerliches Bier aus der Bioland-Brauerei Pinkus Müller. Nicht mein Ding.

Biertest vom 5.4.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,8,8,9,9,8 - 8,30


Kristall-K├Ânig meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Geruch bananig, lackartig.
Schmeckt zuerst hopfig-herb, spritzig auf der Zunge. Verläuft dann aromatisch und fruchtig. Etwas säuerlich im Abgang.
Das Original schmeckt gut - für ein Alt jedoch untypisch.

Biertest vom 1.11.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,11,10,9,10 - 10,00


Shaney meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dieses Münstersch Alt hat leider nicht viel zu bieten: Malzig, aber dann doch recht schnell säuerlich schmeckend. Das Label der Pulle ist noch ok, aber was haben sich die Studenten nur dabei gedacht? Bio spielt auch hier geschmacklich keine Rolle...

Biertest vom 19.11.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,6,9,6,9,7 - 7,00

Die B-Probe musste nach den teils kontroversen Benotungen einfach sein. Vorausgesetzt man lässt sich viiiieeelll Zeit und drückt bei der Bezeichnung Münstersch "Alt" beide Augen zu, ist es durchaus trinkbar. Wobei mir das Aroma noch am besten gefällt - fruchtig nach Citrus, etwas weinig gar. Im Antrunk frisch-fruchtig, eher herb-säuerlich als malzig, aber letztendlich einfach zu dünn, um wirklich gefallen zu können. Die säuerliche Note ist auf Dauer auch eher unangenehm und zieht die Süffigkeit herunter. Ein Bier, das polarisiert - ich passé...

Biertest vom 29.3.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,9,9,9,9 - 9,00


wastl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Milder, halbwegs vollmundiger (halbmundiger?) Geschmack. Leicht fruchtig und süss, etwas malzig. Schmeckt mir insgesamt besser als das Special aber es gibt bessere von der Brauerei.

Biertest vom 1.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: -,11,11,9,-,10 - 10,17


Magnifixus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das ist ja nun das wirklich seltsamste Alt, das mir je untergekommen ist. In allen Belangen würde man eher ein Kölsch assoziieren: helle Farbe, frisch-säuerliche, anfangs leicht brausige Aromen, feines Malz und dezenter Hopfen. Ein gutes "kölsches" Alt (bzw. "Münstersch Alt") aber, das einen sehr stimmigen Eindruck hinterlässt und durch enorme Süffigkeit besticht.

Biertest vom 10.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,13,14,12,8,13 - 12,65


Suffkopp meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

"Münstersch Alt" schreibt die Brauerei unter den Namen aufs Etikett. Nun, ein Alt in üblichen Sinne ist es sicherlich nicht, wie auch die Vortester bemerkt haben.
Die Farbe ist eher dunkelgelb, bildet keine besondere Blume. Wie bei den anderen Pinkus-Bieren, die ich bisher probiert habe, ist das Aroma nicht überschäumend: deutlich malzig, leicht fruchtig. Auch den Antrunk empfinde ich als von mildem Malz geprägt, deutlich malziger als z.B Kölsch-Biere (mit denen man dieses helle Obergärige ja auch vergleichen könnte). Das Bier ist sehr mild gehopft, der Abgang ist kaum herb, aber mit einer angedeutet spritzigen Säuerlichkeit. Der "Gehalt an natürlicher Milchsäure", den die Homepage erwähnt, hätte ich aber nicht unbedingt herausgeschmeckt.
Obwohl ein Stück weit ein Exot, ist das Original Obergärig nicht wirklich spektakulär, es ist aber recht abgerundet und in sich stimmig.

Biertest vom 19.11.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,11,10,8,10 - 9,80


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 971
ersma: die zuordnung als "alt" ist schlichtweg falsch. es steht "münstersch alt" hinten drauf. das bier ist zwar obergärig, hat mit "alt" ansonsten nix zu tun (s. auch bei sortenkunde).
kräftige gold-orange farbe, viel mittelfeiner schaum, der gar nicht wieder weg will.
geruch ist umwerfend. es riecht extrem fruchtig und beerig. dachte sofort an die dunkelroten campino-bonbons. schwarze johannisbeere und himbeer.
antrunk ist sehr eigen. fruchtiger, süßlicher geschmack, deutliches himbeer-aroma, erinnert etwas an berliner weiße mit schuss, aber nur von der geschmacksnote. die fruchtigkeit ist hier viel dezenter. zur mitte wirds etwas säuerlich. gegen ende lässt sich auch etwa hopfen blicken, aber ohne den fruchtigen gesamteindruck zu stören. sehr spät wirds deutlicher herb. insgesamt ein ganz eigener geschmack, kenne nix vergleichbares. von der geschmacksentwicklung ähnelt es dem fraoch, aber mit ganz anderen aromen.
die flasche kommt mit eher dröge gestaltetem etikett daher. die farbe passt allerdings hervorragend zu meinem pulli. wie ja auch der geruch. vielleicht ist sie darum bewusst gewählt...
fazit: ein relativ süßes bier mit sehr intensiven aromen. bei dem bier scheiden sich ja, wenn ich die vortests lese, die geister. ich sag mal: einzigartiges ist immer spannend. und wenns dann noch so lecker daherkommt... unbedingt probierenswert.

Biertest vom 10.11.2006 Noten: 13,13,12,12,8,12 - 12,05


MAS meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

In einem Kölner Biomarkt gekauft verkostete ich dieses ob seiner hellen Farbe und auch seines Aromas wegen ungewöhnliche Alt aus Münster im Juli 2004 und notierte:

+++ Farbe: mittelgoldgelb; Duft: leicht süßlich-fruchtig-würzig; Geschm.: fruchtig, weinig, leicht säuerlich, vollmundig; Abg.: dto.; BTO 14/14/13/13/15/14; (Foto)

Fazit: Ungeachtet des hohen Biopreises muss ich mir davon mal einen Kasten kaufen, denn es schmeckte mit wirklich außerordentlich gut. Da passte auch der weinige Beigeschmack, den ich bei Bieren oft nicht mag, wenn er auftritt.

Biertest vom 11.5.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,14,13,13,15,14 - 13,75


gerresheimer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Um das gleich von vorneherein klarzustellen: das ist KEIN Altbier. Zumindest keines im herkömmlichen (sprich: Düsseldorfer) Stil. Ich erinnere mich noch an die Solinger Brauerei Beckmann, die haben auch ein sogenanntes "Obergäriges" gebraut. Und das war eindeutig ein (schlechtes) Kölsch, weil Solingen außerhalb der Kölsch-Bannmeile rund um den Kölner Dom liegt, und darum dort in Solingen kein Bier mit der Bezeichnung Kölsch gebraut werden darf. Genauso wird's mit Münster sein. So hell wie dieses Bier ist, ist es jedenfalls kein Alt. Schumacher Alt ist ja schon recht hell, aber das hier ...? Kristallklar ist es auch nicht gerade - wird es gar durch die Milchsäure trübe? Jedenfalls sieht es ganz ordentlich aus mit seiner relativ stabilen Schaummütze. Das Aroma ist hauptsächlich hefig und fruchtig, begleitet von einer erdigen und fast muffigen Note. Ein solches Bier hätte in der Düsseldorfer Altstadt keine Chance. Auch ich bin nicht begeistert, nehme aber den großen Antrunk tapfer hin: eine knackige und fruchtige Hopfigkeit, unterlegt von einem Geschmack nach angegorenen Äpfeln und Essig. Einem Tester, der mit Altbier großgeworden ist, scheint dieses Bier eine schlechte Karrikatur eines Alts zu sein. Etwas zu viel CO² ist auch enthalten und so wird das Bier auf der Zunge fast so prickelig wie eine Limonade. Im Abgang dann wird es auch noch bitter und ich kann immer weniger verstehen, warum die Brauerei Müller einen so guten Ruf hat, besonders auch im Ausland.

Biertest vom 9.2.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,8,7,6,7,8 - 7,40


K├Âlschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Geruch - Farbe - Schaumbildung - alles läuft auf ein Kölsch raus. In Münster darf sich ein Bier nicht Kölsch nennen, also wird es Alt genannt. Leicht würziger Antrunk, recht bitterer aber passender Mittelteil. Der Nachgeschmack ist ein wenig lasch und zum Ende hin auch leicht metallern. Ein Alt ist das bestimmt NICHT.

Biertest vom 16.1.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,12,11,9,8,12 - 10,60


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sehr ungewöhnlich an diesem Alt ist, dass es hell ist!! In Münster hatte ich bereits das Bier im Brauereiausschank probiert, für die Speisen bezahlt man dort horrende Preise. Ziemlich lasches Gebräu, man schmeckt andeutungsweise, dass es sich hierbei um ein Bio-Bier handelt. Insgesamt zwar trinkbar, aber kein wahres Ereignis, sodass man nun unbedingt zu Pinkus Müller fahren müsste um das helle Alt zu probieren!

Biertest vom 22.11.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,7,7,6,9,7 - 7,15


clyde frosch meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Auf jeden Fall eins der besten Altbiere, die ich getrunken habe. Der Malzgeschmack fehlt hier aber ein bisschen und auch hier ist die Drecksockenschublade wieder am Start, jedoch nicht so stark wie beim Spezial.

Biertest vom 29.8.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,8,11,7,5,9 - 8,75


BlindChicken meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Mein Absoulutes Lieblingsbier! Schmeckt zwar nicht wirklich nach alt und sieht auch nicht wirklich so aus....aber da ich gerne mildes Bier trinke genau das richtige für mich! Also für meinen Geschmack der absoulute hammer und ich kenne nichts besseres!

Einziges manko...da Pinkus eine kleine Brauerei(aus meiner Heimatstadt) is ist der Preis recht teuer...Für dieses Bier muss man schon noch einen takken mehr zahlen als für andere Spitzenbiere! 11€+ der kasten glaube ich war das^^

Biertest vom 4.7.2005, Gebinde: Fass Noten: 15,15,14,15,9,14 - 14,15


Der Bierbaron meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Wie wiking schon richtig bemerkt hat, steht vorne nicht das Wort "Alt". Nur auf der Etikettenrückseite taucht es klein auf. Warum?
Die Brauer behaupten Pinkus Obergärig mit einem "erfrischenden weinähnlichen Charakter" und mit "natürlicher Milchsäure" versehen zu haben - für ein Altbier sicher ungewöhnlich.
Pinkus Obergärig bildet zunächst viel Krone. Diese verschwindet aber befremdlich laut prickelnd etwas zu schnell. Das Bier riecht etwas brotig, schwach hopfig und leicht säuerlich. Das wirklich ungewöhnliche ist aber mit Sicherheit die Farbe: Malzblond und damit sehr untypisch für ein Alt!
Geschmack: Seltsam! Mit Altbier hat dieses Gebräu tasächlich wenig zu tun! Aber womit sonst? Etwas herber Antrunk, dann sauer und zum Abgang hin mit einer herben Säure. Der Nachhall wird nach einiger Zeit etwas süsslich. Die Aromen wirken wenig prägnant.
Fazit: Ich muss gestehen, dass ich Probleme habe, diese Gebräu zu bewerten.
Einerseits: So blond sieht kein Altbier aus und so herbsauer schmeckt auch normalerweise kein Alt.
Aber: Das Bier nennt sich ja auch nur im Kleingedruckten "Alt". - Punktabzug wegen Stilbruch oder Pluspunkt für die Innovation? Objektiv gesehen ist das Bier seltsam aber durchaus trinkbar. Wer's dezent herb-säuerlich mag, kann einen Blick riskieren. Ich kann Pinkus Obergärig weder empfehlen, noch wirklich davon abraten. Ein Bier an dem sich die Geister scheiden MÜSSEN.

Biertest vom 4.4.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,9,9,8,8,9 - 8,70


wiking meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich war bischen irritiert, da von vorne kann man lesen: Original Pinkus, und erst von hinten steht "Pinkus Alt" Na ja..
Farbe: Mittel gelb, sehr sehr leicht trüb NICHT typisch für Altbier.. Aroma: Aromatisch, gut, selten.. Geschmack: Gut herb, rezent, würzig. Nachgeschmack: Sauer-würzig-hopfig. Fazit: Seltsames Bier, der Probe Wert. Nicht typisches Altbier!

Biertest vom 11.2.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,12,11,10,12,10 - 10,45


Marienk├Ąfer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Aus der berühmten Öko-Brauerei in Münster. Aber komisch: ein helles, kölschgelbes ALT ?!?
Kann das gut gehen? Nein..es geht völlig in die Hose. riecht und schmeckt wie billigstes Pils, von einem Hopfenaroma nicht die Spur, beißend in der Nase. Nee...vielen dank Pinkus, da trink ich lieber Euer SPECIAL, daß war um tausend Längen besser.

Biertest vom 14.10.2001 Noten: 9,3,2,4,12,3 - 4,05




Pinkus Original Obergärig

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 9,13 (8,00)
Aroma 9,33 (7,40)
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 8,73 (7,00)
Aussehen der Flasche 8,88 (8,00)
Subj. Gesamteindruck 9,26 (8,20)
Total 9,19 (8,08)
(In Klammern sind die Noten der BTO-Crew angegeben.)



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