Branik (Schwarzbier)

 
Brauerei Prager Brauereien AG Branik (Schwarzbier) Bierbilder einsenden
BrauortPrag Note
RegionTschechische Republik
9,38

(32 Tests)
SorteSchwarzbier
Alkoholgehalt4,4% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen

IndyBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Im Glas riecht es erstmal süß-malzig; das Aroma ist welch Überraschung ebenfalls leicht süß-malzig mit einer gewissen würzigen Note; der Nachgeschmack wird dann etwas rauchig-bitter; wirkt aber machmal nicht sehr frisch; Durchschnitt !

Biertest vom 20.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,8,9,8,7,8 - 8,30





Online-Tests

Argentina meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

das Bier hat einen wunderbaren malzigen nicht zu herben Geschmack.Ein leichter Kaffeegeschmack ist zu schmecken.4,4 Proz. Alkohol ist perfekt wenn mal mehr getrunken wird.Das beste was ich je getrunken habe ( andere Sorten die ich noch mag: Köstritzer,Guiness,Becks ).
Leider ist dieses Schwarzbier bei mir PLZ 46325 nicht mehr zu bekommen.Kann mir jemand einen Tipp geben wo ich es kaufen könnte??
Gruß
GM

Biertest vom 20.2.2010 Noten: 12,15,12,12,6,14 - 12,95


*SKA* meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dunkelbräunlich liegt das Branik Schwarzbier in meinem Glas. Der Schaum ist von durchschnittlicher Standhaftigkeit.
Geschmacklich haben wir es hier mit einem eher wässrigen Vertreter zu tun. Relativ mild für ein Schwarzbier. Leicht lakritzig, man schmeck also schon, dass es sich um ein schwarzes handelt.
Durchschnittlich! Gibt in diesem Bereich zig Bessere!

Biertest vom 1.11.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,10,9,8,9 - 9,10


Shaney meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das schwarze Branik hat schon eine dem Kaffee ähnliche Farbe, allerdings mit rötlichem Schimmer; dazu viel feinporiger Schaum, toll!
Im Aroma dann Toffee, Zartbitterschokolade, auch Kaffeenoten kommen hervor, lecker!
Der Antrunk ist dann überraschenderweise erfrischend und keineswegs malzig-süß geraten. Geschmacklich schön rezent mit Kaffee- und Toffeenoten. Der Abgang könnte etwas mehr Hopfen vertragen und ist eher unauffällig geraten.
Das Flaschenlabel sollte man mal dringend erneuern, denn das Bier selbst ist besser als die biedere Flasche.
Gutes Schwarzbier und klar die bessere Alternative zum thüringischen Pendant!!

Biertest vom 25.9.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,12,12,11,9,12 - 11,80


hetfield meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Eins der wenigen guten Schwarzbiere.Recht gut süffig und gute würze.

Biertest vom 1.6.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,11,10,10,8,11 - 10,35


Thunderhead meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein durchaus süffiges Schwarzbier, welches mir deutlich besser mundet als das helle Lager aus gleichem Haus.

Biertest vom 22.5.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,8,9,8,3,9 - 8,50


DNstonie meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

BRANIK (SCHWARZBIER):
Das Etikettendesign der Flasche ist ganz gut. Doch die farbwahl ist einfach nur grauenhaft. Knatschgelb mit schwarzer Umrandung....nicht gerade ein Hingucker. Auch dieses Schwarze hält sich nicht ans Reinheitsgebot. Branik verwendet Glukosesirup zur Geschmacksverstärkung. Da die deutschen Brauer ja schon meistens nicht in der Lage sind ohne auszukommen kann man es den Tschechen wohl nicht übel nehmen. Farblich ist dieses Bierchen viel zu dünne geraten. Schwarzbier? Naja, sieht eher wie ein dunkles Lager aus. Die Krone ist auch nicht wirklich das wahre. Zum Geschmack: Röstmalzig, ein wenig herb, mit einer ganz dezenten süße im Hintergrund. Im Verlauf kommt noch ein leichtes Schoko-Aroma durch. Wäre ja eigentlich in Ordnung, wenn es nicht so dünn geraten wäre! Von allem etwas, aber nicht viel. Fazit: nicht gerade besonders.

Biertest vom 22.2.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,9,9,8,9 - 8,95


derstralle meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Rot ist das neue Schwarz! Könnte man zumindest denken, wenn man das Branik im Glas sieht. Abgesehen davon macht es aber optisch was her - die leicht angefärbte Schaumkrone als Indiz auf intensive Malzaromen weckt Vorfreude. Geruchlich zielt das Branik eher auf die Süsse Schiene - eben typisch Schwarzbier. Eine leicht rauchige "Nadelholz"-Note bahnt sich ebenfalls ihren Weg in meine Nase.

Geschmacklich hinterlässt das Branik einen durchwachsenen Eindruck. Von intensiven Malz-Aromen ist nicht sehr viel zu vernehmen, vielmehr könnte man es schon als wässerig bezeichnen, wäre da nicht die pappige Süsse. Einziger Lichtblick ist ein zunächst angenehm holzig-rauchiger Hall, der aber zum Abgang hin immer künstlich-seltsamer wird.

Im Abgang sehr stark röstig-kaffeeig, aber leider penetrant holzig und im Nachhang mit pelzigem Gefühl - so will sich einfach kein Trinkgenuss einstellen.

Fazit: Von anderen Schwarzbieren deutlich entfernt. Wirkt streckenweise künstlich.

Biertest vom 12.12.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,9,10,7,11,8 - 8,85


AUXBURG1986 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

4,4 % und ein Schwarzbier? Mal schauen, was dieser Tscheche so bietet.
Es besitzt eine tadellose Schaumkrone, erinnert an Kaffeebohnen und ist kastanienbraun mit Rotschimmern im Glas. Es wirkt süsslich und ist zugleich stark würzig. Dominant ist der leicht säuerlich, anmutende Kaffeegeschmack. Fazit: Guter Ersatz für Kaffee am morgen!

Biertest vom 17.11.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,11,8,10,8,11 - 10,35


kiwianer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Schaumkrone dieses Tschechen hält lange, der Körper ist dunkel, mit Röstmalzschimmer. Kaffeeartiger und lakritzartiger Geschmack, dazu recht süßlich, vielleicht liegt das auch an dem enthaltenden Glukosesirup?! Fazit: Leckeres, süßliches, kaffeeartiges Schwarzbier.

Biertest vom 11.10.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,10,11,11,8,11 - 10,90


Dr.Lovely meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Gießt sich schön ein. Hat eine schöne, hellbraune, feinporige Krone. Das Bier selbst ist ziemlich dunkel und schmeckt ordentlich nach Malz, wie es sich für ein Schwarzbier gehört. Erinnerst irgendwie an Ledersessel und dicke Zigarren. Leider auch ein bischen wässrig. Insgesamt ok. Co-Tester Haichen meint: Unaufdringlich bitter

Biertest vom 8.9.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,11,10,8,8,10 - 9,95


Montana meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier hat einen leichten Geruch nach Schokolade und Malz, ein leichter Geruch nach saurer Milch klingt mit an.
Die Krone ist klein, bräunlich und schaumig-cremig, sie verschwindet schnell. Der Körper ist von einem dunkelroten Braun.
Es schmeckt leicht süßlich und hält nur kurz an.
Der Körper ist leicht, mit einer wässerigen Textur und wenig Kohlensäure.
Zu wässerig für meinen Geschmack, ist das Geld nicht wert.

Biertest vom 21.3.2008 Noten: 9,6,5,6,6,5 - 5,75


DarkKingKane meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Also mir gefällt dieses Schwarzbier echt ganz gut. Bei mir hat sich eine schöne Schaumkrone aufgebaut und auch der Geschmack gefiel mir ganz gut. Ein gutes tschechisches Schwarzbier!

Biertest vom 9.8.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,12,13,12,10,12 - 12,25

Warum ich dieses Bier einst so hoch eingstuft habe weiß ich nicht. Ich gehe immer noch davon aus dass ich irgendetwas vertauscht habe, denn dieses Bier ist alles andere als toll. Viel zu süß und mal wieder einer Cola ähnlich. Es wurde einfach Zeit mal diesen Nachtest zu machen nachdem mir aufgefallen war wie falsch meine Bewertung für dieses Bier war!

Biertest vom 20.11.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,5,4,5,10,5 - 5,70


Kristall-K├Ânig meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Rot-braunes "Schwarz?"-Bier. Der Schaum ist etwas grobblasig.
Intensiver Röstmalzgeruch mit leichtem Kaffee-Touch. Auf der Zunge zunächst etwas brausig. Im Mittelteil kommt die Bittere moderat zum Zug, während es im Abgang wieder deutlich malziger mit Röstnoten zur Sache geht.
Ganz passables Schwarzbier. Allerdings auch etwas wässrig und wenig vollmundig. Da stellt die Konkurrenz komplexere Pendants her.

Biertest vom 6.3.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,10,9,9,8,9 - 9,00


jesusfreak meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sehe es ähnlich wie dorscht und gerresheimer undüberhaupt nicht harmonisch, kein bisschen vollmundig trotz Glukosesirup und zudem noch wässrig, grade noch trinkbar.

Biertest vom 27.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,7,7,7,9,7 - 7,10


Der Bierf├╝rst meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Silber, schwarz und ocker gehaltene Etiketten, da verbürgt sich sogar der Braumeister. Edel. Geruch: süßlich, schwach röstmalzig. Dunkelbräunliche Färbung des Bieres mit Rotstich, moderate Kohlensäure ist da auch drin. Die Blume hält sich schön lange über dem Bier, sie besitzt außerdem eine feine Cremigkeit und eine schöne Steife. Der Antrunk ist leicht karamellig und röstmalzig, jedoch mild. Süßes Malz ist auch schmeckbar. Süßlich malzig angeröstet im Mittelteil. Zum Abgang hin wenig überraschend Neues, den geschmacklichen Höhepunkt erreicht das Bier im Nachhall; angehopft, leicht rauchig und röstartig schmeckt es dann, besonders das Röstige hallt sehr lange nach. Durchschnittsschwarzbier, da lohnt der Import eigentlich kaum.

Biertest vom 22.1.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,9,8,10,12,9 - 9,45


quack-duck meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Verkostungsnotiz vom Oktober 2005, Brauereigaststätte Braník in Prag:
tolles Aussehen, tiefschwarz mit stabiler beigefarbiger Schaumkrone. Malzbetont, kräftig würzig, deutliche Röstaromen und Kaffeenote. Wurde damals noch in der Braník-Brauerei gebraut, die wurde meines Wissens inzwischen geschlossen und die Produktion komplett nach Smíchov zu Staropramen verlagert.

Biertest vom 27.12.2006, Gebinde: Fass Noten: 13,12,12,11,-,12 - 11,94


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 956
ersma: speziell für den deutschen markt gebraut, alle etiketten sind deutsch beschriftet.
design wurde verändert, name ebenso.
tief dunkelbraun-rote farbe. wenig schaum, der schnell weg ist.
geruch ist deutlich röstmalzig, kaffe- und lakritzaromen.
antrunk röstmalzig, note von kaffee und bitterschokolade. zur mitte wirds etwas hopfiger und deutlich klebrig an den lippen. der abgang bringt würzige röstmalzigkeit mit deutlichem hopfen.
flasche kommt mit ansehnlichen etiketten.
fazit: ganz gut trinkbar, aber die klebrigkeit führt zu abwertung.

Biertest vom 6.11.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,7,8,9,8 - 8,30


Oetti-von-Kioskus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Insgesamt ein leichteres Schwarzbier. Geruch aus der Flasche süßlich-säuerlich, nach einigen Minuten im Glas unbestimmt-fruchtig, fast beerig. Farbe wie beschrieben, Blume fein und lecker beige, aber leider fast sofort weg. Interessante Geschmacksvariation: Im Antrunk röstig, dann recht schnell in eine süßlich-fruchtige Note umschlagend. Im hinteren Mittelteil dann rauchig und im Nachgeschmack leichte Herbe. Derart leckere Aromen habe ich zuletzt beim Kyritzer Mord- und Totschlag erlebt. Sehr wenig CO2. Sehr langer würziger Nachklang, worunter die Süffigkeit natürlich leidet - erwartet eigentlich irgendjemand ein wirklich süffiges Schwarzbier?
Spielt bei den Schwarzbieren sicherlich in der gehobenen Klasse mit. Für weitere Details siehe den sehr guten Test vom "tom.ass".

Biertest vom 3.7.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,13,8,11,9,12 - 10,85


K├Âlschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der röstmalzige Antrunk gefällt und wirkt zusammen mit dem vom Bierbaron beschriebenen rauchigen Aroma recht harmonisch. Zum Abgang hin lässt dieses Aroma langsam spürbar ab, dafür tritt ein hopfiges und auch leicht süßes Aroma zum Vorschein. Das Bier an sich ist mild. Minuspunkte gibts für das Glukosesirup.

Biertest vom 7.3.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,13,10,8,10 - 10,60


Der Bierbaron meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Schwarzbier von Branik (mit Glukosesirup) riecht torfig-erdig, aber auch etwas zuckrig. Die Farbe ist dunkel rot-bräunlich, die Krone fein und recht stabil.
Geschmack: Rauchig-röstmalziger Antrunk, dann herblich-torfig. Nicht zu zuckrig. Die rauchige Röstmalznote dominiert und gefällt.
Fazit: Wunderbares Schwarzbier aus Tschechien. Kein Grund zur Kritik. Das ganze wirkt stimmig, die Aromen sind die, die man bei einem Schwarzbier wünscht: Torfig-herb und röstmalzig.
Der Glukosesirup tritt auch nicht übertrieben zuckrig in Erscheinung. Hätte man auch gleich weglassen können.
Kurz: Gutes böhmisches Schwarzbier.

Biertest vom 2.2.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,11,11,9,11 - 11,05


FaustusI meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Mit dem, was wir in Deutschland unter einem Schwarzbier verstehen, hat das Branik Schwarzbier jetzt nicht wirklich viel zu tun.
Das fängt schon damit an wie es sich bräunlich und mit recht hoher Lichtdurchlässigkeit ins Glas verfügt um dann dort immerhin ordentlichen Schaum zu bilden, das geht beim sauren, etwas malzsüßen Geruch weiter und naja, geschmacklich ist es von meiner Vorstellung eines idealen Schwarzbieres mit seinem leeren Körper auch erstma etwas entfernt. Dafür gibts dann aber einen säuerlich-süß-fruchtigen, etwas zu intensiven Abgang.
Das schwarze von Branik zeigt sich sehr durchwachsen, es ist zwar trinkbar, aber bietet keinen überzeugenden Gesamtaromeneindruck, kein rundes Gesamtbild.

Biertest vom 24.1.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,8,9,8,9,9 - 8,60


wiking meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schwarzbier?? Hm.. da könnten sich zwei streiten.. :o)
Da nur 4,4% alc Gehalt, handelt es sich eigentlich um 10° Stw. Bier, und in CZ bezeichnet man dieses Bier als "Vycepni pivo tmave" (also Dunkles Schankbier)
Na ja.. was auch immer.. es hat mir besser und vor allem weniger chemisch geschmeckt als das 12° Helles Lager (= Branik 1889)
Farbe: Dunkel rötlichbraun, wie Cola im Gegenlicht. Die Krone ist nicht schlecht. Aroma: Süßlich, nach Karamel, Malz, OK. Geschmack: Nicht zu süß, malzig-röstmalzig, leicht nach Kaffee, aber OK. Nachgeschmack: Nach Karamel, kaum herb. OK. Fazit: Na ja.. zwar mit Glucosesirup, aber nicht penetrant süß. Trinkbar, nicht so übel.

Biertest vom 24.1.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,11,11,10,11 - 11,00


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schokoladiger Antrunk. Entwickelt im Fluss aber sofort eine bohnenkaffeartige intensive Röstmalznote mit leichter Säure. Sehr kräftig und ausgeprägt - dazu hopfig im Finsih.

Durch die sehr beherzten Aromen leidet die Bekömmlichkeit etwas; mann sollte auf jeden Fall etwas dazu essen - sonst könnte die Magenschleimhaut rebellieren .....

ansonsten ein durchaus geschmackvolles BIer.

Biertest vom 4.1.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,10,8,10,9,10 - 9,65


pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein dünnes Schwarzbier (der Blick auf die Flasche bestätigt: nur 4,4%), farblich auch ohne besondere Attraktivität, dunkel halt, wobei die Tendenz ins rötliche geht. Unangenehm der bitter-kaffeeartige Nachgeschmack. Fehlende Kohlensäure führt zu fehlender Spritzigkeit. Der Test selbst liegt schon 2 Tage zurück, habe eben ein Bit Sun getrunken und hatte eben leichte Gewissensbisse, wie ich das Bit einsortieren sollte (weil man das eigentlich nicht als echtes Bier bezeichnen kann und ich es trotzdem noch ganz gut testete). Bin aber jetzt beim Runterschreiben der letzten Zeilen der Meinung, dass die eine wie die andere Bewertung zumindest in ihrer Rangfolge o.k. sind. Im Vergleich würde ich allemal mehr ein Leichtbier wie das Bit empfehlen.

Biertest vom 3.1.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,7,6,7,7,7 - 6,95


Magnifixus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich finde zwar keinen Premier-Schriftzug bei mir auf der Flasche, das Produkt stimmt ansonsten aber mit dem hier getesteten, soweit das ersichtlich ist, überein. Schwarz ist dieses Bier in der Tat nicht, eher dunkelrot. Bedenklich ist, dass Glukosesirup verwendet wird, erfreulich ist jedoch, dass das Bier nicht im geringsten süß schmeckt, es ist ganz im Gegenteil eher indifferent lasch bis wässerig, erst im Nachgeschmack entfaltet sich eine kaffeeartige Bittere. Das, was letztlich herauskommt, hätte man sicher aber auch ohne den Sirup schaffen können. Ein recht gesichtloses böhmisches Schwarzbier, das zwar keine eklatanten Schwächen aufweist und auch ganz gut heruntergeht, insgesamt aber deutlich zu wenig zu bieten hat.

Biertest vom 27.10.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,10,10,10,9 - 9,45


gerresheimer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich schließe mich dem geschätzten Mittester dorscht an, auch ich werde mit diesen Schwarzbieren nicht warm. Und dieses Prager Schwarzbier enthält auch noch Glukosesirup. Kopfschüttelnd gieße ich ein, rotbraun schwappt es ins Glas, auf eine Schaumkrone wird dezent verzichtet. Der Geruch ist typisch für ein Schwarzbier, malzig, süß, fast rauchig. Spuren von Lakritz. Der Antrunk beginnt wie erwartet mit Röstmalz- und Lakritzaromen, begleitet von einer latenten Hopfenbitterkeit, die sich aber wegen des zu wenig vorhandenen CO² kaum ausbreiten kann. Erst im Abgang wird's dann irgendwie richtig bitter. Dieses Bier ist absolut nicht mein Ding und wirds auch niemals werden.

Biertest vom 13.10.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,5,5,5,7,5 - 5,20


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Enthält neben den nach deutschem Reinheitsgebot zugelassenen Inhaltsstoffen auch Glukosesirup.
Interessante Farbe: Schon fast eher rot als schwarz leuchtet es aus dem Glase. Die Schaumkrone ist so schnell weg wie man einschenkt. Schade! Lecker dagegen wieder der Duft: Intensiv dunkelmalzig.
Und der Duft enttäuscht nicht. Geschmacklich wird das Branik vor allem durch dunkle, leicht rauchige Malzaromen geprägt. Diese ziehen sich vom Antrunk bis zum Abgang hin. Im Mittelteil kommt eine leicht säuerliche Note dazu. Trotz des Zusatzes von Glukosesirup nicht zu süß. Das Branik hinterlässt einen frischen, auf der Zunge prickelnden Eindruck.
Mal wieder ein gutes tschechisches Schwarzbier.

Biertest vom 25.6.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,11,10,6,11 - 10,75


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

tom.ass hat das Aussehen ja schon passend bezeichnet. Das Röstmalz kommt sehr, sehr stark im Geruch durch, eigentlich schon zu stark. Dafür dass der Geruch so stark ist, hält sich doch das Röstmalzaroma geschmacklich sehr zurück. Süffig ist es und das Malz ist auf die restlichen Zutaten ganz gut abgestimmt. Zufriedenstellend!

Biertest vom 31.5.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,10,9,8,9 - 9,20


dorscht meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Irgendwie werde ich mit Schwarzbieren nicht warm. Branik kommt ordentlich malzig daher, endet aber völlig verbittert.

Biertest vom 1.5.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,6,3,5,6,5 - 5,30


J├╝rgen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sieht im Glas gut aus, auch wenn die Krone nicht allzu stabil ist. Aroma ist nicht sehr stark ausgeprägt. Geschmack zunächst sehr malzig, dann ziemlich bitter, bevor sich wieder ein recht angenehmer Malzton durchsetzt. Insgesamt aber nur Mittelmaß.

Biertest vom 20.4.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,9,7,9,9 - 8,70


tom.ass meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Alternativfreude

Noch als ich auf Arbeit war, gedachte ich mir ein leckeres Meininger Black Jack zu kaufen, doch als ich im Spätverkauf keins mehr erblickte, fragte ich erstaunt den Verkäufer. Der meinte, das sei wegen dem Dosenpfand. So weit ist es gekommen. Ein Prager Branik Premier tut’s zur Not auch und so ward der Grundstein für diese Zeilen gelegt.

***** Design / Preis *****

Die plumpe, braune 0,5 Liter Dickhalsflasche hat mich im Late Night Discount ca. 80 Cent gekostet und sollte daher auf normale Supermarktverhältnisse runtergerechnet kein großes Loch ins Portemonnaie reißen. Die Etiketten sind schlicht gehalten. Schwarzer Hintergrund, altertümliche „Premier“- Aufschrift auf tomatenrotem Balken und goldener Krone als darüber platziertes Braniklogo. Bei den Hauptetiketten mag es nicht so ins Gewicht fallen, bei der Stanniolkrause erinnert die glänzende, vertikale Schwarz-Silber-Gestaltung jedoch an Sträflingskleidung. Das Design ist also relativ bescheiden.

***** Bierlook *****

Branik Premier schäumt beim Eingießen zunächst ordentlich. Dieser leicht angebräunte Schaum ziert das Bier ungemein, doch auch wenn er dicht und kompakt wirkt, bleibt der optische Effekt nicht allzu lange erhalten. Trotz der Bezeichnung Schwarzbier, kann man im hiesigen Fall schon fast von Braunbier sprechen. Die Farbe ist zwar dunkel, aber nicht undurchsichtig, eher ein latent transparentes Dunkelbraun oder ein düsteres Lakritzrot.

***** Geschmack *****

Wie auch immer, im Antrunk kann ich nicht meckern. Die Kohlensäure kommt in mittlerer Stärke dicht beisammen blubbernd daher – ausgewogen und irgendwie „voll“ im Mund. Der Hauptgang beherbergt ein süß-malziges Aroma. Hierbei erreicht Branik die Goldene Mitte, das heißt die Intensität ist weder zu stark, noch zu schwach; ob mehr oder weniger ist Geschmacksache, was für meine Wenigkeit heißt, lieber etwas stärker. Der Abgang zieht noch einen minimal bitteren Malzgeschmack mit sich, wobei sich die Malznote im sekundären Nachgeschmack verabschiedet und nur noch schwach bitteres Wasser zu schmecken ist.

***** Innereien *****

Seit 1899 verwendet Branik für das schwarze Premier Wasser, Malz, Hopfen und Hopfenextrakt. Die Besonderheit, beziehungsweise die Prägnanz im Hauptgang ist anscheinend den zusätzlich verwendeten Spezialmalzen zu verdanken. Bei nur 4,4% Prozent Alkohol ist das Bier, ganz abgesehen von seiner geschmacklichen Ausgewogenheit, sehr bekömmlich.

***** Fazit *****

Entgegen meinen pessimistisch angehauchten Erwartungen, die auf früheren, veralteten Erinnerungen beruhen, muss ich sagen, dass mir Branik Premier in gewisser Weise den Abend versüßt hat. Diese Süße entsteht durch eine in sich sanfte und wohl balancierte Malzmischung, die ein dominantes Charakteristikum schafft und mich positiv stimmt. Der Vorgang ist absolut in Ordnung und der Abgang leider nichts Besonderes, eher etwas zu neutral und in den letzten Schlücken eines halben Liters sogar etwas abseits von der sonstigen Würzwaage. Doch lieber finde ich in einem Schwarzbier Neutralität im Nachgeschmack vor, als eine sich mit dem Hauptgang beißende Hopfenkomponente. Insgesamt bin ich zufrieden und vergebe eine 2,3 im persönlichen Dezimalschulnotensystem.

Biertest vom 4.11.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,13,12,10,10,12 - 11,85




Branik (Schwarzbier)

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 10,25 (10,00)
Aroma 9,75 (8,00)
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 8,96 (8,00)
Aussehen der Flasche 8,32 (10,00)
Subj. Gesamteindruck 9,40 (8,00)
Total 9,38 (8,30)
(In Klammern sind die Noten der BTO-Crew angegeben.)



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