Altöttinger Bruder-Konrad-Bock

 
Brauerei Altöttinger Brauhaus GmbH & Co Altöttinger Bruder-Konrad-Bock Bierbilder einsenden
BrauortAltötting Note
RegionBayern
7,81

(6 Tests)
SorteBock/Maibock
Alkoholgehalt7,5% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen




Online-Tests

pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Altöttinger kommt in der brauereieigenen 0,5l-Bügelverschlussflasche mit eingeprägtem Schriftzug und Wappen sowie langgezogenem Hals zu mir. Während die Flaschenform gefällt, schaut der offensichtlich für den Beinamen „Bruder Konrad“ verantwortliche bärtige Mann, der mich vom Etikett anschaut, leicht debil daher. Vielleicht hat er einfach auch nur zu tief in den Krug, den er hält, geschaut. Recht dunkles, vollmundiges, leicht süssliches Bier, das stark in die typische Bockrichtung geht (ein Böckchen ist auch hinter dem o.g. Mann zu sehen) – ohne alle schlechten Eingenschaften des Bocks zu haben. Trotzdem – suchen würde ich nach diesem Bier nicht.

Biertest vom 13.4.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,8,9,11,9 - 8,95


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Bruder Konrad (Konrad von Parzham) war dem Kapuzinerorden zugehörig, lebte in der Gegend von Altötting und wurde 1934 vom Papst heiliggesprochen (weiteres bei Wikipedia).

Antrunk stark nach Johannisbeere, fruchtig mit milder Würze. Das Mittel wird völlig von Johanisbeeraromen dominiert und fällt mit leichtem Abglühen in den seicht gehopften Sturz. Finish seifig und stark nach Lakritz, dabei anhängend.
Vom Aroma erinnert mich der Bock an Ostdeutsche Schwarzbiere (Kyritzer Mord & Totschlag ´z.B.), die eine ähnlich starke Johannisbeernote aufweisen. Sicherlich kein Mainstream Bock - die Aromeninterpretation ist dafür umso interessanter.

Biertest vom 9.2.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,11,10,11,9,10 - 10,25


Erzengel meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Im Geruch schon etwas abstoßend - eine Freundin bezeichnete es als "Mittelding zwischen Kuhsch*** und Erbrochenem"...
Der Geschmack ist sehr scharf, mit Anklängen an Hühnerfrikassee, malzig-süßlich. Der Nachgeschmack ist sehr penetrant-scharf-süßlich. [In der Testrunde haben 4 von 5 Menschen ihr Glas weggeschüttet]. --> war nicht so ganz unser Geschmack...

Biertest vom 24.1.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,1,7,3,12,2 - 4,25


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sanft süsslicher und dezent bockig-malziger Geruch, der genau die richtige Intensität zu besitzen scheint. Gut ausgeglichener, wenn auch etwas kräftig malziger und samtig bockiger Antrunk, der mit gerösteten, schwach alkoholisch auftrumpfenden Noten eintrifft. Der Mittelteil bleibt ebenfalls verhalten, festigt die bockig-malzigen Elemente und hält an der leicht alkoholischen Note fest. Diese wird nie wirklich aufdringlich und kann selbst im überaus ruhigen und gelassenen Abgang nicht stärker werden, sondern taucht nur ganz zum Schluss ergänzend auf. Bekömmlicher Bock!
Danke an Kölschtrinker!

R.I.P. Michael Jackson

Biertest vom 30.8.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,10,10,8,10 - 9,80


K├Âlschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Malzig-klebriger Antrunk, der den Alkoholgehalt nicht verbirgt, es noch nicht einmal versucht. Gleich darauf wird der Doppelbock aber sehr mild, neben der Würzigkeit ist das Bier doch tatsächlich wässrig. Unharmonisch geht es weiter, der Nachgeschmack, wo solche Biere meist noch einmal punkten können, ist tatsächlich etwas stärker, jedoch ist auch dieser wässrig, die Röstmalzigkeit lässt gar einen sauren Note noch Platz. Merkwürdiges, aber nicht gutes Bier.

Biertest vom 30.8.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,5,6,4,9,5 - 5,40


Magnifixus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Im Regal wirkt dieses Bier absolut vielversprechend in der schönen Bügelflasche, bei der lediglich das etwas kitschige Bild den ansonsten sehr nobel gestalteten Etiketten negativ auffällt. Der Text auf dem Rückenetikett wirft jedoch Fragen auf statt welche zu klären. Über die geschichtliche Information, dass Altötting mit einem Marienheiligtum seit langem Pilgerstätte ist, freut man sich, fragt sich aber, wie man "aus dieser Tradition heraus" ein (Stark)bier brauen kann und warum dieses dann "Bruder Konrad" getauft wurde. Das Bier selber schmeckt dann wohl auch nur durstigen Pilgerkehlen, für den Testabend ist es zu unausgewogen. Das mit wenig, dafür aber feinem Schaum ausgestattete dunkelstrote Bier weist im Antrunk die erwartete Malzigkeit auf, die jedoch mit einem wässrigen Unterton durchsetzt ist und im Abgang in eine recht aufdringliche, langanhaltende, eher säuerlich-pappige Note übergeht. Die latente Klebrigkeit, vor allem aber der Nachgeschmack beeinträchtigen dann auch die Süffigkeit des ansonsten milden Bieres, bei dem der Alkohol in keiner Weise durchschlägt, vom Gesamteindruck ganz zu schweigen. Insgesamt gesehen zwar solide Kost, letztlich muss man ihn aber nicht haben, den Bruder Konrad.

Biertest vom 25.6.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,9,6,11,8 - 8,25




Altöttinger Bruder-Konrad-Bock

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 9,33
Aroma 7,50
Süffigkeit
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Nachgeschmack 7,16
Aussehen der Flasche 10,00
Subj. Gesamteindruck 7,33
Total 7,81




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