Weltenburger Kloster Winter-Traum

 
Brauerei Kloster Weltenburg Weltenburger Kloster Winter-Traum Bierbilder einsenden
BrauortKelheim Note
RegionBayern
9,67

(35 Tests)
SorteExport/Spezial
Alkoholgehalt5,4% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen

StöpselBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein schwieriges Bier mit einem leicht angedunkelten Antrunk und pilsartigem, hopfigen Abgang. Man sollte sich von dem grottenhässlichen Etikett nicht abschrecken lassen, denn die Weltenburger Mönche verstehen was vom Bierbrauen.

Biertest vom 19.1.2002 Noten: 10,9,10,11,5,10 - 9,75


MatzeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Finger in Po! Ich mochte Klosterbier noch nie besonders, aber dieses scheint sich nicht entscheiden zu können, ob es dunkel sein möchte oder Wasser. Aber was will man von Männern, die nie Frauen sehen, schon erwarten.

Biertest vom 19.1.2002 Noten: 9,8,13,7,6,7 - 8,20


IndyBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom 19.1.2002 Noten: 12,9,8,9,4,8 - 8,50


Q.LeeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom 19.1.2002 Noten: 13,9,10,10,3,10 - 9,80


PeweBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom 19.1.2002 Noten: 11,7,11,11,4,9 - 9,25


WilliBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom 19.1.2002 Noten: 9,10,11,8,7,9 - 9,20





Online-Tests

Blockwogenst√ľermann meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das erste Winterbier für mich in dieser Saison. Bernsteinfarben und mit mittelgrobporiger Schaumkrone ergießt sich der Wintertraum im Glas. Es riecht für ein bernsteinfarbenes, etwas stärker eingebrautes Bier typisch malzig-würzig. Auch der Antrunk wirkt sehr malzig und würzig und dabei leicht süß, Der Alkoholgehalt wirkt sogar noch etwas höher. Es bekommt dadurch einen wärmenden Charakter. Spritig wirkt es jedoch nicht. Der Abgang ist recht lang, da die malzige Würzigkeit recht prägnant ist und das Bier mittelstark gehopft ist. Kein Bier, das ungewöhnliche oder gar neue Geschmackserlebnisse bietet, aber allemal ein gelungener Einstand in die Wintersaison.

Biertest vom 22.11.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,13,10,12,11,12 - 11,80


Thunderhead meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein rotblondes Festbier mit ausgewogenem malzigem (leicht röstmalzigem)Aroma und guter Süffigkeit.
Fazit: Ordentliches Festbier

Biertest vom 6.12.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,10,11,10,9,10 - 10,20


Sjakomo meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Flaschenetikett wäre eher für eine Glühweinflasche geeignet, aber egal. Der Inhalt sieht aber besser aus. Das Bier hat eine schöne Bernsteinfarbe und die Blume bleibt recht lange stabil. Es hat einen malzigen und karamellartigen Geschmack. Auch im Nachgeschmack angenehm aromatisch und süffig. Ein leckeres Bierchen für den Winterabend.

Biertest vom 10.12.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,11,10,8,11 - 10,70


mischer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Zunächst fällt die wunderschöne Bernsteinfarbe und die gute Schaumentwicklung positiv auf. Leicht fruchtig und etwas vergoren alkoholisch im Geruch. So auch im Geschmack, aber auch lieblich malzig mit Honigmelone im Verschnitt. Hopfenmäßig scheint man sich hier an der Resterampe bedient zu haben. Nicht unbedingt schlecht, aber da gibt es gewiss bessere Kandidaten für den Winter.

Biertest vom 25.11.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,8,9,-,10,9 - 9,23


Herzog Wilhelm meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Mein erster Versuch wurde vor einer halben Stunde durch einen Stromausfall jäh unterbrochen, zum Glück hatte ich was zum trinken in der Zwischenzeit. Das Winterbier der Weltenburger (das schon lange keine Ordensbrüder mehr brauen, da die Brauerei verpachtet ist), riecht kräftig würzig, und besitzt ein süsslich malziges Aroma. Einen Tick spritziger dürfte es schon sein, und auch die Hopfenzugabe wirkt leicht müde. Ohne besonders kräftig zu sein bleibt zudem ein gewisses Gefühl von Starkbierklebrigkeit im Mund zurück. Fazit: Eher schweres Winterbier.

Biertest vom 2.3.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,8,8,9,9 - 8,70


derkaro meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

#988
im sommer habe ich dieses idyllisch gelegene kloster schon besuchen können, verschneit macht es sicherlich noch etwas mehr her. trotzdem kratzt das etikett hart am kitschigen vorbei.
das goldgelbe bier mit einem hauch orange hat viel mischporigen schaum.
süssmalzig im antrunk wird es ab der mitte ehr röstig und ist angenehm süffig.
trotzdem ist es kein überflieger.

Biertest vom 27.11.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,10,10,11,8,10 - 10,05


van_Dyk meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Weltenburger Kloster Winter-Traum... aus der ältesten Klosterbrauerei der Welt.
Die fein- bis mittelporige Schaumkrone hält sich lange über diesem tieforangenen Winterbier.
Im Antrunk stark malzig. Im Mittelteil malzig, herb mit einsetzenden Hopfen. Im Abgang merklich gehopft.
Fazit: Dunkelfarbenes Winterpils.

Biertest vom 3.3.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,10,11,11,15,11 - 11,35


Enrico meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein sogenanntes Winterbier aus dem Kloster Weltenburg. Das Etikett ist eigentlich recht drollig geraten mit der verschneiten Klosteranlage, aber etwas zu klein . Der Inhalt: nach dem Einschenken steht es rotgold und klar mit leichter Schaumauflage im Glas. Die Blume riecht malzig-würzig, eine Spur stechend. Im Antrunk dann sofort wieder würzig und leicht süßlich, im Mittelteil dann nach mildem Brauwasser schmeckend, folgt dann der Abgang wiederum würzig und herb. Fazit: eigentlich gar nicht mal so schlecht, aber ich habe in Weltenburg schon bessere Biere getrunken.

Biertest vom 31.1.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,13,14,12,12 - 12,45


suere meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

hmmm, ja es springt im Mund umher und ich kann es nicht direkt einordnen. Zwei zum Preis von einem würde der Optimist sagen, ich sage da mal eher ein würziges Bier, dass sich nicht entscheiden will wohin es will.
Optisch im oberen Drittel. Irgendwo angelagert zwischen Bernstein und Kupfer, mit einer Schaumkrone, die bei mir zwar hoch ist, aber doch schnell verschwindet. Das Etikett-ja Blau hat sich beim Winterbier scheinbar durchgesetzt, ist auch eher im oberen Bereich. Müßte man noch einmal testen, in der Hoffnung ein nicht so sprunghaftes Bier zu bekommen. Dies soll nicht heißen, dass es nicht geschmeckt hat

Biertest vom 13.12.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,10,8,12,7 - 8,80


Erzengel meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schöne Bernsteinfarbe im Glas mit cremig-gelblichem Schaum. Der Antrunk ist süffig-malzig mit einem leicht muffig-süßlichen Ton, der dich zum Hauptteil noch etwas verstärkt. Der Hauptteil kommt etwas flach daher, malzig-trocken mit angenehmer Malzsüße. Auf der Zunge bleibt eine ganzleicht herbe, aber hauptsächlich malzdominierte Note.
--> Nettes Winterbier, dem ich aber etwas mehr Tiefgang zugetraut hätte.

Biertest vom 12.12.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,12,10,12,10 - 10,60


kappldav123 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche sieht wirklich gut aus, passend zu einem Winterbier! Das Bier im Glas ist okay, aber auch nicht mehr. Nicht sehr spritzig, auch nicht viel Schaum. Der Geschmack ist säuerlich-muffig, es fehlt ein wenig die Würze, der Abgang ist fast schon lasch. Nicht so gut!

Biertest vom 23.6.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,8,7,7,10,8 - 7,80


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Würzig, zimtiger Antrunk. Ein bischen nach Koreander oder Anis mit sehr ausgereift aromatischer Würze.

Fluss zeichnet ein seicht, geschmackvoller Hopfenstrich. Leicht getreidig, minimal abglühend - dabei etwas salzige Note (Hopfen ?). Süffig und hochgradig bekömmlich !

Anmerkung: Die Flasche gefällt mir (15 Punkte dafür)

Biertest vom 17.3.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,12,12,15,12 - 12,05


FaustusI meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Märzentypisch dunkelgold mit leichtem bernsteineinschlag kommt es ins Glas, das Winterbier aus dem Weltenburger Kloster. Es hängt etwas süßlich, aber auch mit leichten Röstnuancen in der Nase und wirkt etwas dünn am Anfang,klingt später leicht kernig und süßlich-röstig aus, leichte Malzanklänge kann man auch in der Mitte erkennen. Nicht überragendes, aber annehmbares Winterbier, ok.

Biertest vom 26.1.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,10,9,9,9 - 9,25


Saugglocke meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche sieht ganz nett aus. Wirkt zwar irgendwie weihnachtlich, was absolut nicht mein geschmack ist, aber nicht so langweilig wie übliche etiketten.
Der geruch ist überraschend herb und würzig, insgesamt aber doch eher malzbetont. Dabei dezent röstig und mit einer Note, die ich nicht wirklich zuordnen kann - irgendwas fruchtig-säuerlich-herbes... gibt dem ganzen einen ganz eigenen charakter.

Im Glas sieht es sehr nett aus. Wie ein etwas zu dunkel geratenes Pils, leicht rotbraun. Auch die schaumkrone kann sich sehen lassen.

Im Glas wird der Geruch noch würziger und aromatischer und der Geschmack ähnelt dem stark. Zunächst ist er rech wässrig, entwickelt jedoch zum Abgang hin komplexe Aromen. Ein leicht röstig-malziger Grundton wird begleitet von getreidig hopfiger Herbe, die dezent an ein Pils erinnert und einer ausgeprägten Würzigkeit, die mir in dieser Form noch nie begegnet ist. Im Abgang bleibt neben dem Röstmalz eine dezente Herbe zurück, die jedoch nicht lange anhält. Sämtliche vorhandenen aromen treten nur in nuancen auf und doch hat dieses bier durchaus charakter. ich bin spontan begeistert, auch wenn der geschmack wahrscheinlich auf dauer etwas zu aufdringlich wäre.

Ich kann es gar nicht genau beschreiben, aber irgendwas ist da drin in dem weltenburger, das versetzt mich fast in raserei - ich kippe es runter wie ein berserker. dabei bin ich nichtmal auf ner fete oder so, sondern sitze allein zu hause... diese würzigkeit ist echt faszinierend (=>Aroma 14 punkte). vielleicht mononatriumglutamat oder so^^

geht gut runter und ist auch recht spritzig und leicht, obwohl der geschmack sehr komplex und vollmundig ist. geil.

Biertest vom 10.3.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,14,9,12,8,12 - 11,45

beim zweiten test bin ich weniger euphorisch. das aroma, was ich neulich nicht einordnen konnte ist verschwunden. dafür stelle ich in geruch und geschmack einen penetrant ranzigen charakterzug fest.

das wirkt zunächst natürlich sehr befremdlich. allerdings muss ich sagen, dass sich genau dieser aspekt des aromas langsam aber sicher in eine durchaus angenehme richtung entwickelt. und zwar brot. mit einer recht dunklen kruste.

dies trifft beim verzehr aus dem glas eher zu, als aus der flasche. scheinbar muss man hier ein wenig DEKANTIEREN.

^^

Biertest vom 16.5.2007 Noten: 10,12,9,11,8,11 - 10,60


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dezent röstiger, malziger und auch etwas herber Duft. Leicht grober und zu spritziger Antrunk, dem ein süsslich-malziger und ein zu starker Bezug zum Alkohol für solch ein Bier folgt. Nicht wirklich feinfühlig. Ganz leicht säuerlich und im Mittelteil etwas zuckerig. Gerade ab dem Mittelteil wirken die Aromen aber zuverlässiger, leicht herb und sogar kräftiger. Gefällt mir nicht so!
Danke an Jonas!

Biertest vom 18.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,7,7,8,9,7 - 7,75


Hallertauer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Würziges Bier, das geschmacklich sofort an Bockbier erinnert, aber noch mit freundlichen Umdrehungen ausgestattet ist. Sitzt dicht am Gaumen, nicht zu bitter, auf keinen Fall süss (Manche Tester haben wohl Zucker reingetan). Süffig, langer Abgang, gutes Handwerk!

Biertest vom 8.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,12,12,12,8,12 - 11,80


wastl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Mit dunklem Malz gebraut. Erinnert mich geschmacklich eindeutig an gebrannte Nudeln (nicht verbrannte Nudeln sondern die chinesische Spezialität). Einigermaßen würzig, im Nachtrunk aber eher schwach. Interessanter Geschmack, macht daraus aber noch kein überragendes Bier.

Biertest vom 25.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: -,12,10,9,-,10 - 10,17


pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Weltenburger Winter-Traum kommt in der Halbliterflasche zu mir. Das Etikett zeigt auf blauem Grund die verschneite Kulisse eines Klosters – oder einer Kleinstadt? – ich weiß es nicht. Auf jeden Fall ist es mit seinen silbernen Applikationen wie schon sein Pils-Bruder ordentlich. Im Glas überzeugt es mit einer Farbe, die an Rotbuche erinnert, oder, wem das geläufiger ist, es ähnelt der Farbgebung eines Ducksteiners. Geschmacklich hat es mit letzterem (was im übrigen ein gutes Bier ist) nichts gemein: Das Weltenburger ist eine interessante Komposition aus Märzengeschmack, kombiniert mit feiner Bockbiersüße, ohne dessen schwere Noten. Das Ganze ist dazu recht süffig, und, gekühlt, auch völlig passend zur Jahreszeit, in der es angeboten wird. Gut!

Biertest vom 10.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,12,12,12,11,12 - 12,15


EarlGrey meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Mein erstes dieser so genannten Winterbiere. Na ja, mein Geschmack ist es nicht so.

Die Flasche sieht etwas kitschig aus, aber passt irgendwie trotzdem zu dieser Jahreszeit. Die Blume steht doch recht lange und beeindruckend im Glas, das Bier ist von goldroter Farbe.

Der Antrunk gestaltet sich leicht (röst)malzig süß, aber den Hopfen habe ich jedenfalls nicht rausgeschmeckt.

Das Bier ist schon ok und man kann es trinken, aber ich bleibe auch im Winter lieber bei Pilsner, es sei denn, die anderen Winter Biere haben mehr zu bieten....

Biertest vom 2.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,9,9,8,12,9 - 9,40


Kölschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Auch ich finde dieses Bier in keinem Teil übermäßig süß, im Natrunk dafür umso mehr würzig. Besonders im Mittelteil bin ich allerdings schon der Meinung, dass das Bier zu würzig ist. Die Malzaromen, die sich ebenfalls im Mittelteil ausbreiten, gefallen dafür um so mehr. Der Nachgeschmack ist zwar leicht hopfig, insgesamt aber recht wässrig und unpassend im Vergleich zum Rest des Bieres.

Biertest vom 16.1.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,9,7,13,11 - 10,20


Suffkopp meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Kloster-Brauerei, eine Bezeichnung, die viele Biere sinnlos im Namen führen - im Fall des Weltenburger Bieres besteht immerhin eine Verbindung zur weiter existierenden Benediktingerabtei, auch wenn diese die Brauerei an eine außenstehende GmbH verpachtet hat.
Das Winter-Bier ist das erste Erzeugnis dieser Brauerei, das ich teste, und ich muss sagen, ich bin ehrlich beeindruckt. Eigentlich ist es eine Art Dunkel mit einer halben Umdrehung mehr, und dieser zusätzliche Schub gibt dem Bier richtig Tiefe. Die Farbe ist ein dunkles Bernstein, heller als die meisten Dunklen, aber auch anders als die meisten Festbiere. Interessanter und ungewöhnlicher Malzduft, keineswegs so süß wie von einigen Vortestern behauptet, sondern sehr natürlich und eigen, mit Gewürznoten, die mich an Kardamon erinnern. Antrunk malzig mild (aber keineswegs besonders süß!), geschmacklich sehr kräftig, wiederum ungewöhnliche Gewürznoten, im Hintergrund setzt der Hopfen zusätzliche Akzente. Zum Abgang wird es herber, wärmer und robuster mit zartbitteren Röstmalznoten - erinnert unaufdringlich an Barrique mit leichten Whisky-Anklängen - ein sehr edles Finish.
Die mäßigen Beurteilungen vieler Kollegen für dieses hochinteressante und eigenständige Bier kann ich überhaupt nicht verstehen. Klar ist es nicht so rezent und süffig, ist ja auch ein geschmacksstarkes Bier zum genießen!! Und Geschmack hat es wirklicht, mehr als viele Bockbiere. Da freue ich mich schon auf die nächsten Weltenburger Biere in meinem Kühlschrank.
Nur der Winterkitsch auf dem Etikett ist gar nicht mein Geschmack, auch wenn ich zugebe, dass es aufwändig und liebevoll gemacht ist.

Biertest vom 3.12.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,13,10,13,9,13 - 12,15


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

ersma: dieses jahr etwas kräftiger, nämlich mit 5,4 angegeben.
war heut im getränkemarkt und hab ca. 8 weihnachts-, winter- und ähnliche biere erstanden. 2 von 2 getesteten beschreiben sich als "bernsteinfarben". hier mit recht grobem, kurzlebigem schaum.
süßlicher geruch. noch süßerer antrunk. erscheint in der tat weihnachtlich-würzig. erstaunlich, was man mit wasser, malz und hopfen so hinkriegt. ab der mitte baut der geschmack leider schnell an intensität ab, ohne daß entscheidend neues passieren würde. es verblasst einfach. das ist bei so leckerem antrunk natürlich gut für die süffigkeit ;-)
flasche: meine güte, es ist ein weihnachtsbier. da muß man den entsprechend kitschigen etiketten positiv gegenüberstehen.
fazit: ein geschmacks-quickie.

Biertest vom 3.11.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,10,13,4,8,8 - 8,45


gerresheimer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Hell bernsteinfarben ergießt sich der Wintertraum ins Glas und bildet eine vertretbare Schaumkrone aus. Mir ist zwar nicht kalt, aber ich rieche mal am Glas: SÜSS, sehr süß. Malz, Karamell, Rosinen, Schokolade. Alles was uns der Nikolaus in den Stiefel packt, die Weltenburger haben es anscheinend in den Braukessel gegeben. Paßt ja irgendwie zur Jahreszeit, aber ich mag doch keine süßen Biere ... Naja, im großen Schluck vermisse ich dann ein wenig Kohlensäure und zu süß ist es mir natürlich auch. Es hat zwar einen kräftigen würzigen Körper, aber erst im Abgang kommt ein wenig Hopfen hervor, der aber kaum zur Entfaltung kommen kann, weil eine Art Liköraroma den Abgang beendet. Wer süße, schwere Biere mag, wird es mögen aber für mich ist es leider nichts.

Biertest vom 9.10.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,8,6,5,6,7 - 6,85


Taxi-Driver meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Festbier ist klebrig süß und verfügt über keine feinen Aromen. Die Süffigkeit geht gerade noch so und der Nachgeschmack ist sehr kernig. Es ist schwerfällig und gefällt nicht.

Biertest vom 13.6.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,6,8,7,11,7 - 7,40


Lilos Durstiger Fuchs meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schön bernsteinfarben, es riecht malzig-hefig. Geschmacklich dominiert klar das Malzaroma, jedoch in passabler Begeleitung von fruchtiger Süße, angenehmer Würze und dezenter Hopfenherbe! Das alles wird von einer harmonischen Säuerlichkeit untermalt!
Solides Winterbier.

Biertest vom 8.12.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,10,11,10,8,10 - 10,05


clyde frosch meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Wohl eins der schlechteren Weihnachtsbiere. Riecht stark nach alten Socken und schmeckt auch so. Zu malzig und schon ein wenig zu süß fur meinen Geschmack. Das könnetest Du dem Weihnachtsmann nicht vorsetzen, da gibt's nur die Rute.

Biertest vom 7.11.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,7,6,6,11,7 - 7,20


Jack -S- meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Nicht ganz so rot wie der Weihnachtsmann. Standhafte Blume. Durchaus trinkbar. Malziger Nachgeschmacks. Passt gut zum Anlass.

Biertest vom 20.1.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,8,7,8,11,8 - 8,20


Der Mönch meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Weltenburger Winter-Traum? Denkste! Malzig-würzig im Geschmack, aber keinesfalls sonderlich genießbar. Ein Alptraum-Bier...

Biertest vom 30.12.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,5,6,4,12,5 - 5,85


Bronsky meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

#374. Schön rötlich bernsteinfarben, reichliche Blume, die aber nicht so lange hält. Feiner fruchtiger und malziger Geruch. Leicht süßer Antrunk, säuerlich malziger und zunehmend herberer Mittelteil. Bitterer Abgang. Würziger, aber auch bitterer Nachgeschmack, der nach gewisser Zeit mehlig wird. Der Wintertraum ist rezent. Die Aromen sind akzeptabel, es fehlt auch nicht am Hopfen. Durch den eher schlechten Nachgeschmack leidet die Süffigkeit. Fazit: Der Weltenburger Winter ist einer der Trinkbareren.

Biertest vom 6.12.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,9,6,6,8,7 - 7,45




Weltenburger Kloster Winter-Traum

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 10,82 (10,66)
Aroma 9,90 (8,66)
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 9,10 (9,33)
Aussehen der Flasche 10,10 (10,66)
Subj. Gesamteindruck 9,53 (8,83)
Total 9,67 (9,11)
(In Klammern sind die Noten der BTO-Crew angegeben.)



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