Gaffel 1396

 
Brauerei Gaffel Gaffel 1396 Bierbilder einsenden
BrauortKöln Note
RegionNordrhein-Westfalen
9,10

(33 Tests)
SorteLager/Helles
Alkoholgehalt5,0% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen

St├ÂpselBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

1396 ist das bayrischste Kölsch, das ich je getrunken habe. Besonders im Nachgeschmack erinnert eine rustikale Brotigkeit eher an Münchner Oktoberfestbier als an ein Szenebier aus der Rheinmetropole. Hinter dem Designerkleidchen verbirgt sich ein kantiger aber sympathischer Urbayer.

Biertest vom 28.12.2002, Gebinde: 0,33 l Longneck Noten: 11,10,12,11,13,10 - 10,70


MatzeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom 28.12.2002, Gebinde: 0,33 l Longneck Noten: 10,9,9,8,13,9 - 9,15


IndyBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom 28.12.2002, Gebinde: 0,33 l Longneck Noten: 10,11,10,10,3,10 - 9,80


PeweBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom 28.12.2002, Gebinde: 0,33 l Longneck Noten: 10,9,11,11,15,10 - 10,40


Q.LeeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein Szenebier mit 6%, das zwar recht süffig ist, einen aber schon mal ordentlich kitzelt - sowas geht wohl nur in Köln. Kann ich ja gar nicht glauben, aber es schmeckt.

Biertest vom 28.12.2002 Noten: 10,10,11,9,14,10 - 10,20


Dirty meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die sollen das sein lassen mit dem Designerbier! Aber dafür in Ordnung.

Biertest vom 28.12.2002 Noten: 8,9,9,8,6,8 - 8,20





Online-Tests

Herzog Wilhelm meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Thermo-Ziffer auf dem Frontetikett signalisiert optimale Trinktemperatur, die Flasche ist nach dem Motto weniger ist mehr gestaltet, insgesamt stimmig. Das Bier darin (hier ist wohl aus der Flasche trinken gewollt) ist eine würzig süssliche Angelegenheit, beinahe ölig und pappig. Nur wenig Hopfenaroma garniert das Ganze und das bisschen ist dann auch eher simpel. Auch als Bayer kann ich dieses Bier trinken, bevorzuge aber in Köln dann doch das klassische Kölsch. (Auch wenn ich vom Gaffel schon zweimal heftig Schädelweh bekommen habe).

Biertest vom 20.12.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,8,9,9,10,9 - 8,90


hetfield meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Seit wann verkauft Gaffel den Flüssigseife??
Sorry,aber das geht gar nicht!

Biertest vom 7.2.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,6,6,6,9,3 - 5,35


Thunderhead meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Mit dem 1396 braut die Gaffel-Brauerei nun schon seit längerem außer dem Gaffel Kölsch ein Lager, welches geschmacklich leider voll enttäuscht (seifig-muffig). Selbst die Süffigkeit ist nur mäßig.

Fazit : "Finger Weg" vom 1396 und bleibt beim guten Gaffel Kölsch !

Biertest vom 3.2.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,5,6,7,6,6 - 6,30


derkaro meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

100% bier...die meisten unter dem namen "bier" in deutschland angebotenen getränke dürfen sich so nennen... was soll denn das ??
das etikett ist grenzwertig, einfachheit ist eine sache die ich mag aber man sollte schon ahnen können was die flasche beinhaltet ohne sie in die hand nehmen zu müssen.
sollen da limonadenkonsumenten auf`s glatteis geführt werden?
egal, das bier sieht gut aus, goldgelb sprudelnd mit wenig, aber standhaftem schaum steht es vor mir.
schmecken tut es relativ neutral, minimal hopfig und gut trinkbar ohne jedoch wirklich zu überzeugen.

Biertest vom 24.1.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,8,9,8,7,8 - 8,50


Shaney meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

So so, ein obergäriges Lagerbier, das auf Styling-Effekte setzt. Insgesamt läßt es sich ja durchaus trinken, kann aber seine wässrige Kölschherkunft nicht verleugnen. Es ist aber insgesamt etwas rezenter ausgefallen als ein Standard Kölsch. Hopfen kommt auch drin vor. Nicht der große Wurf, eher ein Retorten-Marketing-Bräu. Not bad.

Biertest vom 31.10.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,8,9,8,9,9 - 8,70


DNstonie meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das GAFFEL 1396 ist im Antrunk recht hopfig, wird dann im Verlauf deutlich malziger. Erinnert etwas an die Süddeutschen Lagerbiere ist aber zuunspektakulär um wirklich mithalten zu können.Fazit: Ok, aber mehr nicht

Biertest vom 30.9.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,10,11,10,5,9 - 9,50


Montana meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das 1396er riecht süßlich nach Malz, Karamell und seltsamerweise etwas nach Kirschen.
Es hat eine kleine schaumige weiße Krone, die schnell vollständig verschwindet; der Körper ist klar und rötlich.
Der Geschmack ist recht süß, er hält nur kurz an.
Der Körper ist leicht, trocken und mit normal viel Kohlensäure versehen.

Biertest vom 6.8.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 3,7,6,6,4,6 - 5,75


pilgrim meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das 1396 kommt in der schlichten 0,33l-Braunglas-Longneckflasche zu mir. Es stammt aus der Gaffel-Brauerei, was die Flasche – die bis auf oder gerade wegen des zweigeteilten Etikett, oben blau, unten gold, oben goldene 1396, unten silberene 1396 – wahlweise etwas trist oder auch sehr stylisch wirkt – nur auf der Rückseite verrät. Im Glas ist es goldgelb, stabil feinschaumig und lecker anzusehen. Geschmacklich süffig-weich, aber durchaus aromatisch, also kein dünnes Goldbierchen. Leider schmecke ich auch leicht metallische Töne im Nachgang, das macht die Sache leider eher schlechter. Dennoch: Insgesamt eine recht runde Sache, kann man sehr gut trinken. Und eben fällt mir noch auf, dass in das Vorderetikett eine eingebaute Trinktemperaturanzeige hat. Fazit: Eine Sache, nicht für die Spitze, aber gut als anständiges Partybier allemal.

Biertest vom 15.4.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,10,11,11,10,11 - 10,80


FaustusI meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Bei Markteinführung hatte ich damals auch die starke 1396er Version verköstigt, war allerdings leider vor BTO Zeiten...
Eher dunkelgolden mit schnell verschwindender kleiner Krone zeigt es sich, riecht hopfig und naja, der Abgang ist dann auch hopfenbetont, will wohl kräftig wirken, ist es aber nicht so wirklich, vornehin eher dünn, stark prickelnd, dennoch irgendwie dumpf. Geschmacklich nur grob als Kölsch zu identifizieren.....
Tja, was soll man da schon sagen, Flasche wirkt ja noch irgendwie elegant, aber Rest zeigt sich mir recht ausdruckslos.

Biertest vom 16.12.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,6,8,7,14,6 - 6,95


wastl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

1396 war das erste Kölner Bier, das ich jemals getrunken habe und zwar eher zufällig als ich ein paar Kölner Freunde auf einer Netzwerkparty getroffen habe. Die hatten einen Kasten davon dabei und schwörten darauf und ich fands auch recht lecker, war damals aber noch kein Biertester. Muss wohl so um 2002 herum gewesen sein.
Wie ich den Kommentaren entnehmen kann hat es da wohl einen Wandel gegeben, ich hatte es auch als etwas stärkeres Bier in Erinnerung. Das was ich hier verkoste schmeckt zwar entfernt nach Kölsch, ist aber insgesamt schon etwas wässrig und fad. Na wenigstens kann ich von mir behaupten, auch das "alte" 1396 mal getrunken zu haben.

Biertest vom 1.12.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: -,7,8,6,-,7 - 7,00


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Voller Malzkörper, mit deutlichem Volumen. Sehr würzig und kräftig - leichte Holz und minimale Raucharomen - ähnlich einem Festbier. Das Mittel bringt einen fruchtigen Lauf, der mit schmeichelndem Hopfen Honigartig ausläuft. Ein reiches und eigenständiges Bier !

Anmerkung: Bei der Flasche hatte ich zuerst ein billig Bier erwartet, daher wäre das Design evt. mal zu überdenken.

Biertest vom 24.11.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,11,12,7,11 - 11,00


Taxi-Driver meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Bier ist festbiermalzig und süffig. Mild im Nachgeschmack, bei dem keine Hopfenzüge ausfindig machen kann. Ordentlich.

Biertest vom 10.10.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,10,10,10,8,10 - 9,80


Kristall-K├Ânig meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Kräftige bernsteinartige Farbe, die von einem hopfig-herben Geruch begleitet wird. Geschmacklich ziemlich herb mit einem schweren Malz-Gegenpol. Runder Abgang.
Gut trinkbares Bier von Gaffel. Auf Grund der geschmacklichen Richtung, hat es bei mir allerdings einen etwas zwiespältigen Eindruck hinterlassen.

Biertest vom 23.3.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,8,8,9,9 - 8,70


J├╝rgen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Schöne 0,33l-Longneck-Flasche mit schlichtem aber ansprechendem blau-goldenen Etikett. Überraschend süffig und spritzig - besser als ein "normales" Kölsch.

Biertest vom 27.1.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,9,11,7,12,10 - 9,55


Ryal meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der Schaum vom goldgelben 1396er vergeht zu schnell. Es schmeckt mir metallisch und fad. Das echte Gaffel bevorzuge ich auf jeden Fall. Auf dem Etikett wird dem Konsumentem 100% Bier versprochen, aber für mich sind es maximal 25% Bier. Nur das Flaschendesign überzeugt mich, schlicht, aber gut.

Biertest vom 26.6.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,6,3,5,12,6 - 6,20


Jevers Zeuge meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

# 700
ersma: die werbeplakate der brauerei haben mich über deren internetseite (www.internetbier.de) über diverse umwege erst zu bto gebracht. daher denke ich, ham sies verdient, dann doch endlich auch mal getestet zu werden - als runde nummer.
dunkelgoldene farbe, recht perlig, mittelfeiner schaum, der in üblicher menge auftritt und durchschnittlich stabil ist.
geruch ist frisch hopfig, aber mit einer merkwürdigen unternote, die ins medizinische geht.
der antrunk ist hopfig, recht würzig. zur mitte hin wirds deutlich malziger, bleibt aber unspektakulär. das ende übernimmt wieder der hopfen, der herb und würzig daherkommt. insgesamt ausgewogen, aber auf niedrigem niveau.
die flasche - tja. einerseits gelungen schlicht, andererseits einfallslos.
fazit: 100 % bier, wie auf dem frontetikett betont, sind sicherlich drin, aber nur 50 % geschmack.

Biertest vom 24.6.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,7,8,8,8,8 - 7,95


wiking meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Als www.Seite ist hier angegeben: " www.internetbier.de " Na so was.. Interessant.
Vorne steht " 1396 100% Bier " na ja.. Nicht gerade einfallsreich! Farbe: Mirttel gold gelb, mässige Krone. Nach 2 Minuten sieht es richtig übel aus, da nichtmal die geringste Spur nach Bierschaum vorhanden ist! Das ist nich schön! Aroma: Leicht malzig, nichts besonderes. Geschmack: Wie ein Standartlagen, nichts besonderes. 08/15 eben! Rezent, spritzig. Das könnte Zeichen dafür sein (bzw. IST Zeichen dafür!), das dieses Bier obergärig gebraut ist! Nachgeschmack: Reichlich CO², mild. Fazit: Eigentlich stinknormales Massenlager. Schmeckt wie alle andere. Aber! Obergärig gebraut!!!

Biertest vom 27.12.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 5,8,9,8,5,6 - 6,90


monster meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

obwohl von Gaffel und aus Köln doch KEIN Kölsch, sondern ein Obergähriges Lagerbier (obwohl das doch eigendlich das Gleiche ist), Gaffel vermeidet den Begriff Kölsch (ob die Angst vor Verwechselungen haben?) Eigendlich ganz ok, leider verspricht die Werbung mehr als das Bier dann hält, schade Chance verpasst, orginal Gaffel Kölsch ist besser.

Biertest vom 12.9.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,10,9,9,11 - 10,45


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das 1396 Gaffel ist vom Flaschendesign her wohl eines der unscheinbareren Szenebieren, wahrscheinlich liegt es daran, dass es schon sehr früh auf den Markt gekommen ist. Herb, malzig, leicht süsslich und im Abgang säuerlich präsentiert sich das 1396 als unytpisch im Geschmack für ein solches Trendgetränk. Mir ist es aber nicht ausbalanciert genug, um ständig konsumiert zu werden. Mancher wird Spaß daran finden!

Biertest vom 4.9.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,8,8,9,9,8 - 8,30


Magnifixus meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein als obergäriges Lagerbier bezeichnetes Szenebier aus Köln. Der Name des Biers verweist auf die friedliche Revolution Kölner Bürger gegen die Patrizierherrschaft. Kein konkreter Bierbezug also, aber die anvisierte Zielgruppe wird es sicher so oder so erst gar nicht interessieren. Sechs Prozent Alkohol waren eben dieser Zielgruppe wohl auch zu untypisch; auf jeden Fall wurde das 1396 auf herkömmliche fünf Prozent abgespeckt. Das Bier ist für Leute gedacht, die cool sind, ohne es nur sein zu wollen. Das versteht man offenbar so, dass jemand cool dann ist, wenn er Bier trinken kann, ohne unangenehme Begleiterscheinungen, wie Biergeschmack auf der Zunge, über sich ergehen lassen zu müssen. Diesen Eindruck kann man angesichts des stark in Richtung Goldbier tendierenden milden Geschmacks gewinnen. Immerhin sind durchaus Aromen da, das muss man anerkennen, und das Bier zeichnet sich durch eine gewisse Samtigkeit aus, aber überzeugen kann mich das fast ausschließlich süße Aroma auch nicht. Lese ich mir die Vortests durch, befürchte ich, dass mit dem einen Volumenprozent Alkohol auch eine ganze Menge Aroma das Bier verlassen hat. Zwar hat 1396 eine gewisse Eigenständigkeit, aber gut ist es dabei nicht. Im Großen und Ganzen einfach nur überflüssig.

Biertest vom 1.9.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,7,11,8,10,5 - 7,50


K├Âlsch4life meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Guter Geschmack. Liegst aber nicht unbedingt bei meinen Favoriten Kölschsorten aber ist trotzdem geniessbar!
Originelle Idee von Gaffel!
Peace Kölsch4life

Biertest vom 2.11.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,7,11,9,12,10 - 9,65


K├Âlschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Leckeres Bier, leider in viel zu kleinen Flaschen. Sehr süffig!

Biertest vom 11.9.2004 Noten: 10,12,15,13,13,12 - 12,45


Tommy379 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich habe dieses Bier in einem Getränkemarkt in meiner Stadt entdeckt, es wurde dort als Ausschussware verkauft. Zu unrecht, wie ich nach dem Kauf bei einem gemütlichen Abend im Familienkreis feststellte. Dieses Bier ist in allen Bewertungspunkten "fast" unschlagbar, trotz des für Biere relativ hohen Alkoholgehalts (6%)ist es unheimlich süffig und sehr aromatisch, allerdings aufgrund der doch recht kleinen Flaschen 0,33l leider immer viel zu schnell leer. Gottseidank gibt es für dieses Problem eine Lösung ;-) !!! Also zwei Daumen hoch für dieses Spitzenbier.

Biertest vom 11.3.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,15,15,14,9,14 - 13,85


Der Bierbaron meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das inoffizielle Kölsch von Gaffel soll die Jugend zurück zum Bier bringen, weg von Smirnof & Co.
Recht süsslich im Geschmack. Die 6 Umdrehungen merkt man dem Bier nicht an.
Insgesamt aber gut abgestimmt und überaus süffig.

Biertest vom 14.3.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,11,12,11,12,12 - 11,80


Frank meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Sehr überrascht! Sehr positiv überrascht!
Gaffel braut nun ein richtiges BIER, kräftig und lecker!
Der erste Schluck überzeugt schon vollkommen!
RESPEKT an den Braumeister.

Biertest vom 11.2.2003, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,14,14,13,12,14 - 13,55


MAS meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

In meinem Test von Gaffel Kölsch schrieb ich: "Gaffel hatte mal ein hellbraunes Bier mit einer Jahrszahl aus dem 13. Jahrhundert, in dem die Gaffeln sich geprügelt haben oder so, als Namen, was ausgesprochen lecker und süffig war. Leider brauen sie es nicht mehr."

Nun, es war das 14. Jh., und sie brauen es wieder.

Es gab einmal einen Plakatspruch: "Der Sommer geht, 1396 kommt." (frei nach Johnny Walker) Damals gab es das 1396 in einer normalen Halbliterflasche, und diese historische Jahreszahl (Aufstand der Gaffeln oder so) stand warm-braun auf dem blauen, ovalen Gaffel-Etikett.

Jetzt kommt es in trendigen 0,33l-Longneckflaschen daher, mit einem Etikett versehen, dass an finsterste Planwirtschafszeiten erinnert. Und statt einer Biertypbenennung steht da nur drauf: 1396 Bier. Und irgendwo steht, dass es 100% Bier ist, wahrscheinlich, damit man es nicht mit den derzeit trendigen Biermischgetränken verwechselt.

Der Inhalt entschädigt aber für das schäbige Aüßere: es strömt ein hellbraunes, dunkelbernsteinfarbenes Bier ins Glas, ein malzig-würziger Duft steigt auf, im Mund macht sich süß-herb-malzige Würze warm und mollig breit, der Abgang hinterläßt eine Spur von röstiger Bitterkeit, aber nur eine Spur, nicht zu viel.

Fazit: ein sehr leckeres
6%iges, obergäriges Bier für die kalte Jahreshälfte.

Biertest vom 3.12.2002, Gebinde: Glasflasche Noten: 14,14,14,14,5,13 - 13,15


Marienk├Ąfer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ich habe es geahnt: Die Gaffelbrauerei bringt ihr erstes Nicht-Kölsch auf den Markt, natürlich wie immer jung, dynamisch, zielgruppengerecht. Die Kopfgeburt der hippen Werbestrategen. Das lächerliche Binding Lager ("the international Taste") läßt tausendmal grüßen! Ich zitiere die Gaffel's Geschäftsleitung:
„Wir reagieren auf das Trinkverhalten der jungen Zielgruppe. Szenegetränke setzen Trends auf Kosten des Bierkonsums. Wir bieten mit ‚1396‘ ein neues Geschmackserlebnis in einem außergewöhnlichen Design und zeigen, dass sich Bier auch in Szene setzen kann.“
Toll nicht? Diese Strategie wird dann auf deren Internetseit folgendermaßen umgesetzt:
Zitat: "1396 ist die Marke für Menschen, die nicht cool sein wollen, sondern cool sind.

1396 ist das Bier für Menschen mit stabilem Charakter, die ihren eigenen Kopf haben, die genau wissen, was sie wollen.

1396 ist purer Biergenuss für Menschen, die sich selbst treu bleiben, die stets das Bessere dem Guten vorziehen."
Ich möchte tagelang schreien vor lauter Stumpfsinn!
Zum Bier: 1396 kommt in einer 0,33 Longneckflasche daher, ist äußerlich minimal-trendy gestaltet, ohne vom Design aufdringlich zu wirken. Der Geruch ist kernig, fast fränkisch hart. Vom versprochenen Geschmackserlebnis merke ich gar nichts - es schmeckt zuckerwässerig uncool, gar billig und fade. Lediglich das Finish besitzt eine wärmliche Kernigkeit und hält lang an. Das beste am Bier! Noch erwähnenswert ist, das strengstens vermieden wird, dieses Bier als Kölsch zu bezeichnen, obwohl obergärig und aus Köln. Der Begriff "kölsch" scheint offenbar out zu sein!

Für mich persönlich das "Gurkenbier im Dezember 2002"


Biertest vom 2.12.2002 Noten: 8,2,2,9,10,- - 5,41




Gaffel 1396

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 9,69 (9,83)
Aroma 8,77 (9,66)
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 9,07 (9,50)
Aussehen der Flasche 9,07 (9,83)
Subj. Gesamteindruck 8,96 (9,50)
Total 9,10 (9,74)
(In Klammern sind die Noten der BTO-Crew angegeben.)



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