Brewdog 5 a.m. Saint

 
Brauerei Brewdog Brewdog 5 a.m. Saint Bierbilder einsenden
BrauortFraserburgh Note
RegionGroßbritannien und Nordirland
10,03

(7 Tests)
SorteRed Ale/Rousse
Alkoholgehalt5,0% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen




Online-Tests

Dr.Lovely meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Karamelfarbener stabiler Schaum, der Antrunk ist rstmalzig mit deutlichen Zitrusnoten. Ab dem Mittelteil kommt herber Hopfen dazu, der den Nachgeschmack dominiert. Angenehme Komposition.
Prädikat: gut trinkbar
Co-Tester Haichen meint:
Bestimmt lecker zu schwerem Weihnachtsbraten.
Nicht zu Kuchen trinken!

Biertest vom 28.1.2013, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,11,13,10,12 - 11,65


Blockwogenst├╝ermann meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Eine wahre Fruchtexplosion bietet das 5 a.m. Saint. In der Beschreibung des Bieres heißt es, dass der Aufstand der Geschmacksnoten außer Kontrolle geraten sei. Die Rede ist von Zitrus-, Orangen- und Litschigeschmacksnoten. Ich habe mir schwarze Johannisbeere, Maracuja, Pfirsich und Litschi notiert. Im Geruch vernehme ich außerdem Rose, was mir als Duft oder als Geschmack normalerweise überhaupt nicht gefällt. Hier aber empfinde ich die Rosennote jedoch nicht als störend. Im Gegenteil: Sie bereichert das Aroma. Auffällig ist außerdem noch der reichliche Schaum, der auf dem trüb-kupferroten Bier thront. Hier bietet der Geschmack mal das, was der Geruch zu versprechen vermag. Der Geschmack ist vielleicht ein klein wenig säuerlicher, ansonsten wird man vom 5 a.m. Saint zu keinem Zeitpunkt enttäuscht. Mit 35 Bittereinheiten ist es nicht gerade zurückhaltend gehopft. Ich hätte aufgrund der Bitterkeit, die sich zu den Fruchtaromen gesellt, glatt noch auf mehr Einheiten getippt. Bisher mein Lieblingsbier von Brew Dog!

Biertest vom 4.10.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,14,12,12,12,14 - 13,30


Herzog Wilhelm meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich muss mal wieder die genialen Sprüche auf der Brew-Dog-Flasche zitieren:
- "The UK Beer scene is sick. And we are the cure"
- "Pathetic mass market beers"
- "Innovatief, grensverleggend en brutaal"
- "our approach has the same contempt of the mass beer market that the old-shool punks had for pop culture!

Das Aroma ist bis auf eine heftige Hopfennote eher einseitig, im Hintergrund ist eine gewisse Malz-Mürbe zu erschmecken, die aber sofort wieder von der Hopfenmasse zugeschüttet wird. Wer Hopfen mag wird dieses Bier mögen, für mich ist es wie gesagt zu einseitig.

Aber immerhin die Sprüche sind absolute Spitzenklasse!

Biertest vom 12.7.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,8,9,9,15,9 - 9,25


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 2781
ersma: beim bierland-geburtstag gab es eine große brewdog-verkostung. dieses bier habe ich gemeinsam mit syvvia kopp, einer ausgebildeten biersommeliére gestestet.
bernsteinfarben mit rotstich. mittelviel schaum, der sich mittelstabil gibt.
der geruch ist nach grapefruit, kräutern und kiwi, was bei simcoe, cascade, centennial und nelson sauvin nicht verwundert.
der antrunk ist bitter mit den entsprechenden frucht- und kräuternoten, hat aber einen dumpfen unterton. die mitte wird noch etwas bitterer, auch hier dumpfe noten, wegen anziehnder malzigkeit gegen ende sogar noch ausgeprägter. der abgang bleibt dumpf mit hpofennoten.
die flasche ist wie gewohnt ansehnlich.
fazit: sylvia und ich waren uns ziemlich einig: ohne das hopfengepimpe (auch dryhopping genannt), das eine menge zu kaschieren vermag, wäre dies nur ein sehr durchschnittliches bis unterdurchschnittliches ale. so vermag der hopfen noch etwas zu retten, aber man hat den eindruck, dass er hier wie raumduft-spray in einer muffigen wohnung wirkt.

Biertest vom 17.5.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,9,8,7,12,7 - 8,30


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

scharf-saurer Auftrunk, Aroma nach Grapefruit. Fliegt weiter säuerlich - aufdringlich, mit kratzend-säuerlicher Bittere in den Sturz. Abflug wieder stark Grapefruit, Säure.

Schmeckt als hätte jemand 'ne halbe Grapefruit in das Bier geschmissen. Hat nichts mit einem anständigen Ale zu tun. Grauenvoll - da helfen auch die vollmundigen Sprüche auf dem selbstbeweihräuchernden Etikett nichts.

Biertest vom 11.5.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,2,2,2,10,2 - 3,10


Grima meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche ist typisch für eine Brewdog Pulle gestaltet, sieht ganz gudd aus. Das Bier im Glas ist schön amber-farbend mit viel mittelporigem, braunem Schaum. Sehr hopfig-aromatischer Geruch nach Ami-Hopfen. Cascade und Amarillo lassen grüßen! Das Bier startet sehr hopfig-bitter, mit dem angenehmen Aroma der Ami-Hopfensorten! Im Abgang ist das Bier eher aromahopfig als bitter, sehr kurz gezogen. Weiter ist das Bier hopfenaromatisch mit leichter Bitterkeit und einer guten Würzigkeit. Trockenes Finish!

Biertest vom 31.3.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,10,10,11,11 - 10,70


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein iconoclastic amber ale. Also ein bilderstürmendes Ale? Wahrscheinlich will Brewdog mir sagen, dass es mit diesem Amber Ale die festzementierten Bilder in den Köpfen der 08/15-Biertrinker weichklopfen. So oder so ähnlich lautet auch der langatmige Text auf dem Flaschenetikett. Wörtlich: At Brewdog’s we are on a mission to open as many people’s eyes as possible. Na, denn schaun mer mal.

Die Farbe: Dunkelbraun.
Die Krone: Eine bräunlich-weiße, feine Schaumkrone entsteht beim Einschenken. Auch nach einiger Zeit ist immer noch ein zarter Film zu sehen.
Der Duft: Komplexer, hauptsächlich fruchtiger Duft. Ein Cocktail aus Maracuja (intensiv), Himbeere (zurückhaltend) und Orange (hintergründig) steigt in meine Nase. Nach ein paar Minuten Standzeit dominieren dann eher Zitrusnoten, vermutlich durch den Hopfen (Amarillo) hereingebracht.

Der erste Schluck, der erste Gedanke: Das schmeckt ja ganz anders als es riecht. Und es ist sehr trocken. Wobei, so ganz anders nun denn doch nicht. Denn gewöhnt man sich erst einmal an die Trockenheit, dann merkt man, dass da doch auch sehr viele Frucht- bzw. Beerenaromen untergebracht wurden. Etwas Holz ist zu schmecken. Im Abgang wird es dann kurz süß, bevor sich das Trockene mit leichter Adstringenz durchsetzt. Erstaunlicherweise ist dieses Ale dennoch nicht herb oder bitter.
Fazit: Ein faszinierendes Ale, das mich durch seinen Geschmack sehr überrascht hat. Es wirkt sehr erfrischend, ist sogar süffig und insgesamt eine wundervolle, einheitliche Komposition. Es macht mich süchtig.

Zum Abschluss noch ein paar technische Daten, abgekupfert von Brewdog’s Webseite:
Original gravity: 1048
IBU’s: 25
Malts: Maris Otter, Caramalt, Munich Malt, Crystal and dark crystal malts
Hops: Nelson Sauvin, Amarillo / Dry Hops: Simcoe, cascade, centennial. ahtanum, Nelson Sauvin

Biertest vom 10.8.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,15,13,14,7,15 - 13,95




Brewdog 5 a.m. Saint

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 11,57
Aroma 10,00
Süffigkeit
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Nachgeschmack 9,57
Aussehen der Flasche 11,00
Subj. Gesamteindruck 10,00
Total 10,03




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