Avilys Lithuanian Honey Beer

 
Brauerei Brouwerij Strubbe für Haus der 131 Biere Avilys Lithuanian Honey Beer Bierbilder einsenden
BrauortIchtegem Note
RegionLitauen
7,12

(4 Tests)
Sortesonstiges
Alkoholgehalt6,0% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen




Online-Tests

Blockwogenst├╝ermann meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Eine Brauerei ist nicht angegeben, wie bei so vielen Bieren, die vom Haus der 131 Biere in Hamburg vertrieben werden. Auf dem Ettikett der Flasche steht etwas von naturtrüb. Davon ist nichts zu erkennen. Der Antrunk fällt, wie nicht anders zu erwarten, süßlich aus, aber auch nicht zu süß oder künstlich. Zunächst fällt es noch etwas schwer die Süße mit Honig in Verbindung zu bringen. Mit zunehmenden Schlucken wird es dann aber doch deutlich, dass das süße Aroma vom Honig kommt. Den etwas höheren Alkoholgehalt schmeckt man, aber auch dieser ist nicht zu aufdringlich. Die einzelnen Geschmacksnoten in diesem Bier harmonieren gut miteinander. Der Hopfenanteil am Geschmack ist zurückhaltend. Der Abgang fällt somit mild, aber angenehm aus. Das Honigaroma hält relativ lange an. Auch wenn es sich hier wahrscheinlich mal wieder um ein Bescheißbier bezüglich der Herkunft handelt, überwiegt doch der positive Gesamteindruck.

Biertest vom 21.8.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,11,12,10,9,11 - 10,80


pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Avilys Honey Beer habe ich in einer 0,22l-Braunglas-Longneck-Flasche erworben, Die Etikettierung – Weißer Grund mit Hnigwabengelber Umrandung und Avilys-Schriftzug, dessen Buchstaben genau das besagte Honigwabenmuster in Gelb trägt. Das Ganze wirkt irgendwie etwas Comicartig, mir fällt der Name des Künstlers, der so eine Art Umriss-Springmännchen zeichnet, nicht ein, aber daran erinnert es mich. Leider mag ich weder die Arbeiten dieses Künstlers besonders noch die vorliegende Etikettierung. Aber was solls, kommen wir zum Inhalt. Das Bier ist kirschbaumbraunfarben, minimal trüb und schäumt üppig und langanhaltend stabil auf. Schon in der Nase kommen mir sehr blumige Aromen nach Veilchen oder Ähnlichem entgegen. Und das setzt sich beim Antrunk fort: Blumig, veilchenartig, entfernt an Johannisbeerlikör erinnert (allerdings ja jener neben einem doch etwas anderen Geschmack auch keine Kohlensäure)...und ziemlich süß. Ach ja, vielleicht etwas an ein belgisches Grimbergen-Bier erinnernd (wobei ich letzteres deutlich bevorzugen würde, es geht ja in der Beschreibung nur um die Sttilrichtung)...und eben sehr süß, wen wundert’s, ist ja auch Honig drin. Auf Dauer schmeckt es dann auch nach künstlichem Süßstoff...aber der ist laut Inhaltsliste nicht drin, da steht nur Wasser, Malz, Hopfen, Honig, Hefe. Mehr als eine Flasche davon geht nicht. Und diese Aussage kann man wahlweise ergänzen mit „an einem Abend“ oder „in einem Leben“. Ich mag ja schon keine süßen Bockbiere – aber dieses ultrasüße Bier mit 6% ist noch viel unerträglicher. Da gebe ich das Geld lieber für was Vernünftiges aus, anstatt hierfür nochmal 1,79 € hinzublättern.

Biertest vom 6.4.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,4,1,3,5,3 - 3,75


Suffkopp meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Man nimmt sich immer wieder vor, dass man nicht mehr drauf reinfallen wird und tut es doch immer wieder: die falschen Ausländer vom Haus der 131 Bierfakes. In diesem Fall kommt dieses Bier angeblich aus Litauen. Ja, die Brauerei Avilys existiert wirklich (www.avilys.lt) und hat offenbar Markennamen und Logo zur Verfügung gestellt. Sie braut sogar ein Honigbier, nur nicht dieses - das echte Avilys Honigbier hat nur 4,8 Umdrehungen, +/-0,5, wie es auf der Homepage heißt.
Nein, dieses Bier kommt wie gehabt aus dem belgischen Ichtegem, von der Brouwerij Strubbe (http://www.brouwerij-strubbe.be/) - wie alle Fakebiere vom bekannten (und mittlerweile verhassten) Hamburger Bierhändler.
Auch das ganze Bier wirkt ziemlich belgisch: die typisch üppige, grobe aber unendlich haltbare Schaumkrone der belgischen Obergärigen, eine Farbe die man irgendwo zwischen blond und amber einordnen könnte. Schon das Aroma ist sehr süß, erinnert mich irgenwie an Rhabarberkuchen und sogar an Ingwer. Ebenso süß ist auch das Bier - mir eindeutig zu süß - aber das beschriebene Ingweraroma hat durchaus einen gewissen Reiz. Dafür ist der Alkohol nahezu gar nicht spürbar und zum Schluss kommt sogar eine gewisse Hopfenherbe zum Vorschein, die den typisch wärmenden Abgang belgischer Starkbiere begleitet.
Laut Etikett enthält dieses Bier tatsächlich Honig, da bei belgischen Spezialbieren der Einsatz von Kandiszucker aber ohnehin üblich ist, finde ich nicht, dass der Honigeinsatz großartig was ändert. Es gibt in Belgien viele bessere und ausgefeiltere Amberbiere oder Blondes als dieses, wobei es immer noch gut trinkbar ist, wenn man sich mit der extremen Süße abfinden kann.
Nur diese Täuscherei und Fakerei, die da in Hamburg und Ichtegem ausgeheckt wird - die geht mir unendlich auf den Sack!!!

Biertest vom 18.12.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,8,9,9,6,7 - 7,90


Magnifixus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Avilys heißt angeblich "Honigwabe", und bei dem gleichnamigen Produkt handelt es sich dementsprechend um ein mit Honig versetztes, ansonsten aber wohl "rein" gebrautes Bier. Die Farbe ist dunkelgolden, das Bier entgegen der Ankündigung auf dem Etikett klar, die Schaumkrone ordentlich. Der Geruch ist säuerlich-hefig, das Aroma wird von den drei Komponenten Hefe, Metall und Wasser dominiert. Insgesamt trinkbar, aber wenig begeisternd. Schmeckt wie ein lasches Kristallweizen der Unterklasse, vom Honig war nichts zu spüren. Gescheitertes Experiment.

Biertest vom 6.1.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,4,6,6,11,5 - 6,05




Avilys Lithuanian Honey Beer

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 10,25
Aroma 6,75
Süffigkeit
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Nachgeschmack 7,00
Aussehen der Flasche 7,75
Subj. Gesamteindruck 6,50
Total 7,12




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