Apoldaer Pils Spezial Domi

 
Brauerei Vereinsbrauerei Apolda GmbH Apoldaer Pils Spezial Domi Bierbilder einsenden
BrauortApolda Note
RegionThüringen
9,37

(32 Tests)
SortePils
Alkoholgehalt5,0% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
Einen Testbericht zu Apoldaer Pils Spezial Domi schreiben



Einzelbewertungen




Online-Tests

Willems Urenkel meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Flasche mit massiver goldener Halskrause. Lange nicht mehr gesehen.
Schön dunkelgoldig im Glas, munteres CO2 Spielchen, schöne Krone.
Süßmalzig mit getreidigem Hintergrund in der Nase.
Im Antrunk ein Hin- und Her zwischen malziggetreidig und herb. Später obsiegt eine leichte Herbe mit Säuerlichkeit.
Oberes Drittel in der Mittelklasse.

Vielen Dank an kappldav123 für die Flasche!

Biertest vom 4.10.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,10,10,9,9,10 - 9,90


Bredi meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Eine solide, aber ziemlich unspektakuläre Angelegenheit ist dieses Pils, welches eher zu den milden Vertretern seiner Gattung gehört. Hopfen und Malz sind recht ausgewogen verteilt, so dass das Ganze unter den Begriff "feinherb" eingeordnet werden kann. So richtige Begeisterung will sich bei mir aber trotzdem nicht einstellen, weil es irgendwie ein bisschen an der Rafinesse der Aromen fehlt. Solider Durchschnitt.

Biertest vom 23.4.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,10,9,9,9 - 9,25


Thunderhead meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein durchaus solides hopfenbetontes Pils aus Thüringen mit kräftigem Nachgeschmack.

Biertest vom 8.4.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,8,9,8,9 - 8,80


Hopfen-Joe meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Lecker Fläschchen, man mag wohl gold in Apolda. Optisch genauso wie Bruder Premium, helles gelb, dichte Blume. Geschmacklich siehts ganz anders aus. Leicht verwässertes sehr mildes aber weiches Hopfenaroma, süßlich, mit mildem würzigen und hopfigen Ausklang.

Biertest vom 1.2.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,11,11,12,12,11 - 11,30


mischer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Mistig-uriger Landhopfen im Geruch. Recht so! Auch im Geschmacksverlauf kräftig-würzig. Zur Mitte hin fangen lieblich-fruchtige Töne die Grundherbe ein und laufen parallel dem leider zu kurzen Ende entgegen. Was ist es nun: ein reinrassiges Pils? Eher ein exportartiges Landpils. Ist wirklich lecker.

Biertest vom 15.2.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,10,12,11,11,11 - 11,00


coinside meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier sieht gut aus, da das Bier eine schöne Blume hat. Der Antrunk ist kräfig und etwas salzig, was aber nicht störend ist. Im allgemein ein gutes Bier.

Biertest vom 6.4.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,12,11,9,11 - 11,20


Herzog Wilhelm meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Etwas zu viele Gold- und Ockertöne lassen die Flasche bemüht aussehen. Die Bezeichnung "Spezial" hat mich zudem erst glauben lassen, es handele sich um ein Export. Das Bier sieht passabel aus und duftet etwas rustikal nach Hopfen. Geschmacklich ebenfalls rustikal, kräftig herb, beinahe zu bitter. Aber eben nicht so feinsinnig wie die von mir geschätzten Biere dieser Gattung sondern zu grobschlächtig. Dabei verblassen fast alle anderen Aromen, nur eine herbe Hopfennote bleibt letztlich zurück. Zu einseitig.

Biertest vom 12.2.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,8,8,7,6,7 - 7,45


niggl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Obertönig angefruchtet und fahles Malzmittel mit ausgefranstem Hopfenkleid.Bei Halbflasche dreht sich das ganze und stutzt eher den Hopfen zurecht.Etwas durcheinander finde ich-Andere mögen es Charakter nennen.

Biertest vom 30.12.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,10,9,9,10 - 9,70


derkaro meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

unauffälliges, getreidig/grasiges, leicht bitteres durchschnittsbier!
trinkbar,viel mehr aber auch nicht!

Biertest vom 3.9.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,10,9,9,9 - 9,15


suere meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Eine milde Hopfennote erfreut meinen Gaumen, gepaart mit einer starken Würzigkeit.
Einzig der Nachgeschmack stört. Der wirkt ein wenig muffig.
Ansonsten ist das ein stabiles Ding!

Biertest vom 14.6.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,8,8,7,9,8 - 7,90


flying meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Apoldaer Domi(nator) war in Zeiten des real existierenden Sozialismus eine Legende. Legendär und nirgendwo zu bekommen. Ich habe mal an einer Kirmesbude einen angetrunkenen Bierfreund gesehen, der für 10 Mark Stoffbällchen auf Blechbüchsenpyramiden geworfen hat, nur um eine Flasche Dominator zu ergattern. Den Geschmack habe ich, anders in Erinnerung. Er ist, (hochwertiger) Standard. Durchaus süffig und wahrscheinlich damals wie heute ein Qualitätsbier.

Biertest vom 26.4.2009 Noten: 9,12,12,9,9,10 - 10,30


kappldav123 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche sieht ein wenig nach Billigbier aus, das Bier im Glas aber gar nicht. Sehr spritzig, feiner Schaum. Geschmack recht würzig für ein Pils, leicht herb, sehr ausgeglichen und süffig. Nicht schlecht!

Biertest vom 9.7.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,9,9,7,9 - 9,00


dasatelier meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Gutes pils aus apolda, wobei sich die jungs dort nicht zwishen pils und Spezial entscheiden können. egal, es ist frisch, nicht verhopft und irgendwie schmeckt es nach Sommer. Das "goldkäppchen" ist ein guter Vertreter des Landes Thüringen. Zum Spitzenbier reicht es jedoch nicht.

Biertest vom 19.2.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,12,9,11,9,10 - 10,15


wastl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Eher mild gehopft, wenig herb, dann aber eine deutliche Bitternote die unangenehm ist.

Biertest vom 29.11.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: -,9,7,5,-,7 - 7,00


fiaskojoke meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

na bitte, wieder was aus dem bierclub. oder wer hat schon von der vereinsbrauerei gehört? ich auf alle fälle nicht. die farbe vom "apoldaer pils spezial domi" ist schick und satt klar gold. der schaum steht fein- und grobporig mittelmäßig. ach ja, da kam mal die frage auf ob es denn überhaupt wichtig ist, wie lange und ob der schaum überhaupt steht? ganz ab von der ästhetik hält der schaum aber auch flüchtige geschmacksnuancen im glas gefangen. natürlich posen nicht alle biere mit einem üppigen schaum. sollte aber beim pils, export, weizen usw. statt einer krone nur ein krönchen zu sehen sein, gibts eigentlich nur zwei gründe: das glas ist versifft und nicht richtig behandelt worden, oder das bier ist irgendwie komisch. klar ist das nicht immer so, aber oft! und nun gehts weiter. ich rieche eine spur malz, ein spur hopfen und beides nicht ausgeprägt. auch der antrunk lässt hopfen vermuten, im mittel wirds getreidig metallisch. der abgang leicht malzig zeigt plötzlich eine etwas zu starke bittere um dann leicht trocken zu wirken. es ist nicht schlecht, aber auch eher mittelmäßig als gut.

Biertest vom 7.6.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,9,8,9,6,9 - 9,00


Shaney meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Leckeres Pils aus Thüüüringen! Gute Optik und recht herber Antrunk in Retro-Label-Flasche; gelungen!

Biertest vom 9.5.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,12,9,13,10 - 10,15


FaustusI meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Pilsenern aus Thüringen hatte ich mich eigentlich auf diesen Test gefreut aber naja.......
Das Aroma des eher hellen Bieres ist irgendwie muffig, es will kein Frischeeindruck aufkommen, der Körper wirkt tendentiell auch eher aromenarm. Aus dem Nichts wirkt dann im Nachgeschmack eine Herbe. Diese ist aber eher wenig lecker und bitter, ohne besonders aromatisch zu sein. Ein zur Not trinkbares,aber gewiss nicht besonders leckeres Pils, schade.

Biertest vom 7.5.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,6,7,6,7,7 - 6,70


J├╝rgen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sehr süffiges Pils mit angenehm hopfiger Note. Malz- und Bitternote ergänzen sich gut.

Biertest vom 21.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,11,9,7,9 - 9,20


Der Bierf├╝rst meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Mal sagen, Vereinbrauerei klingt für mich negativ besetzt, da stelle ich mir immer den Kleingartenverein in Herdecke, NRW, vor, die mal eben schnell für die Borussen-Fans ein Pils brauen (und ich sitze da am Testtag, 30.09.06, auf ´nem Klappstuhl vor der Holzbarracke). Gut, Apolda klingt auch fast nach NRW, ist aber als Dreieckspitze zwischen Weimar und Jena anzusiedeln. Das Etikett ist weniger spektakulär, auf Pergament gemacht; goldene Glocken und "Domi" wirken primitiv, einzig edel wirkt im Kontrast dazu das goldene Silberpapier. Interessant, dass das Bier früher mal "Goldkäppchen" hieß. Geruch: würzig, hopfig, getreidig. Tiefgoldene Bierfärbung, das sieht lecker aus. Moderat perlende Kohlensäure. Der Bierschaum ist von der Haltbarkeit her OK, die Steife ist soweit auch in Ordnung. Cremiger und feinporiger könnte es zugehen, der Schaum duftet herrlich hopfig-würzig. Der Inhalt von 0.5l wird knapp genau erreicht. Der Antrunk ist kernig würzig, mit dem gewissen Getreidearoma und schön kräftiger Malzsüße. Auch der Hopfen ist bereits schmeckbar, herrlich. Im Mittelteil voller süßlicher Malzkörper, schön feinhopfig der stärkeren Art untermalt, fein getreidig. im Abgang schön würzig getreidig mit der gewissen Portion Hopfen, die dann auch im Nachhall an Kräftigkeit zunimmt und ein langes Finish hinlegt. Schmeckt sehr frisch und voll mit kräftigen Aromen, ein Spitzenpils aus Thüringen, unbedingt kosten, falls du nicht auf lasche Spezialbiere stehst.

Biertest vom 11.1.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,14,13,14,11,13 - 13,00


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier ist feinwürzig im Antrunk, milder geschmackvoller Aromahopfen zeigt sich im Lauf.

Finish gut dosiert mit einem leicht salzigen Tick. Bekömmlich und ausgewogen. Der Hopfen ist von ausgezeichneter Qualität, eine freudige Überraschung.

Biertest vom 7.1.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,11,11,11,11 - 11,00


Taxi-Driver meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Etikett besteht aus goldener Alufolie. Das Pils anfangs recht hopfig und lässt dann nach. Feinmalziges Aroma. Etwas süffig. Ordentlich.

Biertest vom 6.1.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,10,10,10,10 - 9,90


thomas.k meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Da habe ich über Weinachten 3 Domis getrunken und jedes hinterließ einen anderen Eindruck (was die ganze Testerei irgendwie infrage stellen dürfte) aber Egal Spaß macht es trotzdem. Beim ersten tolle Blume, beim zweiten kaum vorhanden (liegt wohl am einschenken). Das Domi ist sehr Aromaintensiv, wobei sich mein meist empfundender Biergeschmack nur selten auf Abenteuerliche Erlebnisse, wie sie einige Tester öfters haben einlässt. Beim ersten hatte es die Typisch Bayrischen Einflüsse wie zB. viel milder Aromahopfen etwa eines Flötzinger Pilseners, das zweite ging dann wieder mehr Richtung Heimat, wie etwa ein Freiberger Pils, mit sehr mineralischen (positiv metallischen)Abgang. Insgesamt auf jedenFall ein relativ gutes Pils, welches auch die nötige herbe mitbringt!

Biertest vom 26.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,11,12,11,12 - 11,70


Oetti-von-Kioskus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

*Neubewertung und Aufwertung 5.2.07*
Irgendwie hat das anders (schlechter) geschmeckt, damals beim ersten Test, aber jetzt?
Flasche: Eigenständiges Design mit einleuchtender Herleitung, aber handwerklich etwas grob. Und eigentlich auch nicht so wichtig...
Farbe: hellgolden
Blume: stark aufschäumend, mittelfein, aber relativ schnell weg
Geruch: frisch-würzig mit zitroniger Unternote
CO2: etliche feine CO2-Stränge für ca. 10 Minuten
Süffigkeit: spritzig-prickelnd
Geschmack:
Zitrone, oh weh...! Böse Erinnerungen blenden sich ein, werden aber sofort wieder weggeblasen. Tatsächlich ist es im Antrunk etwas zitronig, schlägt aber sehr schnell in eine getreidige, mild-würzige Richtung um, untermalt von einer sehr feinen edlen Hopfenlinie. Im späten Mittelteil drängelt sich eine Herbe recht dominant in den Vordergrund, bestimmt den Abgang und hallt langsam im Nachgeschmack aus. Das alles aber auf einem Niveau, das deutlich unter dem norddeutscher Pilsener liegt.
Fazit: Prickelnd-frische Angelegenheit, die locker die Kehle hinunterrinnt und dabei noch schmeckt und feine Aromenvariierungen zuläßt.

Biertest vom 23.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,13,11,10,10,12 - 11,10


K├Âlschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier kommt recht getreidig daher, außerdem wird es mit der zeit relativ herb. Das Bier könnte aber im Ganzen etwas würziger sein, es wirkt so recht harmlos. Einzig der Nachgeschmack ist nicht harmlos, das allerdings im negativen Sinne, der bittere Geschmack wirkt beißend. Trinknen kann man es, aber nach einem Glas bestellt man sich wohl ein anderes.

Biertest vom 15.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,7,7,6,11,7 - 7,65


Bier-Bruder T. meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Merkwürdig blasser Geruch zwischen zitroniger Fruchtig- und kellerartiger Muffigkeit, nur unzureichend verdrängt von fahler, hopfenartiger Andeutung * Gewöhnlich-goldgelbe Farbe mit einem erklecklich Maß an Kohlensäure, kaum Schwebstoffen, sowie recht haltbarer, feinporiger Schaumkrone sahniger Konsistenz * Spritziger, aber zahnlos-milder Antrunk ohne großen Geschmacksreichtum. Im Mittelteil wird diese unpilsig-läppische Fadheit reizloserweise nicht von herben oder sonstwie gearteten Bieraromen durchbrochen * Auch der Abgang besticht durch einen gleichförmig-abgeschmackten Charakter in Verbindung mit mehlig-schaler Belanglosigkeit. Jedes bayerische Helle hat mehr hopfige Herbe oder bierigen Biss zu bieten * 1887 vereinigten sich zwei lokale Braukommunen zur Vereinsbrauerei in der Glockengießer-Stadt Apolda im Weimarer Land. 1948 verstaatlicht, wurde die Thüringer Braustätte 1969 dem VEB Getränkekombinat Erfurt angegliedert. Seit 1991 wieder privatisiert, ist es heute ein mittelgroßes Unternehmen mit einem Ausstoß von ca. 90.000 hl * Ganz in der Tradition der über 400-jährigen Brauhistorie, sowie in Erinnerung an die mittlerweile eingestellte Glockengießerei gewandet sich das Spezial Domi Pils, der Nachfolger des 1968 eingeführten Dominators. Als Ältestes der 4 (!) Pils-Sorten im Angebot, bedient der namensverkürzte ’Beherrscher’ hauptsächlich die “iieehh, ist das bitter“-Fraktion unter den Konsumenten. Hypersensible Leute, denen zuviel Hopfenzusatz Magengrimmen und Durchfall beschert, werden von diesem Sanft-Saft wohl begeistert sein. Bei mir allerdings hinterlässt diese auf allzu bekömmliche Weichspülung getrimmte Warmduscher-Schorle, außer einigen Rülpsattacken lediglich flaues Durstlösch-Gefühl in der hinteren Halskrause. Ein bisschen mager für ein Pils, aber Omi schmeckt das Domi...

Biertest vom 24.7.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,6,9,6,9,7 - 7,40


pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Apoldaer kommt in der üblichen 0,5l-Braunglasflasche zu mir. Das Etikett, dass offensichtlich ein angegilbtes und eingerissenes Blatt Papier darstellen soll, ist unausgewogen: Einerseits auf Alt machen und dann aber mit modernen, verschiedensten Schrifttypen (na, so 6-7 werden es wohl sein) kommen – das geht nicht besonders gut. Da hilft dann auch keine goldene Halskrause, nach der das Bier wohl, wenn ich den Text auf der Rückseite recht verstehe, früher wohl „Goldkäppchen“ genannt wurde. Nun gut, ich schenke es ein. Zum Vorschein kommt ein wahrlich goldenes Bier – allein der schnell schwindende Schaum trübt den Eindruck. Im Antrunk wirkt es vollmundig und rinnt süffig die Kehle herunter. Dabei kommt im Gaumen eine ganz leichte Hopfennote zum Tragen, die das Apoldaer davor bewahrt, als Export durchzugehen. Die Kohlensäure ist sehr fein, ich weiss nicht, ob das offene Bier nicht bei längerem Stehen schal wird – also trink ich es lieber schnell aus, was auch keine Probleme bereitet. Fazit: Ehrliches Bier in wenig kundenlockendem Gewand. Ist ja gut, wenn man nicht zuviel Geld in Optik steckt – mit wenig Aufwand könnte man hier aber meines Erachtens viel erreichen.

Biertest vom 5.4.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,11,11,7,10 - 10,40


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Hm, sieht aus wie Apfelsaft. Sowohl von der Farbe, als auch die fehlende Krone deuten darauf hin. Zudem vernehme ich einen fruchtigen Duft.
Das Aussehen des Etiketts ist ansprechend, auf alt gemacht. Woher der Name "Domi" resultiert, erschließt sich mir trotz Internetrecherche jedoch nicht. Ist das eine Form vom lateinischen Wort domus? Non cogito, sed errare humanum est. Jedenfalls die abgebildeten Glocken weisen vermutlich auf die historische Verknüpfung Apoldas mit ihrer berühmten Glockengießerei hin.
Der erste Schluck: Sehr Kohlendioxidreich. Zwar schön prickelnd, aber die Geschmackswahrnehmung wird dadurch behindert. Oder einfach nur wenig Geschmack? Leicht süß im Antrunk, wenig Hopfen und leichte Fruchtsäure im Abgang.
Fazit: Es fehlt der Geschmack. Die Vereinsbrauerei Apolda empfiehlt auf ihrer Webseite aus dem Spezial Domi ein Shrimps-Süppchen zu kochen. Vielleicht ist das ja besser als es pur zu trinken.

Biertest vom 3.2.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,5,4,4,13,5 - 5,30


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

ersma: was, bitte, ist das auf dem etikett vermerkte "domi"?
mittelpilsige farbe, mittelfeiner und -stabiler schaum.
geruch typisch pilsig, aber eher schwach. antrunk in der ersten sekunde süßlich, dann deutlich herb, mit der zeit zunehmend. dazu malzige süße im hintegrund, die zur mitte stärker hervortritt. der abgang ist eine angenehme mischung aus hopfen und malz, dazu recht würzig.
flasche mit alu-halskraues, die aber unterm kronkorken endet. front und rücketikett sind auf antik gemacht, wozu das kräftige grün und rot und auch die schrift nicht so recht passen wollen. vereinsbrauerei - weil viele zusammengeschlossen sind, oder weil deutsche stets vereine gründen müssen, selbst beim bierbrauen?
fazit: trinkbares pils, das aber süddeutsch schmeckt.

Biertest vom 9.1.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,9,9,10,6,9 - 8,90


wiking meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Aussehen der Flasche= 15 Punkte! Sehr schön, so "antik" :o) Farbe:Eher hell, ene ganz minimale Trübung merkt man auch. (der Fachman sagt: Opalisierend!! ) Aroma:Kaum malzig, lediglich ein bischen hopfig, nichts besonderes. Geschmack: Nicht extrem gut, ein bischen lasch, bischen nach Plastig.. so schmecken Biere mit Ascorbinsäure.. was hier nicht der Fall (laut Etikette) ist. tja.. ne ne ne. nicht so toll. Nachgeschmack: Hmm.. bishcen chemisch, nicht so toll. Fast unangenehm. Fazit: Kein Superbier aus Thüringen, aber die Flasche sieht schön aus!

Biertest vom 11.11.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,6,9,5,15,11 - 9,15


Sachsentrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Jaja Apolda... irgendwie gab es mal zeiten, wo ich gerne dort zu Gange war, wußte nur nicht, daß dort auch Bier gebraut wurde.. damals. Heute nun dieses Bier, weclhs sich wohl früher mal "Goldkäppchen" genannt hat oder diesen Beinamen hatte.. mir jedenfalls nicht geläufig. Das Flaschendesign ist betont auf rustikal gemacht, was auch einen gewissen Charme versprüht. Hellgolde Farbe mit einer kleinporigen Schaumkrone, die auch eine Weile stabil ist. Trinkgenuß will keiner so recht aufkommen, da es irgendwie nach Chemie oder Chlor schmeckt im Nachgeschmack. Es gibt sicher besseres...

Biertest vom 11.11.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,8,6,11,8 - 8,55


Bronsky meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Farbe ist eher dunkler als der Pilsdurchschnitt. Blume nicht sehr ausgeprägt, aber einigermaßen haltbar. Geruch süß und malzig. Antrunk süßlich, Mittelteil malzig und herber, dann bitter, bitterer Abgang, bitterer Nachgeschmack mit diskretem Zungenbiss. Nachgeschmack recht länglich, später etwas säuerlich. Allem in allem eine Mischung aus süß und bitter. Fazit: Das Spezielle ist nichts besonderes.

Biertest vom 14.12.2002, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,5,5,4,7,6 - 5,95


Maik meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

gold-gelbe Bierfarbe,bitter im Geschmack,cremige Blume....

Biertest vom 10.11.2002, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,13,12,12,15,12 - 12,40




Apoldaer Pils Spezial Domi

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 9,96
Aroma 9,46
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 8,78
Aussehen der Flasche 9,54
Subj. Gesamteindruck 9,34
Total 9,37




www.biertest-online.de