Caulier Bon Secours Brune

 
Brauerei Brasserie Caulier Caulier Bon Secours Brune Bierbilder einsenden
BrauortPéruwelz Note
RegionBelgien
11,68

(7 Tests)
SorteBrune
Alkoholgehalt8,0% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen




Online-Tests

Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Aussehen: Auf einem tief-dunkelbraunem, nein, eigentlich schwarzem Bierkörper sitzt ein großer, bräunlicher, feiner und halbwegs haltbarer Schaumberg. Eine interessante, komplexe und schwer zu beschreibende Duftmischung steigt empor: Fruchtige Noten nach Waldbeeren mischen sich mit etwas Stechendem und Gewürzähnlichen, Piment und Süßholz. Datteln liegen darunter, manchmal assoziiere ich auch Marzipan mit den Duftschwaden.
Der Antrunk fällt leicht zuckrig aus, ergänzt durch die schon durch die Nase gemeldeten Waldbeeren. Lakritze kommt hinzu, und die stechende, entfernt an Pfeffer erinnernde Gewürznote ist deutlich da, kratzt an meinem Gaumen. Im Abgang bemerke ich alkoholische Noten. Der Bierkörper ist eher leicht, definitiv leichter, als ich ihn bei einem solchen Bier mit 8 Prozenten erwartet hätte.
Fazit: Allemal interessant und probierenswert, aber die Geschmacksnoten verführen mich nicht zu Freudentänzen.

Biertest vom 2.1.2013, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,6,7,6,8,6 - 6,65


Grima meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Testbier Nr 470!!!
Nachdem mir das Myrtille der Brauerei nicht sonderlich geschmeckt hat, aaaaber ich ein großer Freund von Brune’s bin, sehe ich dem Test gespannt entgegen. Die Flasche schaut wieder recht gut aus, könnte wiedermal ein Wein-Etikett sein. Und schon wieder schäumt die Flasche nach dem Öffnen über, genau wie das Myrtille. Im Glas ists rötlich braun, sehr dunkel und sehr trüb. Der feinporige, malzbierähnliche Schaum steht sehr lange auf dem Glas. Geruchlich kommen fruchtige Aromen sowie Malz gleichermaßen durch. Der Antrunk ist gar nicht mal so schlecht. Die 8% schmeckt man anfangs kaum raus. Es schmeckt malzig, schokoladig, ein wenig nach Mon-Cherie Pralinen und leicht fruchtig. Kirscharoma kommt besonders gut durch. Zum Mittelteil hin kommt der Alkohol ein wenig besser durch, und ein Zimtaroma kommt hinzu. Alles in allem aber dennoch sehr gut bekömmlich und weitaus weniger alkoholisch als vermutet. Eines des besten belgischen Biere meines bisherigen Testlebens!!!

Biertest vom 18.3.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,13,11,12,11,12 - 11,85


Kristall-König meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Caulier Brune wird in einer langhalsigen Bügelverschlußflasche und in einem Holzbierkasten vermarktet. Es existiert auch eine 2-Liter-Flasche mit großem Bügelverschluß inklusive Korken und Metallhenkel.
Trotz korrekter Lagerung schäumt das Bier nach dem Öffnen sofort über und verteilt sich auf dem Tisch. Nach diesem Intermezzo und einmal im Glas macht das Brune eine gute Figur. Schöne Bräune und guter Schaum. In Verbindung mit einem belgischen Kelchglas sieht das schon stimmig aus.
Sehr intensiv sind die Geruchsaromen: malzig-schokoladig; unzweifelhaft auch likörartig. Der erste Geschmackseindruck fällt dann eher etwas enttäuschend aus. Pfeffrig und scharf alkoholisch. Die Malzigkeit des Bieres wird in den Hintergrund gedrängt. Das Ganze erinnert in seiner Süße an eine von Omas Pralinen mit Weinbrandfüllung. Ein wenig später und nach der Eingewöhnung des Gaumens erkennt man dann doch auch eine leichte Fruchtigkeit im Hintergrund.
Caulier Brune - eine sehr schnapsiges Bier mit dominanter Alkoholnote. Gewisse geschmackliche Qualitäten lassen sich aber nicht von der Hand weisen.

Biertest vom 18.8.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,11,12,12,12 - 11,85


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 1054
ersma: ploppt, wie sonst nur das flens in der werbung.
dunkle, kupfer-rote farbe. riesen-schaumberg. expandiert bei jedem nachschenken erneut: dauert stunden, bis ne trinkbare menge bier im glas ist. kenn ja nun ne menge schaumige biere, aber de facto hab ich bei den über 1000 noch keins gesehen, dass sich mit diesem schaummäßig auch nur annähernd messen kann. man gibt - nach tagen - ne pütt bier dazu, und ist erneut damit beschäftigt, die krone wegzuschlabbern, damit sie nicht überläuft. beim absinken bleibt ein cm-dicker (also dicker, nicht hoher) bräunlicher schaumrand im glas, so dass man eine art tunnelblick auf das bier hat.
geruch ist leicht spritig, aromen von lakritz, beeren, merlot.
antrunk deutlich röstmalzig, süß. spritig. nach einigen sekunden kippts ins herbe, die süße ist aber dennoch vorhanden. der abgang ist würzig, hopfig, röstmalzig. aromen von brotteig, bittermandel, saurem apfel und zimt.
die hauseigene 0.33-l-plopp-pulle kommt mit ansehnlichem etikett. kuriose zutatenliste: water, malt, candy, sugar, hops, yeast. is kandis anders süß als zucker?
fazit: hab nie ein bier probiert, das schaumiger war. und selten eins, das spritiger war. dennoch ein gut trinkbares aufgrund des intensiven aronas, das sich durch die gesamte entwicklung zieht. cave: der sprit ist nicht nur riech- und schmeckbar, er ist auch spürbar. man meint, das bier kommt im kopp an, obwohl es noch nichtmal im magen ist...

Biertest vom 6.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,13,11,11,12,12 - 12,05


Marienkäfer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein wahres Meisterwerk vollendeter belgischer Braukunst.
Mit diesem wallonischen Bier kann man sicher auch eingefleischte Weinfreaks überzeugen. Bon Secours läßt sich wie Wein trinken.
Duftet herrlich nach Brombeeren und Johannisbeeren. Dicker, sahniger Schaum. Ist mit 8% nicht zu stark.
Hiersitzt einfach alles perfekt - sogar die edele langhalsige Plöppflasche ist eine Augenweide.
Für mich DAS beste aus Belgien !!!

Biertest vom 16.9.2001 Noten: 12,15,12,13,15,15 - 13,95

Nachtest vom 25.April 2005:

Erhaben dunkel rot-braun im Glas, recht Kohlensäurelastig, nicht endenwollende Schaumkrone. Dann das Sensorikerlebnis wie es in Belgien seinesgleichen sucht:
In der Nase viel Cassis, Brombeere, Zartbitterschokolade, leicht röstiger Antrunk, eiskaffeartiger Geschmack, wiederum Schokolade, bisschen schwarzer Tee. Das Grand Cru unter den belgischen Starkbieren. Meisterhafte Braukunst!

Biertest vom 25.4.2005 Noten: 14,14,12,15,15,15 - 14,30


Der Bierbaron meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bon Secours Brune ist tiefdunkel und trüb im Glas, bildet wenig Krone, die einigermassen fein, aber wenig stabil ist. Der Belgier riecht schokoladig, malzig, beerig und obergärig.
Geschmack: Recht viel Kohlensäure; besonders im Antrunk kaschiert diese den Geschmack leicht, was aber in sekundenschnelle durch die Aromenwucht wieder wettgemacht wird. Warm, fruchtig-beerig, schokoladig und leicht rauchig im Abgang.
Fazit: Mit etwas weniger CO2 wäre ein noch besseres Brune entstanden. Die Aromen überzeugen, auch wenn ein wenig Fuselnote mitschwingt. Besonders der Nachgeschmack ist schön herb-schokoladig.
Kurz: Feines Brune mit feinen Aromen. Aber: Kleine Schwächen bringen Abzüge in der B-Note. Die Kohlensäure sticht anfangs etwas im Rachen und verstärkt so den Fuseleindruck unnötig.
Dennoch insgesamt für Brunefreunde und Fans belgischer Biere empfehlenswert!

Biertest vom 31.1.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,10,11,11,11 - 10,90


Suffkopp meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich muss gestehen, dass ich mir mit diesem Bier nicht leicht tue. Es enthält sehr viel Kohlensäure, so dass es mir bei Öffnen der (prima aussehenden) Flasche richtiggehend entgegenschießt. So viel Kohlensäure tut auch der Krone nicht gut, die zwar üppig, aber nicht sehr haltbar ist. Die Aromen sind hochinteressant, eine Mischung aus Orange, Beeren Kakao, auch Minze vermeine ich wahrzunehmen. Der Antrunk ist röstmalzig-herb (leider zu viel Kohlensäure) und entfaltet sich im Mund ebenso komplex, wie die beschriebenen Aromen. Der Abgang ist ebenfalls herb-malzig und hinterlässt einen äußerst eigentümlichen Nachgeschmack, der röstmalzig, fruchtig und schokoladig zugleich ist. Zu Anfang kam mir das sehr verwirrend und künstlich vor, nach einer Weile gefällt es mir besser, überhaupt mag ich dieses Brune besser, wenn ich es ein Weilchen stehen lasse.
Trotzdem ist meine Begeisterung nicht so ausgeprägt, wie bei Marienkäfer, mir schmeckt das fantastische Blonde aus gleichem Hause besser. Wie alle Caulier-Biere gehört es aber für Belgien-Fans weit oben auf die Probierliste.

Biertest vom 6.3.2004 Noten: 8,14,11,12,15,12 - 11,90




Caulier Bon Secours Brune

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 11,37
Aroma 12,37
Süffigkeit
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Nachgeschmack 11,50
Aussehen der Flasche 12,37
Subj. Gesamteindruck 11,87
Total 11,68




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