Hoegaarden Grand Cru

 
Brauerei de Kluis Hoegaarden Grand Cru Bierbilder einsenden
BrauortHoegaarden Note
RegionBelgien
10,05

(29 Tests)
SorteWitbier/Biére Blanche
Alkoholgehalt8,7% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen

StöpselBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom vor 2001 Noten: 10,9,-,8,12,9 - 9,11

Würziger Antrunk und Nachgeschmack. Abgesehen vom Krankenhausaroma fast wie ein Aventinus. Der gefühlte Alkoholgehalt liegt deutlich unter den tatsächlichen 8,7%.

Biertest vom 10.9.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,11,11,12,10,11 - 10,70


MatzeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Auf dieses Bier freu ich mich schon den ganzen Abend, und -wie erwartet- erinnert es an Hoegaarden B.B. Es hinterlässt jedoch (evtl. wegen der "mystischen Kräuter [so ein Blödsinn!]) den Eindruck, dessen verstärkte Variante zu sein. Zudem wird der Geschmack durch den hohen Alkoholgehalt stark verfälscht.

Biertest vom 10.9.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,12,9,10,9,10 - 9,70


IndyBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Da schlägt mal wieder das Belgiensyndrom volle Kanne durch. In allen Belangen total unharmonisch. Das beginnt mit unangenehmer Säuerlichkeit und endet in einem staubigen Nachgeschmack. Der hohe Alkoholgehalt tut sein übriges: Schädel-Alarm!

Biertest vom 10.9.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,5,4,5,12,5 - 5,30


Q.LeeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom vor 2001 Noten: 6,5,-,4,8,6 - 5,58

Das bière blanche von Hoegaarden war ja schon lecker, aber das grand cru toppt das Ganze noch. Leicht säuerlich, sehr erfrischend im Geschmack, sehr süffig, insgesamt sehr harmonisch und vor allem lecker. Indy lebt in einem Paralleluniversum, in dem es kein Bier gibt.

Biertest vom 10.9.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 5,11,13,12,10,11 - 10,80


KaiBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom vor 2001 Noten: 8,7,-,7,8,7 - 7,17





Online-Tests

osiris300 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Aussehen:
dunkel-bernsteingelb, Schaum ordentlich.
Antrunk:
Recht wuchtig mit leicht säuerlicher Note; auch spürt man wieder den Koriander und die Orangenschalen.
Mittelteil:
Die Aromen setzen sich konsequent fort und auch der Hopfen kommt zum Vorschein.
Abgang:
Die Aromen bleiben bis zum Schluss.
Fazit:
Dem einfachen Witbier sehr ähnlich, nur etwas stärker. Trotzdem ist es für 8.7 % Vol. sehr süffig.

Biertest vom 6.5.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,13,13,12,12,13 - 12,80


Ohneland meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schnell eingeschenkt in ein gewässters Glas. Eventuell etwas zu warm serviert. Krone fällt sowas von schnell zusammen. Bernstein, typische Hefeweizenfarbe, einige dunke Hefefragmente stehen im Bier, sieht nicht so schön aus. Starke Kohlensäure, setzt sich schnell am Glas. Große Perlen, dann eher lasch. Geruch brotig, leicht Alkohol, leicht verdorben.
Im Antrunk eher estrig, leicht metallisch und süß. Dann milde Säure. Im Nachtrunk trocken, bitter, leicht abgestanden.

Biertest vom 11.6.2011 Noten: 9,9,6,6,4,8 - 7,45

Schnell eingeschenkt in ein gewässters Glas. Eventuell etwas zu warm serviert. Krone fällt sowas von schnell zusammen. Bernstein, typische Hefeweizenfarbe, einige dunke Hefefragmente stehen im Bier, sieht nicht so schön aus. Starke Kohlensäure, setzt sich schnell am Glas. Große Perlen, dann eher lasch. Geruch brotig, leicht Alkohol, leicht verdorben.
Im Antrunk eher estrig, leicht metallisch und süß. Dann milde Säure. Im Nachtrunk trocken, bitter, leicht abgestanden.

Biertest vom 11.6.2011 Noten: 9,9,6,6,4,8 - 7,45


SmoothOperator meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Hab das Bier von meinem letzten Ausflug nach Belgien mitgebracht.

Im Glas präsentiert es sich naturtrüb und das relativ dunkel. Die Schaumkrone ist zwar recht locker, fällt aber nicht zu knapp aus.

Der Geschmack erinnert an ein Weissbier, das etwas zu stark geräten ist.

Von den mysteriösen Kräutern eher nichts zu bemerken, aber das Bier stammt ja auch aus Belgien und nicht aus NL.

Insgesamt schmeckts gut, ein echtes Weizen ist mir aber dennoch lieber.

Biertest vom 4.4.2011, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,9,12,8,10 - 10,25


kiwianer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Es bildet sich eine schöne Schaumkrone die überdurchschnittlich hält. Farblich ist es gelb-braun trüb und riecht hopfig-alkoholisch. Geschmacklich ist es hopfig im Hintergrund leicht säuerlich und alkoholisch-herb, das wird im Nachgeschmack stärker und gefällt mir in diesem Ausmaß und dieser Richtung nicht mehr(der Nachgeschmack). Zwischendurch kommen sowohl im Geschmack als auch im Nachgeschmack fruchtige Aromen durch und der Nachgeschmack ist später auch nicht mehr so alkoholisch. Nach ein paar Minuten im Glas wird das Aroma also etwas weniger schlecht als am Anfang. Fazit: Insgesamt nicht mein ding!

Biertest vom 30.11.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,7,8,6,8,7 - 7,25


wolverine meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Honigfarben steht dieses belgische Weizenstarkbier im Glas. Die Krone bildet große Blubberblasen und fällt rasch zu einem dünnen weißen Rand zusammen. Der Antrunk ist würzig, erwartungsgemäß alkoholisch und dennoch recht mild. Deutliche Honig- und Vanillenoten bestimmen das Mittel. Auch die sortentypischen Gewürze kommen nicht zu kurz. O.k. die Süffigkeit leidet etwas unter den, bei meiner Abfüllung, 8,5% Vol. Alkohol aber abgesehen davon ist dieser Exot durchaus gut trinkbar. Aber Achtung latente Kopfschmerzgefahr!

Biertest vom 5.6.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,9,11,12,11 - 10,90


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Mild, Aprikot- Pfirsich tragender Aufzug, mit deutlicher Vanille - Struktur. Weich, leicht hefig & samtig im Körper. Wärmt mild über den Gaumen und bringt eine fein gezeichnete Würznote in den nur zaghaft aushopfenden Sturz.

Das Bier ist sehr bekömmlich (fast schön süffig). Seine Stärke liegt in dem samtigen Fruchtkörper aus warmen Pfirsich & Vanille Noten. Gut !

Biertest vom 25.12.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,13,14,12,11,12 - 12,40


derkaro meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

#948
orange und leicht trübe steht es im glas, hat feine schwebeteilchen und recht wenig aber standhaften schaum. perlig wie sekt.
hefig alkoholisch ist es, weich, leicht fruchtig und dezent süss.
obwohl ich solche hochprozentigen vertreter der brauerzunft nicht als süffig bezeichnen will... ist es doch sausüffig!
so gefällt mir weissbier...

Biertest vom 8.11.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,12,-,12,9,12 - 11,23


Dr.Lovely meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Stark schäumendes Witbier, das nach klassischem Weizenbier aussieht, nur trüber. Viel Hefe am Anfang, dann etwas Säure und zum Schluss wieder Alkohol. Leicht chemisch-medizinischer Nachgeschmack.

Biertest vom 10.11.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,8,8,8,10,8 - 8,20


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die von mir verkostete Version hatte 8,5 %. Aber bei belgischen Bieren scheinen Änderungen in dieser Hinsicht recht häufig zu sein.

Die Farbe: Ockergelb und trüb.
Die Krone: Es handelt sich hier um eines jener Biere, bei denen das Einschenken länger dauert als das Trinken. Die Krone ist sehr mächtig und steht und steht… .
Der Duft: Würziger und etwas fruchtiger Duft nach Weizenmalz, wobei ich gar nicht weiß, ob letzteres drin ist.

Geschmacklich gebärdet sich das Grand Cru im Antrunk wie ein weizenmalzlastiges Weißbier. Eine Spur Frucht und eben viel Weizenmalz. Im Mittelteil jedoch wird es dann zunächst wesentlich herber als ein Hefeweizen. Gewürze und Kräuter schwingen mit, ohne sich zu stark in Szene zu setzen. Der Abgang wärmt, das war ja auch zu erwarten. Die Hopfenherbe geht eher etwas zurück, dafür kommen Fruchtnoten stärker durch, bringen etwas Säure und Süße hinein und lassen das Finish schaumweinartig ausklingen.
Fazit: Ist o.k., gut trinkbar, vielleicht etwas zu alkohol- und fuselstark.

Biertest vom 3.4.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,10,10,8,9,10 - 9,65


FaustusI meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Orange im Glas, Krone ist leider schnell weg. Säuerlich bissig hopfig und mit feinen Würznoten liegt es in der Nase. Vollmundig säuerlich und recht fruchtig in der Mitte, setzt sich später die Würznote immer stärker durch, um ganz hinten mit einer bissigen Hopfenherbe zusammen einen appetitlichen Abschluss zu bilden, in dem auch der Alkohol sich leicht aromatisch zeigt. Lecker.

Biertest vom 3.1.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,11,10,12,10,11 - 10,85


Kölschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Spritzig hefiger Antrunk, im Mittelteil leicht alkoholisch, untertönig etwas würzig, was nach und nach deutlich stärker wird. Im Abgang trott dies mit dem zuvor nicht in Erscheing getretenen Malzton in den Vordergrund und lenkt das Bier in eine völlig andere Richtung. Interessante Mischung, für Witbier doch etwas ungewöhnlich.

Biertest vom 12.12.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,11,11,12,10,11 - 10,90


Leverkusener meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Als große Bierkunst entpuppt sich das Grand Cru von Hoegaarden. Das unfiltrierte Bier zeigt im Leffe-Glas eine trübe Farbe in Richtung Zitronengelb. Der Antrunk ist säuerlichfrisch und dieser Geschmack hält sich während des gesamten Genusses. Dazu kommt eine Vielzahl von Aromen, die ich gar nicht einzeln zu ordnen kann.
Den Alkoholgehalt von immerhin 8,5% schmecke ich nicht raus, es ist auch keine Süße vom Alkohol her zu schmecken. Das Bier ist eine Rundesache und die hohe Schule des Belgischen Bierbrauens.

Biertest vom 25.3.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,15,11,15,12,13 - 13,25


Kristall-König meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein trübes Witbier mit goldener Farbe. Das Bouquet zeigt sich kräftig hefe-fruchtig mit Gewürzeinschlag.
Im Geschmack hefig, wieder Gewürze (Koriander). Insgesamt dem normalen Witbier aus gleichem Hause sehr ähnlich, nur alkoholischer.
Trotzdem ganz gut.

Biertest vom 20.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,11,11,11,11 - 11,05


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 1057
ersma: ist das die edel-version des normalen witbieres? also sozusagen das "premium wit"?
goldorange farbe, trübe im glas. viel feiner schaum, der mäßig stabil ist.
geruch ist süßlich-hefig mit aromen von zitrus und birne.
antrunk ist an den lippen süß. im mund säuerlich-süßlich, schmeckt nach hefe, apfel und karamell. die mitte gibt sich herb-säuerlich. zum ende wirds wieder süßer, mit deutlicher hefe-note. gewürz-aromen. hier merkt man auch zum ersten mal den alk. insgesamt eigen, aber angenehme entwicklung.
die flasche kommt mit schönen etiketten daher, weiß unterlegt mit golddruck. sehr ansehnlich.
fazit: gut trinkbares, recht eigenes wit. empfehlenswert.

Biertest vom 10.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,10,11,13,11 - 10,95


Shaney meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Mein zweites Hoegaarden, dass zwar optisch nicht so p...gelb daherkommt, aber auch nicht wirklich gut ausschaut. Orange-trüb mit Schaum. Das Aroma ist ein typisches Hefe-Weizen. Im Antrunk auch hefig-fruchtig, aber der Abgang ist sehr alkoholisch. Nicht so sehr, wie die 8,5% Alk. befürchten lassen, aber dies ist eher ein Weizenbock und in dieser Klasse hat ein Schneider Aventinus einfach mehr zu bieten. Not bad.

Biertest vom 6.12.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,10,11,10,7,10 - 9,80


Malzbonbon meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der fruchtig-süssliche Geruch kommt sehr positiv und nur der leichtschal-bittere Antrunk mit der etwas muffigen Spur kann das Vergnügen schmälern. Für einen, der schon kein Fan der "Blanche" von Hoegaarden ist, ist auch das Grand Cru kein Genuss. In Abgang und Nachgeschmack erinnert das Grand Cru an Hefeweizen. Die Blume breitet sich platt und eher unscheinbar im Gaumen aus. Dumpfbitterer letzter Schluck. Die abschliessende Alkoholwärme ist aber äusserst angenehm im Hals. Das ist kein Weltbier, aber dennoch ein ganz stabiler durchschnittlicher Belgier.

Biertest vom 25.6.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,8,5,7,7,7 - 7,15


Taxi-Driver meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Grand Cru schmeckt wie eine Mischung aus Weizen (hell) und Champagner/Sekt. Es setzt sich auch Hefe am Boden ab. Malzig ist daher nicht, alkohollastig aber auch nicht. Es ist interessant.

Biertest vom 23.12.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,10,10,9,10 - 9,85


wiking meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Da steht 8,5%alc. auf der Flasche, NICHT 8,7%, wie oben angegeben ist!!! Farbe: Trüb, honiggelb, wie Hefeweizen. Aroma: Leicht säuerlich, typisch für Hefeweizen, ein wenig nach Orangen duftend, aber insges. nichts besonderes.. Geschmack: Rezent, kräftig, fast wie ein Weizenbock. Gut. Nachgeschmack: Hopfenbitter im Abgang, die 8,5% merkt man spätestens gerade jetzt!! Stark ist das Bier! Fazit: Keine Frage, das Bier ist OK, aber irgendwie habe ich MEHR ERWARTET!

Biertest vom 19.4.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,11,11,12,11 - 11,00


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

In dem Grand Cru, dem "Champagner des kleinen Mannes" schwimmen kleine Hefeteilchen, bzw. Gewürzteilchen rum. Die Farbe ist trüb und macht richtig Lust auf das Bier. Das Aroma ist etwas schwerer, als ein normales Pils und behindert deshalb die Süffigkeit. Am Ende kommt eine leichte Fuselnote raus, die aber nicht stört. Ausserdem schmeckt man die "mysterieuze kruiden", die dem Bier eine ganz persönliche Note verleihen. Mir schmeckt das Bier ganz gut!

Biertest vom 19.9.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,11,10,10,14,12 - 11,55


Der Bierbaron meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier mit den "mysterieuzen kruiden" riecht seltsamer Weise aus der Flasche intensiver. Nämlich würzig, obergärig, weizig. Im Glas riecht es nur noch schwach würzig und malzig-hefig. Die feine Krone ist leider nicht besonders schäumend oder standhaft, dafür ist das ´Grand Cru optisch schön naturtrüb wie ein deutsches Weizenbierchen. Die Trinkempfehlung in Bezug auf die Temperatur von Interbrew ist übrigens 5°C; das Grand Cru hat selber den Anspruch, das Top-Bier von Hoegaarden zu sein. An diesem werde ich es auch messen.
Geschmack: Beginnt weizenbierartig, wird dann aber recht schnell reltiv herb-bitterlich. Darauf folgt eine fast schon aggressive CO2-Aufschäumung, die den Geschmack zunächst dominiert. Das Grand Cru endet warm und leicht fuselig. Säure und kräutrige Würze schwingen auch mit.
Fazit: Zuerst denkt man, ein Scherzbold habe einem ein paar kurze ins Paulaner gekippt, währen man mal kurz pinkeln war. Will sagen: Man meint nach den ersten Schlücken, ein deutsches Weizen mit zu hohem Alkoholgehalt vor sich zu haben. Mit der Zeit gewinnen aber die Kräuter und die dezente herbe Säuere an Überhand. Mit der Zeit wird das Bier sogar leicht sektartig. Ob dieses interessante Bier allerdings wirklich als Top-Bier der Brauerei anzusehen ist, darf zumindest angezweifelt werden. Man sollte es nicht eiskalt trinken, dann dominiert nur der Fusel. Warum die Brauerei ausgerechnet 5 °C als Trinktemperatur angibt will sich mir nicht so recht erschliessen. Erst jetzt (gegen das Licht gehalten) fällt mir übrigens auf, dass viele kleine Schwebteilchen im Bier treiben. Sieht nach Gewürzen aus, könnte aber auch feinpürierte Hefe sein. Das Grand Cru hat mir gefallen, mich aber nicht restlos begeistert. Wer Belgische Starkbiere/Witbiere mag kann bedenkenlos zugreifen. Wer gnerell keine obergärigen oder starken Biere trinken mag tut gut daran, dieses Bier stehen zu lassen. Grand Cru wird mit der Zeit besser!

Biertest vom 26.8.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,11,10,10,11,10 - 10,20


MAS meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das De Kluis Hoegaarden Grand Cru, das unter Beigabe von Zous Tarwe, Koreander und getrockneten Curacao-Schalen gebraut wird, verkostete ich im September 2003 und notierte:

+++ ockergelb, trüb; Duft: herb-fruchtig; Geschm.: dto., etwas bitter, citrusbitter; Abg.: dto., kräftig, lang; BTO 14/14/14/14/14/14

Als Sorte würde ich sowas wie Weizengewürzstarkbier schreiben.

Fazit: Wieder mal ein Beispiel hervorragender belgischer Braukunst auch jenseits des deutschen Reinheitsgebotes.

Biertest vom 22.6.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,14,14,14,14,14 - 14,00


Bronsky meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich hatte das Hoegaarden Grand Cru eigentlich nur der tollen Gläser wegen gekauft. Nach wie vor ist der Grand Cru -Schwenker mein häufigst einesetztes Bierglas. Das eigentliche Starkbier war kaum der Rede wert. Leider ist es schon ein paar Jahre her, so daß ich mich nicht mehr 100% erinnere, wie es genau schmeckte.

Biertest vom 12.9.2002 Noten: 9,6,5,6,-,6 - 6,15


der dude meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Naturtrüb.Schmeckt etwas
(zu?)süß,leichter Anflug von
Kräutern!?Leider fast kein
Nachtrunk zu vermelden.Schade
eigentlich....

Biertest vom 21.3.2002 Noten: 10,11,10,3,10,9 - 8,70


Marienkäfer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Speckig-rauchig, leicht metallischer Geruch. Dunkel Bernsteintrüb im Glas. Beißender antrunk, überaus indirskreter herber Geschmack. Wenig Spiel der Aromen. Ein wenig zurückhaltung täte gut. Langer grober Nachgeschmack.
Die Bezeichnung "Grand Cru" verspricht Erwartungen, die dieses Bier nicht halten kann.
Vielleicht sollte man bei Hoegaarden doch lieber bei "Witbier" bleiben........

Biertest vom 19.3.2002 Noten: 12,10,5,7,13,8 - 8,35




Hoegaarden Grand Cru

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 10,48 (6,85)
Aroma 10,56 (8,57)
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 9,68 (8,28)
Aussehen der Flasche 10,00 (6,85)
Subj. Gesamteindruck 10,12 (8,42)
Total 10,05 (8,46)
(In Klammern sind die Noten der BTO-Crew angegeben.)



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