Leikeim Steinbier Original

 
Brauerei Leikeim Leikeim Steinbier Original Bierbilder einsenden
BrauortAltenkunstadt/Ofr. Note
RegionBayern
10,59

(32 Tests)
Sortesonstiges
Alkoholgehalt5,8% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen




Online-Tests

Heini meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Steinbier der Brauerei Leikeim sieht im Glas sehr schön kupferfarben aus. Es bildet sich eine kurzlebige und feinporige Schaumkrone.

Der Antrunk gesaltet sich hefig und wird zur Mitte hin malziger.

Die Süffigkeit ist gut.

Der Ausklang gestaltet sich ungewöhnlich sauer und aber auch süß.

Obwohl dieses Bier sehr ungewöhnlich ist, besticht die gute Süffigkeít.

Die Flasche finde ich für ein Steinbier sehr gut gestaltet.

Fazit: Ein verdammt gutes Steinbier der Brauerei Leikeim.

Biertest vom 29.11.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,13,13,14,13 - 12,80


Blockwogenstüermann meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Nachdem Altenmünster bereits vor mehreren Jahren die Produktion ihres Steinbieres eingestellt hat, scheint dieses Bier das einzige Steinbier auf dem Markt zu sein. Die Farbe weist einen trüben Kupferton auf. Die Schaukrone ist eher feinporig und flach. Der Geruch ist entsprechend der Farbe malzig, angenehm hefig und leicht süß. Man merkt bereits, dass es sich um ein ungewöhnliches Bier handelt. Der Antrunk ist malzig und auf eine ungewöhnliche Art und Weise leicht karamellig süß und gleichzeitig dezent sauer, was aber unwahrscheinlich gut funktioniert. Das Steinbier lotet zwar keine Extreme aus, aber dafür, dass es sich um ein untergäriges Bier handelt, ist es wirklich geschmacksintensiv und interessant. Aufgrund der Süße und des hohen Trübstoffanteils ist das Steinbier aber auch recht sättigend, was etwas zu Lasten der Süffigkeit geht. Das soll das Bier jedoch nicht wesentlich abwerten.

Biertest vom 21.2.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,9,11,14,11 - 11,10


niggl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Eine schwere, langsam zu trinkende Bierspezialität. In der Nähe zu Kellerbier anzusiedeln. Sehr trüb im Testglas und wenig Schaum. Stark malzig steigt das Bier in den Ring und hat dezente Lakritznötchen und melonige Abgehobenheit zu präsentieren. Zu Boden gehts im Hopfenstich und hinterlässt eine fruchtige Frische die dem Weizen winkt. Das ist wieder so ein typisches Bier um ein gelungenes Essen rund zu machen. Interessant aber auch nicht der Rieseneinschlag:-)

Biertest vom 16.1.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,9,12,9,9 - 9,90


coinside meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Blume sucht man vergebens. Aussehen 1 Punkt... Der Geruch ist süßlich. Vor dem Antrunk verziehte ein Tester das Gesicht. Der Antrunk ist etwas polnischer Natur, aber dieses verschwindet dann sofort. Eine angenehme süße kommt dann durch. Der Abgang kommt dann sehr wässrig rüber. Abgesehen vom Aussehen ein trinkbares Bier.

Biertest vom 8.7.2011 Noten: -,4,10,3,9,5 - 5,55


Grima meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche sieht sehr cool gestaltet aus! Im Glas bernsteinfarbend, mit ordentlicher Krone. Geruchlich hefig-fruchtig, leicht säuerlich, malzig-getreidig. Startet malzig-getreidig, gut ausgewogen süßlich-sauer und angenehm fruchtig. Kernig-fruchtiger Abgang, leicht säuerlich, stark hefige Aromen. Im weiteren Verlauf bleibt das Bier sehr gut ausgewogen süß-säuerlich, sehr fruchtig, mit guter Getreidenote.

Biertest vom 11.6.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,12,11,13,11 - 11,25


Der Bierbaron meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Steinbier in der Bügelflasche trägt den martialischen Aufdruck "geschaffen durch Feuer und Stein". Es riecht würzig, grasig-süß und hefig. Im Glas ist es trüb und bersteinfarben. Die Schaumkrone ist dicht uns sehr stabil, obwohl wenig CO2 im Glas zu sehen ist.
Geschmack: Leicht grasig, würzig. Insgesamt mild, malzig und zu keiner Zeit hopfenherb.
Fazit: Eher lieblich denn herb, trotzdem würzig.
Insgesamt ein ungewöhnliches, aber durchaus aromatisches Bier. Trotz fast 6% Alkohol sehr süffig und angenehm.
Probierenswert!

Biertest vom 18.3.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,13,11,10,12 - 11,90


wolverine meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sieht aus wie dunkler Honig, ist dabei satt hefetrüb und bildet eine recht instabile Krone. Es duftet nach Malz, Honig und Vanille. Diese Aromen bestimmen auch den Antrunk wobei das Malz sehr kernig wirkt. Ein Hauch frischgebackenen Brotes schwingt mit. Das Brauwasser ist angenehm weich, die Kohlensäure für meinen Geschmack allerdings zu zahm eingestellt. Mittel und Abgang sind rund und stimmig. Ein süffiges Bier mit Charakter, das gewisse Etwas fehlt aber leider. O.k.

Biertest vom 23.1.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,11,12,11,11,11 - 11,05


mischer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich sah die Menge Hefe auf dem Boden der schicken steingrauen Buddel. Also goß ich den Inhalt in ein Weizenbierglas. Dort sieht es mitteldunkel, hefig trüb und sehr schaumstabil aus. Duftet hopfig-hefig, aber auch ein wenig undefinierbar nach Arznei.
Recht müder Antrunk was den CO2-Gehalt betrifft. Durchzogen wird dieser mit etwas Hefefrucht, säuerlichen Komponenten und milder Hopfen/Malzbasis. Im Hintergrund spielen erdnussige und auch alkoholische Töne zwar die zweite Geige, sind aber für die Unverwechselbarkeit dieses Bieres verantwortlich.

Biertest vom 8.1.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,10,9,11,10 - 10,10


Kristall-König meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Im Duft hopfig-würzig, ein wenig karamellig und hefig.
Hopfenwürziger Start. Mitte röstig-würzig und derb brotig. Im Schluß malzwürzig, etwas schokoladig und süßlich.
Solide, ganz gut trinkbar.

Biertest vom 29.11.2010 Noten: 11,10,10,10,11,10 - 10,15


waspman666 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Bananiger Geruch und fester Schaum.Milder malziger Antrunk mit einer angenehmen Hopfennote. Im Nachgeschmack starke Röstaromen. Ein interessantes, mildes und süffiges Bier.

Biertest vom 29.10.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,9,10,10,9,10 - 9,90


Schoppepetzer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Flaschendesign ist wenig überzeugend. Für eine Spezialität arg unscheinbar ausgefallen. Optik: Trüb, bernsteinfarben, unfiltriert, könnte auch als trübes Weißbier durchgehen. Geschmack: überraschenderweise sehr malzig-süß im Antrunk, dann würzig. Geht auch in punkto Geschmack in Richtung Weizen, aber dann doch nicht zu 100%. Irgendwie im Abgang "trocken". Was die Aromen anbelangt, recht komplexes Bier. Das mit 5,8 % etwas mehr Alkohol im Spiel ist, fällt hingegen nicht auf. Geht mir wie dem ein oder anderen Vorredner, kein schlechtes Bier, aber ich hatte mehr erwartet.

Biertest vom 25.10.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,10,9,6,10 - 9,55


AUXBURG1986 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Es war ein lustiger Abend mit kiwianer, Danke nochmals =)
Vom Aussehen her erinnert es an ein zu trüb geratenes Weizen, im ersten Moment muss ich sagen, so steinig schmeckt es nicht, es wirkt sehr wässrig und ist ziemlich schwach, trotz 5,8%, nach ner Zeit wird es auf der Zunge sehr schaumig und wirkt zum Schluss nur noch trocken. Fazit: Na gut Steine sind trocken!------

Biertest vom 24.9.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,8,7,11,9 - 8,75


kiwianer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schön orange-braun trüb, Geschmacklich ist es, nicht so vielfältig, vielleicht etwas Stein-trocken, schwach durch die hefe. Interessantes Steinbier schmeckt schon anders aber ansonsten nicht so interessant nur wegen der Sorte, die Intensität dürfte stärker sein!

Biertest vom 25.5.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,8,9,9,11,8 - 8,75


Herzog Wilhelm meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Steht auf den sonstigen Leikeim Produkten doch jedesmal auch gross "Leikeim" auf dem Etikett muss man hier schon genauer suchen um das "Brauhaus Altenkunstadt" genauer einzuordnen. Das Steinbier ist auf jeden Fall ein Exot, was das Herstellungsverfahren angeht, geschmacklich ist es ebenfalls ungewöhnlich aber nicht so, dass man es 100%ig blind unbedingt wiedererkennen könnte - wage ich mal zu behaupten. Am ehesten könnte man es mit einem Zoigl verwechseln, ist doch auch hier eine deutliche Hefenote Bestandteil des eher trüben Biergenusses (Farblich trüb). Schön kommt auch eine malzige Würze zum Tragen, die tatsächlich ein besonderes Aroma transportiert. Der Nachgeschmack hingegen ist eher unspektakulär. Fazit: Experiment gelungen.

Biertest vom 3.2.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,13,10,10,9,12 - 11,00


Erzengel meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sehr schöne dunkelorangene und trübe Farbe, süßlich-malziger Geruch. Der Antrunk ist mild-weich, sehr angenehm hefig-süffig. Zum Hauptteil wird das Bier schön vollmundig, angenhm süßlich-mild. Die Hefe harmoniert sehr gut mit der Malzigkeit und der leicht würzigen Süße. Der Nachgeschmack ist lang anhaltend, schön vollmundig-mild-weich. Dabei angenehm süßlich-würzig und angenehm herb.
--> Leckere Aromenkombination. Dabei klasse weich-mild. Sehr zu empfehlen!

Biertest vom 4.8.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,13,11,12,12 - 12,00


Hopfenpflücker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Trüb und bernsteinfarben ergießt sich das lang erwartete Steinbier ins Glas. Lang anhaltende und kräftige Schaumbildung.
Der Duft mild-malzig, leicht säuerlich.
Im Geschmack hefig-mild mit intensiver Malznote. Fast schon sämig. Zum Ende hin würziger werdend.

Klasse Bier! Absolut bekömmlich, trotz seiner 5,8%. Ein wahrlicher Genuss.

Biertest vom 14.6.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,11,14,12,13 - 12,45


suere meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Hmmm, Steinbier, dann wollen wir mal. Sehr trüb das Ganze, ein rötliches Hefeweizen, würde als Vergleich am besten passen. Säuerlicher Geruch. Der erste Geschmackstest: es fehlt die Kohlensäure, schmeckt eher stumpf, mit leicht metallischen Abgang. Das GAnze verbunden mit einer leicht säuerlichen Note

Biertest vom 10.6.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,6,7,5,9,7 - 6,95


shalafi meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche dieses noch-nie gesehenen Bieres wäre mir nicht aufgefallen wenn mich der Getränkehändler meines Vertrauns nicht darauf hingewiesen hätte. Sehr unauffällig. Der Geruch beim öffenen der Flasche erinnert leicht an Hefe ist dabei aber auch angenehm malzig. Beim einschenken ins Glas zeigt das Bier eine sehr dunkle Farbe, die schon fast ins rot-braune geht und eine Schaumkrone, die schon bald in sich zusammenfällt. Erster Schluck: leicht säuerlich, sehr malzig, wie beim Geruch bereits ein wenig hefig, ganz und gar nicht unangenehm. Der Alkhol sticht wider Erwarten nicht raus.
Zewiter Schluck: wenig Kohlensäure, wird immer angenehmer im Geschmack.
Im Großen und Ganzen ein sehr runder Geschmack, säuerlich fruchtig mit einem Hauch Hefe und im Nachgeschmack malzig herb. Sehr gutes Bier, kann ich nur empfehlen.

Biertest vom 5.12.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,11,12,13,9,12 - 11,85


hetfield meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sehr seltenes Brauverfahren das man auch nicht wiederbeleben sollte.
Nur für Liebhaber.

Biertest vom 12.10.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,7,5,6,9,6 - 6,45


Bierpunk meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein sehr seltenes Bier... Steinbier!

Wenn jedes Steinbier so schmeckt wie dieses hier, sollte man diese Brauart wieder komplett einführen!

Biertest vom 5.10.2008 Noten: 12,14,13,15,15,14 - 13,85


kappldav123 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche sieht mir für eine Spezialität etwas zu schlicht aus. Das Bier im Glas ist besser, sehr spritzig, wenig aber feiner Schaum. Spritziges Aroma, leicht alkoholisch. Der Geschmack ist sehr angenehm: würzig-kräftig, ein wenig staubig, was das Bier interessant macht. Kaum störende Noten wahrnehmbar. Ruhiges, ausgeglichenes Finish - gelungenes Bier!

Vielen Dank an Jevers Zeuge für die Flasche!

Biertest vom 16.9.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,10,11,9,11 - 10,80


Dr.Lovely meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Aussehen: Hefetrüb, stabile Krone, mitteldunkle Farbe.
Aroma + Süffigkeit: Etwas sauer, trotzdem sehr süffig.
Komplexer Nachgeschmack nach Malz und vielleicht Spuren von Karamel und Rauchigkeit.
Gesamteindruck: Leckeres Zeuch, leider beim örtlichen Händler mit 13,99 Euro pro 20x0,5l nicht wirklich billig...

Biertest vom 28.7.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,11,14,14,12,13 - 12,85


Taxi-Driver meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Steinbier fällt sehr hefefruchtig aus. Etwas säuerlicher aber erfrischender Nachgeschmack. Es fällt allerdings recht sämig auf. Ordentlich.

Biertest vom 9.7.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,10,10,10,10 - 9,90


Thunderhead meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein relativ dunkles Bier mit schönen würzig-malzigem Geschmack, welches recht wenig Kohlensäure besitzt. Es erinnert am ehesten an ein Kellerbier.
Fazit : Ungewöhnlich, jedoch nicht schlecht

Biertest vom 23.6.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,10,10,10,10,10 - 10,10


Frankenland meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Bis vor einigen Jahren gab es mal das Rauchenfels Steinbier.Allerdings von einer anderen Brauerei. Bei Leikeim hat man sich dieses Verfahrens wieder erinnert und es neu aufgelegt.
Fast orange und trüb mit dichtem, hohem und stabilem Schaum sieht es recht ordentlich aus. Über hefig-fruchtige Aromen können sich Nase und beim Antrunk auch der Gaumen erfreuen.
das Fruchtige bleibt über den gesamten Verlauf erhalten. In der Mitte wird es würzig und mild rauchig, was zu einer dezenten Herbe führt. Trotzdem ist es angenehm süffig.
Recht interessantes Bier.

Biertest vom 15.5.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,10,12,10,-,10 - 10,31


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 1679
ersma: ein mitarbeiter des getränkehändlers meines vertrauens war letztens bei leikeim und hat mir einige infos gegeben, die über das hinausgehen, was auf dem rücketikett der flasch steht (s. bei vortester enrico):
die heißen steine sind aus der not heraus geboren, weil es früher den brauern nicht möglich war, größere sude schnell genug zu erhitzen. die feuerstellen waren nicht groß genug. also hat man hitze von innen dazugegeben. im prinzip umgekehrt wie beim heimbrauen, wo man für untergäriges ja auch gerne kühlakkus in gebräu schmeißt, um für schnelle abkühlung zu sorgen. interessant ist an der geschichte, dass die azubis (zumindest drückte sich mein getränkemann so aus) die schweren steine über eine enge wendeltreppe hochschleppen müssen, was wohl wirklich harte arbeit ist. da das herstellungsverfahren zwar faszinierend aber heutzutage keineswegs notwendig ist, könnte man da doch einen kleinen fahrstuhl oder ein fließband einrichten, finde ich...
bernsteinfarben und deutlich trübe stehts im glas. mittelviel schaum, der beim mittelschnellen absacken grober wird.
der geruch ist malzig-süßlich mit deutlicher honignote.
der antrunk ist in der ersten sekunde herb, wird dann aber schnell malziger. deutliche hefenote. diese dominiert auch den mittelteil, bei dem sich nach und nach hopfen hinzugesellt. durchgehend süßlich-honigartige note im hintergrund. der abgang ist wieder malziger, mit blumigen noten. süffig und rund, das ganze.
die hauseigene 0.5-l-plopp-flasche (siegel und name sind draufgeprägt) kommt mit interessant geformten etiketten im graublauem-stein-aussehen. dazu passen die roten balken mit weißer schrift eher weniger.
fazit: firmiert bei leikeim als kellerbier. mir fehlt dazu die säuerlichkeit am anfang. insgesamt aber eine schöne und runde sache. ob sich die angestellten dafür abbuckeln müssen, weiß ich nicht. probierenswert.

Biertest vom 15.4.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,10,12,10,9,10 - 10,25


Enrico meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Steinbier von der Leikeim hat ein steingraues, Nomen est Omen, Etikett. Die Besonderheit eines Steinbieres steht auf der Rückseite der Bügelflasche, nämlich, dass glühende Steine in die Würze getaucht werden. Hefetrüb mit dünnem Schaumkranz steht es im Glas. Beim ersten Schluck kommt sofort der Malzgeschmack auf. Dann folgt Hefegeschmack, im Abgang Malz- mit leichtem Hopfengeschmack. Einzige Kritik, mit 5.8 Vol% etwas zu stark geraten.

Biertest vom 10.4.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,11,11,11,15,13 - 12,20


derkaro meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

frisch und hefig riecht es, etas vanille glaube ich zu merken.
geschmacklich lecker malzig, wird aber dann irgendwie undefinierbar.
im abgang karamellig süss, bleibt aber stets im rahmen.
süffig würde ich es nicht nennen, ein geschmackserlebnis ist es auf jeden fall

Biertest vom 29.3.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,9,11,12,11 - 11,00


pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Steinbier habe ich in der für die Brauerei Leikeim üblichen 0,5l-Bügelverschlussflasche mit Prägung erworben. Das Etikett ist stahlgrau gehalten (ich weiß, ich weiß, es soll eigentlich Granit symbolisieren, es sieht aber trotzdem stahlgrau aus), darauf einige feuerwehrrote Applikationen, die für etwas Auflockerung sorgen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Ein um den Flaschenhals drapierter Flyer klärt mich und andere auf: „Wir brauen es nach einem der wohl ältesten Brauverfahren der Welt, indem wir glühende Steine zum Erhitzen der Bierwürze verwenden. Die Kunst des Steinbier-Brauens ist so alt wie die Biergeschichte selbst, denn bevor es feste Metallgefäße und Sudpfannen – wie wir sie heute kennen – gab, waren zum Glühen gebrachte Steine die einzige Möglichkeit, große Flüssigkeitsmengen zu erhitzen. In unserem eigens für das Steinbier entwickelten Ofen erhitzen wir Granitsteine über einem Buchenholzfeuer auf über 800° C.. Die glühenden Steine werden dann mittels eines Stahlkorbes in die Bierwürze eingebracht und bringen diee unter gewaltigem Zischen und Dampfen zum Kochen. Dabei karamelisiert ein Teil des in der Würze gelösten Malzzuckers an der Oberfläche der Steine und überzieht diese mit einer feinen Karamellschicht. Die Steinbierwürze wird nach dem klassischen Gärverfahren vergoren, anschließend werden die Steine dem Jungbier wieder zugegeben. Dabei löst sich der an den Steinen karamellisierte Zucker und es findet eine langsame Nacvhgärung statt.“... „Schmeckt am besten gut gekühlt aus dem zünftigen Steinkrug“. Das Rücketikett ergänzt „Als naturbelassene Spezialität, die sich in die Tradition der fränkischen Kellerbiere einreiht, wird das Steibier nicht filtriert, bevor es in Flaschen abgefüllt wird“. Also, besser, ausführlicher hätte man es wohl nicht beschreiben können, ohne dabei langatmiger zu werden. Für die meines Erachtens zum Bier passende Interpretation der Etikettgestaltung, ergänzt um wirklich hilfreiche Informationen (Glück hat, wer eine Flasche mit besagtem Flyer kauft), bekommt dieses Bier – wie ich glaube bei mir erstmalig – 15 Punkte für das Aussehen der Flasche. Dann halte ich mich (fast) an den gegebenen Ratschlag und trinke – entgegen sonstiger Gewohnheiten – das Bier nicht aus dem tulpenförmigen Bierglas, sondern aus dem Krug. Allerdings erlaube ich mir, einen geringeren Teil auch ins Glas zu schütten, um das Aussehen beurteilen zu können. Und auch das überzeugt mich: Wirklich trübes, mit Apfelmost vergleichbares Bier, das seinen leicht trüben Schaum lange halten kann. Wirkt somit wie ein gutes Hefeweißbier – schmeckt aber ganz anders: Irgendwie...steinig, was nicht zu verwechseln ist mit holperig. Ganz eigentümlich, es geht mir das Wort „Sauna“ durch den Kopf, und es wird auch schnell klar, warum: Auch dort steht üblicherweise ein Steinofen, und das Bier schmeckt irgendwie etwas so wie man in der Sauna empfindet. Klingt albern, denn in der Sauna wird üblicherweise nicht – zumindest aber selten – getrunken, aber vielleicht nimmt die Nase dort das auf, was die Zunge hier empfindet. Dazu kommt dann auch noch etwas Buchenwürze. Alles in allem führt die ausführliche Erläuterung von der Brauerei auf das Geschmackserlebnis hin. Auch der Hinweis auf die Tradition fränkischer Kellerbiere erscheint mir durchaus passend. Eines allerdings verschweigt die Brauerei: Bei mir begann es bereits bei der Verkostung im Bauch erheblich zu rumoren. Und hier liegen wohl auch die Grenzen dieses – von mir für seine Eigenständigkeit gelobten – Bieres: Ich glaube nicht, dass man dieses Bier – selbst an einem lauen Sommerabend – literweise trinken kann, vermutlich wird sich der Magen auf Dauer dagegen wehren. Für eine richtige Party damit wohl nicht geeignet – für ein positives Geschmackserlebnis der besonderen Art allemal. Das zeigt schon die Länge dieser Beurteilung. Üblen Bieren gönne ich meist nur wenige Zeilen. Und loben muss man hier wirklich die Marketing-Abteilung: Die auf Flyer und Flasche gegebenen Informationen kosten (fast) nichts (oder zumindest nicht viel mehr als ein anderes Etikett auch) und freuen den Biertester. Das ist mal echte Kundenbetreuung.

Biertest vom 28.3.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,12,10,11,15,12 - 11,90


wastl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Im Glas sattorange und trüb, mittelmässig viel Schaum. Geruch intensiv würzig, das gefällt. Geschmack hefig, leicht fruchtig, und doch recht würzig, wobei sich die Würze bis weit in den Abgang konstant hält. Das Bier gefällt mir recht gut. Ich weiß nicht ob das wirklich am Brauverfahren liegt oder ob es sich einfach um ein gutes naturtrübes handelt, jedenfalls ein sehr ordentliches Bier.

Biertest vom 16.3.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: -,13,11,12,-,12 - 12,00


FaustusI meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Steinbier, nicht die häufigste Biersorte... Da erwartet man natürlich einen Hammer. Umso enttäuschender, wie normal dieses Bier daherkommt..Aber erstmal langsam: Trübes gelb/orange im Glas, üppiger weiße Krone, hefiger fruchtiger Geruch ohne besondere Aromen- schon überraschend habe ich wegen dem Herstellungsverfahren doch rauchige Aromen ähnlich einem Rauchbier erwartet. Geschmacklich kommt das am Ende mit etwas Würze ganz verhalten durch, also etwas was in Richtung Rauch geht, an sich herrscht aber eher leikeimtypische biedere Hausmannskost, will heißen leicht hefige Aromen, etwas dünner Antrunk, was ja bei fast 6% nicht der Fall sein sollte, und im Prinzip wars das....Ich habe den Eindruck, hier wird der Name Steinbier benutzt, um ein uriges Image zu bekommen, wobei der Einfluss des Brauverfahrens auf den Geschmack bewußt zurückgehalten wird, um den geneigten Trinker nicht zu schockieren. Uninteressanter als man vermuten würde.

Biertest vom 16.1.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,8,9,8,11,8 - 8,30


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Nun bietet auch Leikeim ein Steinbier an, bei dessen Herstellung glühende Steine zum Erhitzen der Würze verwendet werden, so wie es früher Sitte war. Sehr gelungen ist schon mal die Verpackung, eine ansprechende Bügelflasche, mit einem (grab)steinähnlichen Etikett und den Namen des Bieres in Stein gehauen.

Auch das Aussehen gefällt mir. Viele grobe CO2-Perlen tummeln sich im leicht trüben Bierkörper und tragen zur fein bis mittelporigen Krone bei, die sich mächtig über diesem erhebt. Der Schaum ist schmutzig-weiß gefärbt und hält sich bis zum letzten Schluck, während der Bierkörper die Grundfarbe Gold mit bräunlichem Einschlag aufweist. Es duftet nicht besonders intensiv, doch lecker malzig mit einem Hauch von Rauch.

Der erste Schluck, und ich bin überzeugt. Vollmundig und würzig, mit kräftigen Malzkomponenten, das ist mein erster Gedanke. Eine leichte Rauchnote vermeine ich auch im Geschmack zu vernehmen (oder doch nicht?), dazu holzige Noten. Der Alkohol lugt vielleicht ein klein wenig raus. 5,8 Prozente werden angegeben, doch sie stören nicht. Mild gehopft, betört das Steinbier vor allem durch seine Würzigkeit und durch ein die schon erwähnten holzigen, vielleicht auch torfigen Aromen. Sanft umschmeichelt es den Gaumen.
Fazit: Wenn der Geschmack allein durch glühende Steine kommen – was ich bezweifle – plädiere ich dafür, jedes Bier nach diesem althergebrachten Verfahren zu brauen.

Biertest vom 3.11.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,14,13,13,12,15 - 13,80




Leikeim Steinbier Original

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 10,93
Aroma 10,50
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 10,34
Aussehen der Flasche 10,96
Subj. Gesamteindruck 10,62
Total 10,59




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