Neuzeller Kloster-Bräu Kirsch-Bier

 
Brauerei Klosterbrauerei Neuzelle Neuzeller Kloster-Bräu Kirsch-Bier Bierbilder einsenden
BrauortNeuzelle Note
RegionBrandenburg
7,05

(27 Tests)
SorteBiermischgetränk
Alkoholgehalt4,8% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen

IndyBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

angenehm fruchtiges Aroma; Süffigkeit geht so; entwickelt im Nachgeschmack eine kirschig-säuerliche Note; wirkt zwar manchmal etwas lasch, ist aber mal nicht so süss wie andere Kirsch-Biere !

Biertest vom 10.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,9,8,9,8,9 - 8,70





Online-Tests

DaDiO-Hy meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Eindruck zur Flasche : ein typisches Etikett von Neuzelle. Ansonsten gibt es nichts zu meckern, schlicht und übersichtlich.

Eindruck zum Bier : beim eingießen in das Glas baut sich eine feinporige cremige Blume auf. Diese steht stabil und hält sich gut. Das Bier hat eine kräftige rote Farbe. Der Geruch ist fruchtig und leicht bockig.

Der Antrunk gestaltet sich zunächst ein mal leicht herb, was dann allerdings sofort ins fruchtige über geht und eine gewisse süße mit sich bringt. Der Durchgang wird dann Kirschbetont, hier merkt man aber trotzdem das dieses Frucht Bier mit einen Bockbier hergestellt wird, dabei kommt ein Amaretto Geschmack auf. Der Abgang lehnt sich daran an und klingt auch so aus.

Fazit : Kann man(n) mal trinken, allerdings eher ein Frauen Bier.

Biertest vom 2.12.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,7,10,7,9,8 - 8,25


coinside meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Endlich mal ein Kirschbier ohne chemische Süßstoffe. Dies macht erst mal einen guten Eindruck. Das kirschrote Bier baut eine mäßige Blume auf. Der Geruch ist ziemlich neutral. Der Antrunk ist leicht säuerlich und nicht übertrieben aromatisch. Das Kirscharoma ist gut dosiert. Im Durchgang kommt ein Amaretto-Geschmack durch, der gut passt. Im Abgang wird es dann süß. Die Süße hält sich gerade noch so in Grenzen. Fazit: ein sehr süffiges Mischbier aus Neuzelle. Mal eine Abwechslung, aber nicht für jeden Tag geeignet.

Biertest vom 2.12.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,8,12,8,9,8 - 8,65


DarkKingKane meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein dunkles rotes Bier ergießt sich in mein Glas. Es bildet sich eine große Schaumkrone von recht langer Lebensdauer.

Der Antrunk ist fruchtig süß und man schmeckt den Kirschsaft deutlich heraus. Zur Mitte hin bleibt es fruchtig und süß, aber im Hintergrund macht sich das Bockbier leicht bemerkbar. Der Abgang wird dann etwas säuerlicher und das Kirscharoma nimmt leicht ab. Begleitet wird das ganze von einer minimalen Herbe im Hintergrund.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich doch positiv überrascht bin. Ich bin eigentlich kein großer Freund von Biermixgetränken, aber dieses Kirschbier ist durchaus trinkbar. Da schmecken mir andere Biermixgetränke deutlich schlechter.

Biertest vom 24.5.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,8,9,8,10,8 - 8,65


Thunderhead meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Zwar etwas klebrig-süßlich, aber dennoch erstaunlich gut trinkbar !
Fazit: Gelungenes Kirsch-Bier !

Biertest vom 29.4.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,11,9,9,9 - 9,40


kappldav123 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche sieht sehr schlicht aus, auch nicht besonders einladend. Das Bier im Glas trüb-rötlich, pappiger Schaum. Startet säuerlich-fruchtig, recht stark nach Kirschsaft. Wird mit der Zeit immer ekliger. Im Abgang unharmonisch, daher nicht wirklich süffig. Nicht so toll.

Biertest vom 23.11.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,8,6,7,8,7 - 7,15


Oetti-von-Kioskus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der schnellste Test dieser Nacht: mangels eindeutigen Biercharakteristiken nicht als Bier zu bewerten. Naja, versuchen wir's trotzdem:
Flasche: edel, wie alle Neuzeller Flaschen.
Blume: schwach entwickelt, hält sich aber einige wenige Minuten; frische Blume ist leicht altrosa, ältere Blume tendiert zu Weiss.
Geruch: fruchtig nach den enthaltenen Kirsch- und Holundersäften, aber auch alkoholisch-weinig, einem ganz normalen Kirschfruchtwein ähnlich.
Farbe: dunkelbordeaux, der Rotwein läßt grüßen.
Geschmack: fruchtig, ja wirklich fruchtig. Und süß. Kein bißchen Bier, auch weil das enthaltene Bockbier schon sehr süß ist und eigentlich nicht nach Bier schmeckt. Dieses Getränk ist geschmacklich eigenständig, irgendwo zwischen Fruchtnektar und Fruchtwein angesiedelt. Irgendeine Geschmacksentwicklung gibt's nicht, es ist von Antrunk bis Nachgeschmack fruchtig-süß, natürlich mit abnehmender Intensität.
Süffigkeit: lecker Saft, Mami... Schmeckt nach einigen Schlücken wie normaler dünnerer Fruchtnektar - so richtig zum Reinschütten.
Fazit: Ich tendiere zu pilgrim's Einstellung. Dieses "Bier" füllt eine Marktlücke und bereichert den Getränkemarkt, auch wenn es fast nichts mehr mit traditionellem Bier zu tun hat. Es ist edel und relativ selten, fällt auf, schmeckt völlig anders und sollte so auch behandelt/genossen werden. Allemal besser als das x-te Diesel, Alster oder Spaßgesöff, welches minderwertige Zutaten vereint und auch so rüberkommt. Das Kirschbier wird bei mir nicht auf dem täglichen Einkaufszettel stehen, aber es wird zu besonderen Anlässen garantiert wieder seinen Weg auf den Tisch finden.
Skol!

Biertest vom 29.3.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,12,6,15,9 - 9,30

Fast vier Jahre später: Der Nachtest

Hmm, wenn ich so den Text meines Ersttestes lese, dann kann ich auch heute nur zustimmen!
Die Bewertung werde ich aber mal völlig neu-subjektiv ausführen. Sind ja "dazwischen" schon über 300 andere Tests geschrieben worden.

Tja, fast zwei Bewertungsstufen höher als damals. Liegt aber ehrlich und einfach darin, dass es mir gefällt. Wirklich!

Biertest vom 7.3.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,11,12,10,9,12 - 11,20


wolverine meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Klebrig süßes Bier-Mischgetränk, dem die feine Säure eines guten belgischen Fruchtlambics komplett fehlt. Auf der Zutatenliste ist, neben Kirschsaft und Invertzuckersirup, Bockbier aufgeführt, welches trotz der anderen Zutaten einen unangenehm alkoholischen Nachgeschmack hinterläßt. Die Süffigkeit ist aufgrund der penetranten Süße und des Alkoholaromas sehr,sehr mäßig. Einzig das ansprechend gestaltete Etikett kann überzeugen. Warum dieses Gebräu aber Bier heißen darf bleibt mir ein Rätsel..

Biertest vom 13.12.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,5,4,5,12,6 - 6,30


Montana meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das ganze riecht wie Cola mit Kirschen....
Das Getränk hat eine kleine rote Krone, die vollständig verschwindet, und einen dunkelroten klaren Körper.
Der Geschmack ist sehr süß und mittellange anhaltend.
Es ist leicht bis mittelschwer und ölig, es ist nur wenig Kohlensäure erkennbar.
Zu süß für meinen Geschmack, keine Alternative zu einem Belgischen Kirschbier!

Biertest vom 7.6.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,4,7,6,6,4 - 5,05


Hopfenpflücker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sieht aus wie roter Sprudel mit etwas dünnem Schaum. Und diesen könnte man nach 2-3 Minuten mit Schimmel verwechseln.

Geruch nach Kirsche und Pflaume. Von Bier bisher keine Anzeichen.
Beim Antrunk dann klebrig süß, und halt nach künstlicher Kirsche schmeckend. Im Hintergrund Alkohol auffindbar.
Da ist das Sodbrennen schon vorprogrammiert.
Zum Abgang hin wird etwas kräftigerer Biergeschmack deutlich. Aber die Kirsche überwiegt um Längen.
Fazit: eine Verschwendung des guten Bockbieres. Und dummerweise hat dieses Zeug mir ordentlich einen Schädel verpasst. Das darf man ja keinem erzählen...

Biertest vom 15.5.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 2,6,2,4,7,4 - 3,95


Saugglocke meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

mein erstes kirschbier überhaupt. der zwanzigste teil eines geburtstagsgeschenks. meine erwartungen sind nicht allzu hoch. positiv fällt der alkoholgehalt von 4,8% auf, ähnlich wie bei V+ Coruba, dafür schonmal ein pluspunkt. es versucht zumindest, ein bisschen wie bier zu sein.

die farbe im glas ist leuchtend dunkelrot. eigentlich ziemlich gut. auch der schaum ist sehr fein, allerdings ist er unappetitlich rosa gefärbt. er kündigt schon an, worauf ich mich da eingelassen hab...

geruch: muffig und fies. lieber nicht dran riechen. erinnert eher an kirschabfall, kerngehäuse oder sowas, wodurch leider eine grappa-assoziation aufkommt. allerdings riech ich krankheitsbedingt eh nicht viel zur zeit. allergie und erkältung gleichzeitig.

der geschmack ist überaus kirschig. wer hätte das gedacht. eigentlich schmeckt man kaum was anderes, als kirsche. zum glück ist es nicht allzu sauer, dafür aber leider zu süß für meinen gesachmack. einfach nur kirschig ohne süß und sauer tut's doch auch. im vergleich zu richtigem kirschsaft ist es deutlich leichter und frischer, wirkt leider aber recht künstlich und ist auch klebrig.

hopfen und malz halten sich zurück, gegen ende meine ich, einen hauch von malz wahrzunehmen und im nachgeschmack kommt kurzzeitig eine dezente herbe durch.

stellt sich mal wieder die frage, wozu sowas gut sein soll. vielleicht wenn man mal nen schlechten tag hat und das richtige bier einfach nicht runter will oder auch einfach zu warm ist...naja wayne!

Biertest vom 18.6.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,7,8,9,9,7 - 7,65


jesusfreak meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Für mich wirklich lecker, würde ich jedem Altschuß oder Alster vorziehen. Leckeres Biermischgetränk, denn ein Bier ist es nicht.

Biertest vom 27.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,12,12,12,12 - 12,00


Kölschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dezenter Kirschgeruch, süß.
Das Bier ist recht CO2 arm. Es schmeckt zu Beginn nach Kirschen, ist jedoch nur kurz. Im Mittelteil, spätestens im Nachgeschmack merkt man, dass da im Hintergrund ein stärkeres Bierchen sein muss, dass sich durchaus leicht alkoholisch zeigt. Etwas bitter ist es zusätzlich. Irgendwie wirkt es für mich wie ein unfertiges Mischgetränk.

Biertest vom 7.11.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,5,5,3,12,4 - 4,95


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 735
ersma: kirsch-bier mal nicht aus belgien, das ist ja echt was besonderes.
mit rötlicher farbe und leicht rötlichem schaum steht das bier da. der schaum hält mittellang.
geruch ist dezent kirschig und eine spur hopfig.
antrunk deutlich kirschig, erst kurz süß, dann aber schnell herb werdend. dazu gesellt sich leider eine alu-note, die die geschmackseuphorie deutlich dämpft. die mitte ist herb, dazu der prägnante kirsch-geschmack, sehr interessant. das ende ist wie die mitte, sehr spät taucht eine malzige süße auf. wär alles toll ohne den metallischen beigeschmack.
die flasche kommt mit roten und gold umrandeten etiketten daher. im wappen der obligatorische mönch, fraktur-schrift, ok, das ganze. inhalt entspricht mit zutaten wie kirschmutersaft, holundersaft und invertzuckersirup nicht ganz dem reinheitsgebot, aber wer interessiert sich schon dafür?
fazit: idee ist nicht schlecht, ohne alu-geschmack wärs wirklich gut.

Biertest vom 16.7.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,7,5,6,10,6 - 6,40


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Von rubinroter Farbe funkelt das Kirschbier im Glase. Doch, eine Krone existiert, zumindest in den ersten 3 Minuten. Das ist ja gar nicht mal so schlecht. Faszinierend finde ich die rötliche Farbe des Bierschaums. Erstaunlicherweise entlässt das Kirschbier einen nur schwachen Duft nach Kirschsaft. Überhaupt sind die Duftnoten beeindruckend vielfältig, wenn auch nicht unbedingt betörend: malzig, aber auch dumpf, schokoladig nach Kirschschokolade.
Süß-saurer Kirschgeschmack läutet das Geschmackserlebnis ein. Im Mittelteil kommt das Kirschschokoladen-Aroma durch (oder das, was ich in meinem Wahn damit verbinde). Fruchtig säuerlich schiebt sich dieses Gesöff im Abgang die Kehle hinunter und entfaltet dabei eine solche Geschmacksintensität, dass ich unwillkürlich zur Wasserflasche greife, um es zu verdünnen. Was geschmacklich absolut fehlt, ist der Bezug zum Bier. Nichts dergleichen ist zu spüren. Was ich die Neuzeller gern mal fragen würde, ist, für welche Zielgruppe sie dieses Bier eigentlich gebraut haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei den Mischgetränkt-Liebhabern großen Anklang findet, ebenso wenig bei den Biertrinkern. Als Zielgruppe bleiben da wohl nur Biertester übrig.

Biertest vom 21.4.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,7,7,6,10,7 - 7,20


Lornt meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

die idee ist schon gut, aber das produkt was raus kam gefällt mir nicht gerade. Es hat viel zu viel Säure und der Preis ist extrem.
Ich muss auch dauerhaft aufstossen davon!
Für mich selbst kommt das bier nicht mehr in frage!

Biertest vom 29.3.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,6,6,6,9,6 - 6,75


Der Bierbaron meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Interessantes Bierkonzept: Biermischgetränk aus hochprozentigem Bockbier, "Kirschmuttersaft", Holundersaft und Invertzuckersirup. Der Alkoholgehalt ist mit 4,8% im Gegensatz zu anderen Biermischgetränken "bierig" - dem Bockbier sei's gedankt. Mit einem belgischen "Kriek" hat das Neuzeller aber nichts zu tun. Mit 1,30 €uro pro Flasche ist das Neuzeller Kloster-Bräu Kirschbier unverhältnismässig teuer.
"Das einzige Bier mit dem Saft von fünfzig Kirschen" riecht tatsächlich krisch-süss (nicht zuckersüss), ist kirschrot im Glas und bildet wie ein Kriek eine rötliche Krone. Diese prickelt zwar laut, ist aber recht stabil.
Geschmack: Süsslich-säuerlich nach Kirschen, zwischendurch ziemlich zuckrig. Vom Bockbier bleibt wenig im Geschmack übrig. Den Holundersaft schmeckt man eher heraus.
Fazit: Höchst gewöhnungsbedürftig! Die süsse Säure sticht regelrecht in den Gaumen und verklebt das Gebiss. Mir ist ein saures, dafür weniger süsses belgisches Kriek noch lieber als das Neuzeller Kloster-Bräu Kirschbier mit seiner fiesen Fruchtsäure. Das es sich hierbei nicht um ein klassisches Industrie-Biermischgetränk handelt, macht mir die Sache zwar sympathisch, das Bier wird dadurch allerdings nicht erträglicher. Hier dürften höchstens bierhassende Kirschfans auf den Geschmack kommen. Mit 1,30 €uro pro Flasche werden diese aber viel zu heftig zur Kasse gebeten.
Ich als Bierliebhaber kann das Neuzeller nicht empfehlen und werde es auch bestimmt nie wieder trinken.

Biertest vom 16.3.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,2,1,3,11,2 - 3,25


Ryal meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Erstmal geht ein Dankeschön an den Doppelbock für dieses
aussergewöhnliche Getränk.
Alles was ich zu diesem Getränk sagen würde, hat Faustusl schon sehr schön aufgeschrieben. Wer das Getränk zu sich nimmt, der sollte einen Kotzeimer und nen Schnaps zum Geschmacksübertünnchen parat haben! Einmal und nie wieder, es ist eine Schande, das auf der Flasche das Wort Bier missbraucht wird! Bei diesem Getränk ist alles miserabel, vom Geschmack bis zum Flaschendesign!

Biertest vom 28.2.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 1,1,0,0,2,1 - 0,75


FaustusI meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Es gibt gewisse Momente im Leben eines Biertesters, da merkt man, dass Biertesten eben nicht nur Spaß und Neue Geschmackserlebnisse bedeutet, sondern manchmal auch richtig harte Arbeit sein kann.
Dieses Kirschbier der Kloserbrauerei Neuzelle ist so ein Fall, und das merkt man eigentlich schon, wenn es aus der recht ansehnlichen Flasche ins Glas rollt und dabei quasi ohne Krone sein quietschig-trübes Lila zeigt.
Hält man dann die Nase übers Glas, kommt einen direkt der freche Geist des Inventurzuckersirups in Form eines chemich-zuckrigen Gestanks entgegen.
Macht man dann doch den Fehler und setzt zum trinken an, so ist das was einem da entgegen kommt sehr seltsam...
Zunächst einmal irgendwas Holunder- kirschartiges, dann eine übertriebene Süße, dann irgendeine undefinierte Herbe
die wohl vom Bockbier kommt, doch auch die wird vom Zucker erschlagen, und so tragen Bierherbe und Zucker auf den Geschmacksnerven des Biertesters einen ekligen Krieg aus, dessen Verlierer stets der arme Trinker ist, der auf die schöne Flasche reinfiehl...
Dieses Bier, das so süffig ist wie Abflussreiniger, ist einfach nur ein schlechter Scherz!
Ich kenne kein Einsatzgebiet, wozu es tauglich wäre!
Schwere, manchmal etwas unsüffige Bockbiere kann man wenigstens genießen, das Belle Vue-Kriek z.b. ist eine nette Erfrischung im Sommer und eben nicht unangenehm Süß.

Das Neuzeller Kirsch Bier hingegen ist einfach nur eine total verkorkste Beleidigung der versierten Geschmacksnerven.....
vor allem, 1,30€ hat der ,,Spaß" gekostet, eigentlich müßte ich die Brauerei verklagen.

Biertest vom 15.1.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 3,1,1,1,15,1 - 1,90


pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Kirsch-Bier? Kann das gehen? Auf jeden Fall gibt es das nicht alle Tage und die Halbliterflasche mit langem Hals und dunkelkirschrotem, gefälligem Etikett (natürlich, weil Klosterbrauerei, mit Mönch) lockt. Nicht ganz so spassig für den Puristen die Rückseite: Die Zutatenliste weist neben Bockbier auch Kirschmuttersaft (wen wundert’s?), Holundersaft und Invertzuckersirup aus. Ins Glas gefüllt, hat das Bierchen eine dunkelrote Farbe wie dunkle Himbeerbrause, die Schaumbildung ist gering. In der Nase finden sich verschiedene Aromen, die an Bockbier, Kirschlikör und Glühwein erinnern, wobei dies durchaus positiv zu verstehen ist. Oft genug ist in der Nase ja „nichts“, und die genannten Duftnoten ergeben eine ansprechende Komposition. Im Mund und im Gaumen fällt natürlich die süße Note auf, in der sich dann auch Kirschgeschmack wiederfindet. Diese Süße ist jedoch nicht so unangenehm-intensiv wie bei einem Malzbier, eher eben wie bei einer Limonade. Und hierin liegt wohl das teuflische dieses Gebräus: Hätte ich den Fehler begangen, mehrere Flaschen zu kaufen, wären die ruck-zuck auch geöffnet worden. Ich jedenfalls fand es sehr süffig, auch wenn es nicht der normalen Definition eines Bieres entspricht. Für mich ist es eines der wenigen Biere, die sich aus dem „Einheitsbrei“ eindeutig abheben. Und für spezielle Anlässe – z.B. als Alternative zum Sektempfang – allemal ein „Hinkucker und -schmecker“, mit dem man vielleicht auch regelmäßige Partygänger überraschen kann. Deshalb gibt es auch eine gute Bewertung – wobei dieses Bier und dessen Bewertung sicher nicht mit anderen verglichen werden kann.
P.S.: Wie immer habe ich mir im Nachgang zum eigenen Test die -hier deutlich schlechteren- Vortests angeschaut. Ich bleib dabei - mir schmeckt's, und zwar unabhängig davon, ob man dieses Getränk noch als Bier bezeichnen kann.

Biertest vom 4.1.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,14,13,13,13,13 - 12,95


Sachsentrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der "Schwarze Abt" hatte mich schon schockiert und so wußte ich nicht, was mich hier erwartet..Farbe ist dunkelrot, sicher wollte mna bewußt auf diese farbe setzten wegen dem Kirsch Aroma. Das Etikett verspricht eine Mischung aus Bockbier, Kirsch- und Hollundersaft, na wenn das mal nicht was exotisches ist. Schaumbildung ist sehr schwach und fällt auch schnell in sich zusammen, fast wie bei Limonade, zischt auch entsprechend (also wie Limonade). Dann riecht es wie mit Kirsch gegorenes Bockbier. Der Geschmack ist wieder eine wilde Kreation, da fahren wirklcih alle Geschmacksnerven Achterbahn...erst trifft man auf ein KirschAroma ähnlich wie bein MonCherry also klassiches Schnaps Kirsche, zum Mittelteil dann auf Bockbier und was dann folgt ist eine Mischung aus Beiden.. Das Ende gestaltet sich wie die Einfahrt in einen geschmacklichen Todestunnel. Interessant ist, daß das Kirscharoma hier recht säuerlich daherkommt und nicht wie bei manchen anderen Kirsch-Bieren so süß. Das macht dieses KirschBier wohl zu etwas besonderem. Nunja, ich würde mal sagen, nicht gerade ein erstrebenswertes Bier, kann man aber wirklich einmal im Leben getrunken haben, aber wirklich nur einmal.

Biertest vom 16.11.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,6,6,7,12,7 - 7,25


Jürgen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich habe noch nie gern Kirschsaft getrunken, deshalb hätte ich mir dieses Produkt aus dem Neuzeller Kloster besser geschenkt. Sieht nicht wie ein Bier aus und schmeckt wie Kirschsaft mit ´nem Schuss abgestandenem Sekt. Das beste ist die richtig schöne Flasche.

Biertest vom 31.10.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,6,7,6,11,7 - 6,80


wiking meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Nach dem Shock mit dem Schwarzen Abt habe ich gewagt dieses Biermischgetränk ausprobieren.
Sehr schöne 0,5L Longneckflasche. (Etikett meine ich)
Farbe: Leicht trüb, rötlich, untypisch für Bier, auch dei Krone ist leicht rötlich. Keine solide Schaumbildung, aber es geht so.. Aroma: Malzig, süßlich, zukrig, bischen nach Kirschen. Nichts besonderes. Geschmack: Mild herb, süß, aber auch leicht früchtig-säuerlich, seltsam. Nachgeschmack: Untypisch für Bier, früchtig, säuerlich. Fazit: Biermischgetränk aus einem Kloster. Ich weiss nicht.. das ist echt komisch!!!
Einmal im Leben kann man es ausprobieren, aber viel soll man nicht erwarten. Es ist nichts besonderes, und zu zweiten mal werde ich es nicht kaufen!!

Biertest vom 31.10.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,6,9,6,15,8 - 7,80


Magnifixus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Achzig Prozent Bockbier und 20 Prozent Gemisch aus Kirschmuttersaft und Holunderbeersaft ergeben ein einzigartiges Biermischgetränk, das durch den resultierenden Alhoholgehalt eines normalen Bieres und die "altehrwürdig" gestaltete Flasche wohl eher den gestandenen Biertrinker in das Schreckensreich der Biermischgetränke einführen soll und sich weniger an den Jungspunden orientiert. Der der Flasche entströmende Geruch, der in gleichen Teilen Bier- und Kirscharomen enthält, ist vielversprechend. Im Glas kommt dann leider eine metallische Note hinzu, und der Schaum des leuchtend roten Getränks ist schnell weg. Der Antrunk überrascht: Vom Bier ist wenig zu spüren, dafür dominiert die wohl aus dem Holunderbeersaft beigesteuerte Säure, untergründig gepaart mit einer fruchtzuckrigenn Klebrigkeit. So aufdringlich sauer und klebrig, dass es kaum runtergehen will; das Ganze muss man schon ruhiger trinken. Der Nachgeschmack immerhin ist ganz ordentlich, traditionell kommen hier auch Bieraromen zum Tragen. Ein durchaus interessantes Experiment, dessen Umsetzung jedoch an einigen Punkten noch hapert. Muss in dieser Form ganz sicher nicht wieder sein.

Biertest vom 26.10.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,8,8,11,12,7 - 8,45


clyde frosch meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das ist echt nicht schön, was uns hier als Kirschbier dargeboten wird. Die Farbe ist hellrot, hübsch, jedoch macht die Blume keine schöne Figur. Der Antrunk ist wie ein Knüppel, da viel zu süß, Kirscharoma kommt durch. Der Nachgeschmack ist säuerlich und bekommt eine dezente Bitternote. Schmeckt mir aber nicht wirklich gut. Vom Biergeschmack merke ich nur vereinzelt was, die Kirsche dominiert.

Biertest vom 16.10.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,5,2,3,13,6 - 5,25


gerresheimer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Müssen wir denn jeden Unsinn aus dem Ausland nachmachen? Hier scheint es mir jedenfalls so, als ob die Klosterbrauerei Neuzelle vergeblich versucht hat, eines der vielen belgischen Kriek-Biere zu kopieren. Aber das ist gründlich danebengegangen. Der Alkoholgehalt ist mir für ein Bier, welches ich eher als Erfrischung trinken würde, viel zu hoch. Warum muß der Kirschsaft mit Bockbier vermischt werden? Das paßt meiner Meinung nach nicht zusammen. Für das Bier spricht, daß es ohne Zusätze und Konservierungsstoffe gebraut wurde, was man von den Belgiern nicht sagen kann. Aber irgendwie erinnert mich das ganze an den Holunderbeersaft meiner Oma mit einem Schuß Alkohol drin. Der Schuß ging nach hinten los!

Biertest vom 1.10.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,8,5,5,7,5 - 5,65


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Klosterbrauerei in Neuzelle ist besonders bekannt geworden, durch den Rechtsstreit um ihr Schwarzbier "Schwarzer Abt", da dieser nicht nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird, sondern als Zugabe noch Invertzuckersirup dazu gegeben wird. Auch ihr neuestes Produkt, das erste Kirschbier Deutschlands, wird mit Invertzuckersirup hergestellt. Das Biermischgetränk besteht aus 80% Bockbier und 20% Kirschmuttersaft (also reinem Kirschsaft) und wird mit etwas Holundersaft verfeinert. In seiner Art ist das Bier einzigartig auf der Welt. Beim Einschütten bildet sich kaum Schaum und so ähnelt das Bier verdünntem Kirschsaft. Der Geruch ist abartig, säuerlich und unangenehm. Glücklicherweise passt der Geschmack sich nicht dem Geruch an, trotzdem ist das Bier nicht gerade ein Traumgetränk. Seltsam ist, dass es fast gar nicht süss ist und eigentlich nur säuerlich und kirschig schmeckt. Sogar das Kirscharoma wirkt anders als normalerweise. Sehr seltsames Bier, das nicht unbedingt in die Welt verfrachtet werden muss!

Biertest vom 31.7.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,7,8,7,12,7 - 7,50




Neuzeller Kloster-Bräu Kirsch-Bier

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 8,25 (8,00)
Aroma 6,77 (9,00)
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 6,44 (9,00)
Aussehen der Flasche 10,33 (8,00)
Subj. Gesamteindruck 6,70 (9,00)
Total 7,05 (8,70)
(In Klammern sind die Noten der BTO-Crew angegeben.)



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