Postbrauerei Karl Meyer Postwirt's Dunkel

 
Brauerei Postbrauerei Karl Meyer Postbrauerei Karl Meyer Postwirt's Dunkel Bierbilder einsenden
BrauortNesselwang Note
RegionBayern
9,75

(31 Tests)
SorteDunkles
Alkoholgehalt4,9% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen

MatzeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die können sich nicht einmal eines korrekten Deutsch bedienen, ey. Geschmacklich steht das Bier jedenfalls auf einem höheren Niveau als der Flaschenaufdruck grammatikalisch und syntaktisch. Da es hier jedoch vornehmlich um den Geschmack geht bleibt anzumerken, dass Postwirt's [sic!] ein "bodenständiges", gut zu trinkendes Bier repräsentiert.

Biertest vom 4.10.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,8,6,8,5,8 - 7,45


PeweBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Seit 350 Jahren braut Karl Meyer und er kann immer noch kein Deutsch. Na gut, deutsche Sprache, schwere Sprache, aber brauen kann er. Sein Dunkel ist herrlich vollmundig und süffig. Es ist schon selten, dass man mehr Fehler auf dem Etikett als im Bier findet, aber Postwirts Dunkel leistet sich geschmacklich nichts im Gegensatz zu seinem Texter.

Biertest vom 4.10.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,10,11,11,4,11 - 10,20


StöpselBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der Postwirt liegt dunkelbraun-rötlich im Glas mit einer soliden Schaumkrone und duftet nach Süßholz. Der Antrunk ist vollmundig und der Nachgeschmack entfaltet sich komplex lakritzartig. Das Bier wirkt sehr ausgewogen und eigenständig, genauso wie das Flaschendesign. Gerne wieder!

Biertest vom 3.10.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,10,9,10,11,10 - 10,00


IndyBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Im Geruch sehr süßlich, was sich auch im Nachgeschmack niederschlägt, aber nicht wirklich unangenehm. Schmeckt wie eine Mischung aus Hellem und Bock und lässt sich eigentlich gut trinken.

Biertest vom 3.10.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,9,8,9,8,9 - 8,70


Q.LeeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Da möchte man doch Postreiter werden, wenn einem an den einzelnen Stationen so ein Bier kredenzt wird.

Biertest vom 3.10.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,10,8,9,10,9 - 8,95





Online-Tests

pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Nach langer Zeit der online-Test-Abstinenz mal wieder ein Biertest von mir. Mein Postwirt's Dunkel weißt auf dem Etikett 5,1% statt der bisher in der Datenbank hinterlegten 4,9% aus. Das rotbraune Bier ist deutlich, aber nicht anstengend malzig, durchaus süffig und weich im Abgang. Trotz der Süffigkeit behaupte ich, dass es nicht in großen Mengen hintereinander konsumiert werden sollte - ein Genießer- , kein Durstlöschbier. Leckeres Bier, wenn es was zu Meckern gibt: Kein nachhaltiger Schaum - und was soll auf dem Etikett unter dem Schriftzug "Postwirt's Dunkel" der Hinweis "Marke"? Welche Nachricht soll hier dem Konsumenten vermittelt werden?
Solides Bier ohne echte Schwächen.

Biertest vom 20.6.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,11,10,11,10,11 - 10,90


Sjakomo meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flaschengestaltung ist schon mal ganz nett. Nach dem Einschenken bildet sich ein sehr dunkelbraunes Bier im Glas, die Blume verabschiedet sich aber schnell. Geschmacklich sehr, sehr malzig, vielleicht etwas zu übertrieben. Im Nachgeschmack sogar leicht rauchig. Trotzdem ein mildes und süffiges Bierchen.

Biertest vom 14.11.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,10,11,9,11,10 - 10,05


Biersepp meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

In einer 3-Liter- Magnumbügelflasche(Allgäuer Bier-Bad) von einem Kumpel fürs helfen bekommen. Habe leider keine Fotokamera, da die Flasche sehr originell etikettiert wurde :-). Abeglaufen im Nov. 09. Aber immer noch sehr bekömmlich.Das Bier hat ned lang überlebt bei mir....

Biertest vom 18.7.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,12,10,8,15,12 - 10,95


Dr.Lovely meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sahnig-hellbraune Krone über dem klaren Dunkelbraunen. Süßlich und mild röstmalzig ist der Antrunk, das Röstmalz wird dann stärker, hinten kommen Bitteraromen dazu. Etwas brotig, etwas Kakao. Schön ausgewogenes Dunkles! Prädikat: lecker!

Biertest vom 22.6.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,13,13,13,9,13 - 12,70


alsan meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schöne dunkelrote Farbe, nette Schaumkrone.
Das Postwirts Dunkel hat schöne kräftige Malzaromen, die von fruchtig bis leicht rauchig ein großes Spektrum aufweisen. Der Körper ist schön fruchtig und erinnert mich an Sauerkirschen. Gleichzeitig gibt es herbe und rauchige Aromen. Der Abgang ist natürlich noch herber und leicht karamellig.
Gelungenes, aromatisches Dunkel.

Biertest vom 27.10.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,11,11,10,9,10 - 10,45


Frankenland meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Rubinrot steht es im Glas, der Schaum ist fein, halbhoch und stabil.
Geruch und Antrunk präsentieren sich recht kräftig malzig. Süße zeigt sich nur sehr verhalten. Dadurch ist es auch recht süffig. Stellenweise wirkt es aber nicht so ausgewogen. Allerdings macht es sich im Finale recht schnell aus dem Staub und hinterlässt keinen Eindruck.

Biertest vom 27.12.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,8,10,8,-,9 - 8,94


hetfield meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Trinkbar!Mehr nicht.War recht schnell wieder vergessen.

Biertest vom 22.12.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,8,8,9,9,9 - 8,70


Thunderhead meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Solides Dunkles ohne wirkliche Schwächen - Geh´t in Ordnung !

Biertest vom 20.12.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,9,9,9,9 - 9,10


Shaney meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Es sieht ja relativ gut aus, speziell der feinporige Schaum. Zu riechen ist lediglich eine leichte Malznote. Der Antrunk ist dann ziemlich sämig und voll. Geschmacklich einseitig nach dunklem Malz, das im Abgang eine ziemliche Würze aufweist. Hopfen wird schmerzlich vermißt! Der erste Eindruck wird mit jedem Schluck schlechter, denn auch ich schmecke bockige Tendenzen, die stark auf den Gaumen und die Süffigkeit drücken. Nee, nicht so dolle. Brauch ich genauso wenig wie den Schraubverschluß der Flasche.

Biertest vom 14.10.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,7,8,7,5,7 - 7,25


Grima meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Es ist mal wieder soweit, der Grima hat mal wieder Jubiläum. Dann vollführ ich nun mal meinen 300sten Test! Die Flasche vom Postwirt sieht sehr schön aus! Gute Farbgebung und ein schönes Gemälde in der Mitte. Herrlich. Im Glas siehts sehr schön dunkelrot aus. Die Feinporige Krone hält sich tapfer im Glas. Es riecht schön röstmalzig und karamellig. Der Antrunk ist leicht süßlich und ein wenig säuerlich. Im Nachgeschmack kommt das Karamell Aroma wieder ein wenig zur Geltung. Die angenehme Säuerlichkeit tut dem ganzen wirklich sehr gut. Macht das Ganze gut ausgewogen. Zwar nicht das beste Dunkle dass ich bisher getrunken hab, aber es ist trotzdem sehr fein!

Biertest vom 1.10.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,11,10,11,13,11 - 11,05


Hopfenpflücker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein rotbräunliches allgäuer Bier mit cremefarbenem Schaum.

Geruch sehr süßlich und harzig. Wie ein bayerisches Malzbonbon.
Der Antrunk bringt zusätzlich eine Säuerlichkeit hinein, die absolut nicht passt.
Im weiteren Verlauf aufkommende Röstaromen, aber insgesamt keine klare Linie.
Nach dem Abgang bleibt (erstaunlicherweise) ein grasiger Geschmack hängen.

Fazit: Durch die verschiedenen Eindrücke ein interessantes aber sehr merkwürdiges Bier. Man weiß nicht so recht, woran man ist.

Biertest vom 16.6.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,6,6,5,9,6 - 6,10


Taxi-Driver meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Dunkel ist feinmalzig. Es wirkt im Nachgeschmack etwas säuerlich. Moderat süffig. Geht.

Biertest vom 16.5.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,8,10,8,10,8 - 8,50


Montana meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Malziger Geruch, leicht säuerlich, ein wenig nach Hopfen und ein kleiner Anklang von Schokolade.
Eine normal große beschfarbene schaumig-cremige Krone, die lange erhalten bleibt, der Körper ist dunkelrot.
Das Bier startet leicht süß mit einem Anklang von Schokolade, es hält allerdings nur kurz an.
Die Textur ist cremig, der Körper ist eher leicht bis mittelkräftig und mit wenig Kohlensäure versehen.

Biertest vom 20.3.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,8,8,9,9,9 - 9,00


Buballa meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

ein schönes dunkel. Ziemlicher Malzbomber ;O)
insgesamt ein rundes Bier, mit eigenständigem Charakter.

Biertest vom 21.12.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,9,9,11,10,10 - 9,95


quack-duck meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schade, schön bedruckter Flaschenverschluss - aber Drehverschluss, also nix fürs Kronkorkenalbum. Naja, Bier hat schöne Farbe, aber kaum Schaum. Riecht röstmalzig, schmeckt auch schon im Antrunk so, Mitte auch malzig bis röstmalzig, dürfte ruhig noch kräftiger im Geschmack sein.

Biertest vom 29.10.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,11,12,11,12,11 - 11,10


Kölschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier ist nur nur sehr leicht malzern, dafür ist es unerwartet süß. Das Bier ist zwar süffig, darunter leidet allerdings die Würzigkeit, die besonders im Mittelteil außerordentlich klein ausfällt. Kann mich nicht so ganz überzeugen.

Biertest vom 9.9.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,6,8,6,7,6 - 6,55


Malzbonbon meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Etikett sehr schön, ein Postkutscher ist zu sehen, wie er einen Krug lehrt, gefällt mir. "Stylische Longneckflasche":-)Ein malziges, eher stark sprudelndes Dunkles. Schaum ist ok, wenn auch nicht sehr stabil. Alles in Allem ein Dunkles das sich nicht zu verstecken braucht. Aber auch nicht spitze. Souverän halt. Wird übrigens mit jedem Schluck besser.

Biertest vom 16.5.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,10,9,12,13,13 - 11,60


thomas.k meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ohne Schraubverschluß wäre eine Höchstnote in der Flaschenbewertung drin gewesen. Im Aroma und Antrunk macht sich kräuterartiger Gewürzgeschmack breit, der bis zum ende dominant bleibt. Leider fand ich das Bier sehr schnell schal und abgestanden, punktabzug Gesamturteil!

Biertest vom 7.4.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,12,12,11,10 - 10,95


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 537
ersma: postwirt´s oder postwirts? tja - erinnert an lands´ end, wo der schildermaler sich vertan hat, weshalb die firma bis heute grammatikalisch falsch heisst.
kupferfarbenes bier, das sich recht schaumlos und unperlig gibt.
geruch ist lecker süßlich-malzig mit würzigkeit.
antrunk sehr co2-ig. ansonsten blasser als der geruch vermuten ließ. süßlich, leicht fruchtig-zitrusartig. dann wirds schnell deutlich herber, die mitte dominiert klar der hopfen. der abgang ist herb und würzig, sehr spät meldet sich das malz zurück und gibt dem ende eine versöhnliche note.
die flasche mit schraubverschluss zeigt auf dem frontetikett nen bier pichelnden postkutscher auf seinem pferd vor der kutsche. das war ein leben, damals - ohne arbeitsplatzvorschriften bezüglich alkoholgenuss :-)
fazit: leckeres bier ohne große schwachstellen. probierenswert.

Biertest vom 21.3.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,13,11,11,10,11 - 11,05


Bateman meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Postwirt's Dunkel schäumt nicht besonders gut auf und die mickrige Blume, die sich entfaltet, hält nicht besonders lange an.

Bereits beim Antrunk wird klar, dass die Anpreisung des Hopfens auf dem Etikett beim Genuß dieses Bieres keine Rolle spielt. "Hopfen gibt dem Bier die feine Hopfenbittere [...]" - Nur nicht bei diesem Bier, da es sich um ein Dunkel handeln soll und auch handelt. Wurde möglicherweise das Etikett vertauscht?

Der Antrunk ist einigermaßen vollmundig und milder Prägung. Im Mittelteil wird es malzig. Es treten feine, dunkle Fruchtaromen auf. Der Abgang ist recht kurz und weiterhin malziger Prägung. Mit gutem Willen ist eine minimale, fast nicht erwähnenswerte Herbe vorhanden, welche ich eher durch den reichlich vorhandenen Inhaltsstoff Malz begründet sehe. Recht harmonisch und durchaus süffig!

Biertest vom 28.5.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,10,9,9,10,9 - 9,10


clyde frosch meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der Antrunk ist würzig und süß. Starkes Malzaroma, erinnert an Malzbier. Der Abgang ist wie gewohnt sehr dünn. Hinterlässt ein sehr schlechten Geschmack auf der Zunge. Hier finde ich das Etikett mal ganz schön.

Biertest vom 8.5.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,11,3,9,7 - 7,60


Jürgen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Tolle, ins rötliche gehende Farbe. Feinporiger, leider relativ schnell zusammenfallender Schaum. Malziges Aroma, malzig-lakritziger Geschmack, im Abgang ganz leicht herb. Gut trinkbar, aber kein Highlight.

Biertest vom 23.12.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,8,9,9,7,9 - 8,85


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der Geruch ist sehr süsslich und erinnert stark an ein dunkles Bockbier, wegen des Malzgeruchs. Beides spiegelt sich im Geschmack wieder, sowohl das Malzige als auch das Bockige. Im Nachgeschmack kommt da noch eine leichte Getreidenote dazu. Kann man gut trinken, ist für Gegner von Bockbier aber wahrscheinlich nicht das Richtige!

Biertest vom 23.11.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,11,11,12,11 - 11,20


Magnifixus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dafür, dass dieses Bier laut Etikettentext aus 100 % Hopfen gebraut wird, ist der Antrunk doch recht malzig... Spaß beseite - hier haben wir es mit einem ausgewogenen, vollmundigen und kernigen Dunkel zu tun, das eine gewisse Bockigkeit nicht verleugnen kann. Aber auch der Hopfen lugt aus der Malzfülle einmal hervor und verleiht diesem schönen Bier gute Noten.

Biertest vom 15.8.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,10,13,11,12 - 11,70


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Antrunk süss und malzig. Der CO² Gehalt ist enorm und es erinnert fast an Brause ..... Jedoch vollmundig ausgewogen und
von einer angenehmen Herbe begleitet.

Muss Indy beipflichten, es ist leicht bockig das Bierchen, ansonsten ein verträglicher Bursche...

Biertest vom 27.6.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,9,9,9,9 - 9,15


Bier-Bruder T. meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Zunächst malzig-würziger Geruch, ehe dann auch auch noch bittere Hopfigkeit zu vernehmen ist. Ein merkwürdiger, skurriler Mix, der die Nasenhaare zu Berge stehen lässt bis das Malz irgendwann die Vorherrschaft gewinnt * Mehr rötliche als bräunliche Farbe, viel CO² und eine braunstichige, recht grobe und nicht sehr lange haltbare Blume reissen nicht gerade vom Hocker * Destomehr der Geschmack! Viel Malz, viel Hopfen und viel Wasser ergeben eine stimmige, reichhaltige Süffigkeit, die schön ausgewogen und herrlich unsüß das Gaumensegel bläht. So reizt man des Reinheitsgebot auf Angenehmste aus. Klasse! * Der Nachgeschmack fällt erst mal deutlich ab, er wirkt zu säuerlich und unzusammenpassend, da (ver)beissen sich die beiden Hauptkomponenten zu sehr ineinander. Nach einigen Schlucken jedoch gewöhnt man sich dran und genießt mit Freude die herbe Malzigkeit sowie das würzig-runde Gefühl in den Tiefen des Halses * Die durch mehrere Besitzerfamilien gewechselte, mittelständische Postbrauerei aus dem Herzen des Allgäus will nicht "...möglichst viele Hektoliter durchjagen, sondern den hohen Ansprüchen des verwöhnten Biertrinkers nachkommen..." Nun, die letzten 3 Braumeister, die allesamt Karl Meyer hießen, versuchen es halt mit Nischenqualität statt Massenquantität. Nur so kann man in Zeiten der Fusionen und Brauereiaufkäufen überleben. Das Dunkel-Bier mit 12° Stammwürze ist so ein Beispiel: Da wird an nichts gespart, die Zutaten großzügig, ja fast schon übermotiviert reichhaltig verwendet, dass einem ob dieser Opulenz Hören und Sehen vergeht. Erst nach und nach entfaltet sich die nussige, leicht röstige und wunderbar herbe Malzigkeit mit aller Macht. Charakterstark, vielschichtig und spannend - eben eigenwillig bayerisch. Da mach ich gern beim Postwirt halt, auch ohne Kutsche. Taraaa..

Biertest vom 18.1.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,13,11,10,10,11 - 11,00




Postbrauerei Karl Meyer Postwirt's Dunkel

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 10,00 (8,40)
Aroma 9,88 (9,40)
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 9,38 (9,40)
Aussehen der Flasche 9,96 (8,40)
Subj. Gesamteindruck 9,73 (9,40)
Total 9,75 (9,06)
(In Klammern sind die Noten der BTO-Crew angegeben.)



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