Delirium Tremens

 
Brauerei Brasserie Huyghe Delirium Tremens Bierbilder einsenden
BrauortMelle Note
RegionBelgien
8,30

(25 Tests)
SorteTripel
Alkoholgehalt8,5% Vol.
 
Einzelbewertungen
Notendurchschnitt
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Einzelbewertungen

MatzeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Unglaublich resistente Blume! Die Farbe ansonsten tripelüblich. Liegt nur leicht süßlich auf der Zunge während die Nase Kräuter auszumachen meint - interessante Verbindung. So etwas stürzt man nicht einfach hinunter, doch runter geht's auf jeden Fall. Im Nachgeschmack schlägt dann die ganze Stärke dieses Tripels durch und man erinnert sich an die Volumenprozente. Sicher kein Bier für alle Tage, doch wird mich schon das Aussehen der Flasche sicher noch einmal zum Kauf verleiten.

Biertest vom 10.8.2006, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,8,7,13,9 - 9,30


KaiBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom vor 2001 Noten: 3,1,-,2,4,2 - 2,05


StöpselBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom vor 2001 Noten: 8,2,-,3,11,3 - 3,88


IndyBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom vor 2001 Noten: 10,2,-,0,11,2 - 3,11


Q.LeeBTO-Crew meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Biertest vom vor 2001 Noten: 5,4,-,3,13,4 - 4,47





Online-Tests

Botrytis meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Abgesehen von einem kleinen Fetzen Staniol, das mit ins Glas gekommen ist, macht dieses Triple einen sehr guten optischen Eindruck. Satt goldene Farbe mit leicht orangen Reflexen. Dazu die Hefeflocken und einer überaus fluffigen, feinporigen, lang anhaltenden Krone. Im Geruch süß würzig - ich würde sagen Koriander bis Oregano mit überreifen bis zu gären beginnenden Marillen oder Mirabellen. Bereits der Antrunk fällt sehr komplex aus - schon hier erkennt man das mächtige Volumen dieses Bieres. Sehr fruchtig (überreifes Steinobst) und passend hefig. Der wuchtige Körper gibt die bereits angesprochenen Aromen wieder, wirkt hier aber vielleicht einen Tacken zu stark und alkohollastig. Im Abgang schließen dann Hefe, leichte Hopfenherbe und angemessen fruchtige Säure ab. Auch im längeren Abgang bleibt kein schlechter oder zu dominanter Geschmack erhalten - leichte Hefe und zarte Herbe mit ebenso leichter Würze. Wie schon erwähnt, ein trocken wirkendes Korianderaroma... Tja, garantiert kein Bierchen für locker lässig oder mal nebenher... So ein komplexes Gebräu, auch wenn es sicher nicht das Beste seiner Art ist, muss verstanden und mit etwas Gefühl getrunken werden. Zweifelsohne sehr interessant, aber zur Spitze fehlt dann doch noch einiges.

Biertest vom 12.7.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,12,10,12,13,12 - 11,65


osiris300 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein Belgier mit furchterrgendem Namen!
Aussehen der Flasche: Absolut tolles Design..
Aussehen:
Schöne tripelfarbe, Schaum hält sich ordentlich.
Antrunk:
Sehr fruchtige Noten mit Apfeleinschlag, auch eine komplexe Hefe spürt man. Der Hopfen kommt eher schwach.
Mittelteil:
Die Spritigkeit kommt etwas hervor, doch nicht extrem; Die anderen Noten bleiben.
Abgang:
Wieder der komplexe Hefencharakter, auch den Hopfen spürt man.
Fazit:
Kein schlechtes Tripel, doch es erreicht an Komplexität weder die Trappisten-Tripel noch das Duvel.

Biertest vom 2.5.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,13,12,12,15,13 - 12,80


Bierschlucker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Delirium aus der kleinen bunten Flasche ist sehr beeindruckend. Anfangs bitter sauer zunehmend nach apfelblüten und Sektschorle. Das starke trübliche verströmt einen gährungs geruch, der die volumen schon erahnen lässt. Ein Belgischer Hammer passender name.

Biertest vom 13.4.2012, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,12,13,12,14,13 - 12,45


kappldav123 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche gefällt mir sehr gut, obwohl es schon etwas ins Kitschige geht. Das Bier im Glas sehr spritzig, feiner Schaum. Startet kräftig, säuerlich-würzig mit einer deutlich herb-bitteren Note. Fruchtig im Hintergrund, was im Abgang stärker zum Tragen kommt. Leicht alkoholisch, mit dominant-würzigen Tönen. Gefällt mir gut!

Biertest vom 28.5.2010, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,11,11,10,12,11 - 10,80


niggl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ahh geh fort!Experimentelles "BIER" aus Belgien.Sekt,Apfelwein und im Hintergrund etwas Biergeschmack knallen dir die Hopfenästhetischen Sicherungen raus!Aromaeindrücke wie nach einem exorbitanten Trinkgelage morgens um halb7.Was soll das???Fuselig, unstet und nix und wieder nix!Ich kauf mir jetzt ne Flasche Brottrunk-Das schmeckt genauso...

Biertest vom 20.12.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 6,1,2,2,3,1 - 1,90


Gosingen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein dunkelgoldenes Ale schenkt mir der kleine rosa Elefant in mein Glas. Einige Flocken schwimmen im Glas herum. Aber das habe ich erwartet. Die Schaumkrone ist sehr fein und haltbar. Sie steht und steht und behindert mich beim weiteren Einschenken. Gleichzeitig duftet es wunderbar aus dem Glas, fruchtig nach Grapefruit und nach einem Blumenstrauß.

Der erste Schluck benetzt meine Geschmacksnerven. Doch war das Aussehen noch exzellent, so überzeugt mich der Geschmack nicht in gleicher Weise. Die Grundnote ist auch hier Frucht, nach Grapefruit und Orangenschale, leicht bitter. Begleitet wird das von einer leichten alkoholischen Note und einer milden Säure. Der Abgang bringt eine zunehmende Bittre und eine Spur Gewürze.
Fazit: Durchaus gut, und ich sehe rosa Elefanten und grüne Krokodile.

Biertest vom 4.11.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,10,10,15,10 - 10,45


Nelson meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Dieser lustig anzuschauende, Bewusstsein erweiternde Belgier ist mir zugetragen worden.
Äußerlich ist die Verpackung schön anzusehen und läst erahnen, dass man kein „08/15 – Bölkstoff“ zu erwarten hat.
Beim Einguss entsteht eine schön anzusehende, stabile aber auch leicht nervige Blume, eingießen dauert. Farbe kann sich sehen lassen, goldgelb, nett.
Der Geruch lässt ein fruchtiges Aroma erahnen, himbeerig / erdbeerig würde ich sagen, macht aber einen leicht künstlichen Eindurck.
Der erste Schluck, im Antrunk fruchtig-süß, im Mittelstück kommt die Biernote durch, leicht hopfig. Im Abgang dann der deutliche Hinweis auf die 8,5 % alc, leicht fuselig.
Im Großen und Ganzen eine weitere Erfahrung, mehr nicht.
Ich musste mich schon zwingen die 0,33 l zu verzehren, für den Pilsfreund wohl eher nicht zu empfehlen.

Biertest vom 19.3.2009, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,5,5,3,12,6 - 5,85


Blockwogenst√ľermann meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Beim Aussehen der Flasche könnte man hier ein Alkopop oder ein anderes Trendgesöff vermuten. Nach einem Bier sieht das von außen nicht aus. Der Geruch ist süß und mit einer dazugehörigen säuerlichen Note erinnerte Delirum Tremens fast ein wenig an Berliner Weisse. Der Geschmack wird von einer trockenen Hefigkeit dominert. Durch gewisse Parallelen zur Berliner Weisse (Säuerlichkeit) und zu Hefeweizen (Hefigkeit) könnte man meinen, dass auch hier mit Weizenmal gebraut wurde. Es wurde allerdings nur Gerstenmalz verwendet. Bei einer dreifachen Gärung und 8,5% Alkohol sollte man eigentlich vermuten, dass auch eine malzige Würzigkeit durchkommt: Fehlanzeige! Hopfenbittere ist auch nicht zu vernehmen. Die Bittere, die vorhanden ist, scheint mehr von der Hefe, als vom Hopfen zu kommen. Die trockene Hefe und eine gewisse Säuerlichkeit sind hier die Hauptgeschmacksnoten. Delirium Tremens kann mich nicht wirklich überzeugen.

Biertest vom 21.8.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,7,4,5,5,7 - 6,35


Shaney meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Urintrüber Stoff mit reichlich weißen Flocken, die in dieser Brühe vor sich hin dümpeln. Das Aroma ist für eine Millisekunde trügerisch fruchtig, schlägt dann aber gleich in übler Säuerlichkeit und einer chemischen Metallnote um. Der Antrunk offenbart dann neben der säuerlichen Hefe eine ätzende Alkoholnote, die alles unter sich begräbt. Statt Nachgeschmack bleibt eine wärmende Alkoholnote, die ziemlich am Gaumen klebt. Nee, die nette Flasche kann nicht darüber hinweg täuschen, dass dieses Zeug nicht viel mit Bier gemein hat. Never again!

Biertest vom 27.2.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 2,3,0,1,10,1 - 1,70


beagle13 meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Der Name macht einem schon ein wenig Angst, doch beim Blick auf das Etikett glaubt man nicht an diese Wirkung. Das Etikett ist mit seinen rosa Elefanten, tanzenden Krokodilen, balancierenden Drachen und goldenen Vögeln witzig gestaltet. Vielleicht sah schon mal jemand nach dem Genuß einer oder zwei Kisten solche Tiere – wer weiß? Farblich entspricht es einem normalen Pils. Der Geschmack erinnert ein wenig an Kartoffeln, wird aber bald vom Alkoholgehalt von 8,5 % Vol. vom Feld gefegt. Schon der Geschmack der Blume macht sich einen Namen. Sie schmeckt leicht wässrig und relativ lasch für ein Tripel. Ein recht brauchbares Starkbier, das mit seinem Namen wirbt. Rosa Elefanten habe ich dabei jedoch nicht gesehen.

Biertest vom 11.1.2008, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,9,8,10,11,10 - 9,60


thomas.k meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die graue Keramik Flasche zeigt Elefanten und Krokodile, ob hier Drogen im Spiel waren? Das orange Bier hat mäßigen Schaum und riecht lecker nach Backobst. Der Antrunk ist auch back, trocken Obstig, bevor es
sprittig und etwas bitter wird.

Biertest vom 29.8.2007, Gebinde: sonstiges Noten: 9,13,6,6,11,9 - 8,80


Der Doppelbock meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Süsslich-fruchtiger Geruch mit ordentlichem Alkoholschuss. Stark hefiger, leicht süsslicher Geschmack mit fruchtigen Erwähnungen. Die Fruchtigkeit taucht im Mittelteil unter. Prickelnd, schon ziemlich süsslich und konstant sehr hefig im Mittelteil. Der Abgang ist weiterhin sehr hefig, deutlich alkoholisch, aber weitestgehend ausgeglichen. Ein Klassiker!

Biertest vom 20.4.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 8,10,11,10,12,10 - 10,05


Kristall-König meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

In Belgien ist man schon sehr kreativ, was die Namensgebung von Bieren anbelangt. Delirium Tremens steht mit auf dem Treppchen.
Das Bouquet ist überaus fruchtig und erinnert an Mirabellen. Sehr hefiger und fruchtiger Geschmack (Feige,Rosine), im hohen Maße feinprickelnd auf der Zunge.
Der Alkohol ist immer vorhanden, hämmert aber nicht zu stark in die Geschmackswelt hinein.
Delirium Tremens ist ein tolles Tripel, das die Gratwanderung zwischen gutem Geschmack und hohem Alkoholgehalt erfolgreich meistert.

Biertest vom 20.2.2007, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,13,12,12,13,12 - 12,20


gerresheimer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Die Flasche und das Etikett sind ja wirklich außergewöhnlich. Und der Alkoholgehalt von 8,5% auch. Orange-gelb mit jeder Menge Hefeflocken schwappt das "Unheil" ins Glas. Dort bildet es eine Schaumkrone, die aber sofort in sich zusammenbricht. Der Geruch ist wie der von angegorenem Fallobst, wie es im Herbst im Garten rumliegt. Dazu kommen viele süße Sachen wie Karamell, Nüsse und gammliges Brot. Um Gottes Willen, unwillkürlich muß ich mich schütteln. Trotzdem wage ich einen kräftigen Schluck. Ziemlich brutal werden mir die 8,5% Alkohol um die Ohren geknallt, zusammen mit einer bissigen Bitterkeit. Ich trinke das Glas aus und merke, wie mein Kleinhirn sich zu verabschieden beginnt. Nicht weil das so viel Alkohol im Spiel ist, sondern weil dieses Bier überhaupt nicht schmeckt. Wenn ich so etwas schmecke, frage ich mich ob die Belgier "sie noch alle haben". Dann wirklich viel lieber ein Stella. Punkt!

Biertest vom 20.12.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 7,6,3,3,15,4 - 4,85


Kölschtrinker meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Das Tripel riecht sehr fruchtig, eher in die Richtung Fruchtgummi. Das Bier schäumt gut auf und bildet eine stabile, feinporige Krone, die anscheined gar nicht mehr weicht. Am Anfagn schmeckts auch erstmal nach Fruchtgummi, schnell ändert sich dies jedoch zu einem alkoholisch - malzigem Aroma. Für 9% ist es dennoch unglaublich mild. Der Nachgeschmack ist malzig herb und rundet das Ganze mehr oder weniger gut ab. Ein Sektartiger Gerschmack ist, wie schon von anderen beschrieben, nicht von der Hand zu weisen, im Großen und Ganzen jedoch kann sich das Tripel jedoch sehen lassen, bei dem Preis von 2,90 Euro den ich bezahlt habe wird wohl kaum jemand ernsthaft daran denken, sich eine weitere Flasche zu kaufen.

Biertest vom 9.12.2005, Gebinde: Glasflasche Noten: 13,9,9,8,7,9 - 9,15


Kindl meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Hintergrund: Delirium bedeutet "Irresein". Tremere "zittern". Das Delirium tremens ist medizinisch eine lebensbedrohende Komplikation im Alkoholentzug. Krasse Bewusstseinstörungen, Aussetzen der Motorik usw. sind die Folgen.

Geschmack: Der kecke Belgier stellt erhebliche Anforderungen an den geübten Trinker. Die 9% bekommt man mit voller Wucht in den Nacken geprügelt. Alkohol direkt von vorn. Das Aroma ist sehr trocken, und mit dem eines Sekt´s absolut vergleichbar. Die geradezu penetrante Säuerlichkeit und der bitter, alkoholbrennende Abgang, lassen die Süffigkeit auf ein Minimum sinken. Eine Malzigkeit, oder getreideartige Hopfennote fehlt und damit auch jegliche Ähnlichkeit zum Bier. Nach ein paar tiefen Zügen kommt dann, dass von Billigbieren bekannte kopfschmerzsteigernde Stirnrunzeln beim Abgang.

Das Tremens ist in jeder Hinsicht ein Grenzgänger. Wer sich am Limit wohlfühlt bitte....... Mir persönlich langt die einmalige Begegnung mit dieser durchgeknallten Kanaille....

Biertest vom 22.10.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 9,0,0,1,12,0 - 1,65


J√ľrgen meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Diese trübe Brühe ist kein richtiges Bier. Schmeckt eher wie ein nicht gelungener Sektersatz.

Biertest vom 10.10.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 10,3,2,1,2,2 - 2,80


Der Bierbaron meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Delirium Tremens - ein Bier mit pädagogisch zweifelhafter Botschaft. Besonders wenn man das Flaschendesign betrachtet (Blauer Alurand, blaue Etiketten auf denen tanzende Krokodile, chinesische Drachen und der unter Alkoholikern berüchtigte pinke Elefant gleich mehrfach auftauchen. Das Glas ist bemalt und erinnter optisch an das Material aus dem Steinkrüge sind). Soll einem hier das Delirium als erstrebenswert und positiv verkauft werden, oder will man einfach nur witzig auf sich aufmerksam machen. Letzteres ist auf jeden Fall damit gelungen. Auch beim Anblick der erbärmlichen Website der Brauerei (die sich aber - das muss man ihr zugute halten- noch im Aufbau befindet) wähnt sich der Betrachter bereits im fortgeschrittenen Delirium.
Das Tremens riecht recht fuselig, solange es mit dem dichten, feinen und stabilen Schaum bewachsen ist. Ohne diesen erscheint es im Geruch etwas weniger alkoholisch und mehr beerig oder schokoladig.
Geschmack: Irgendwie sektartig. Dieses Bier erinnert geschmacklich und vom "Prickelverhalten" an Sekt - fruchtig, sprudelig und mit dem typisch alkoholischen Sektabgang.
Fazit: Damit kann man sich leicht ins Delirium saufen. Aber das kann man mit jedem Starkbier. Interessant sind die sektartigen Aromen. Freunde des Traubengebräus werden ihre Freude an diesem Bier haben. Bierliebhaber vermissen sicherlich den eindeutigen Gerstensaftgeschmack. Ausserdem ist Delirium Tremens für einen Belgier relativ unaromatisch. Mittelprächtiges Starkbier für Sekttrinker. Mehr Werbegag als ernst zu nehmendes Bier. Da wär mehr drin gewesen! Dennoch trinkbar.

Biertest vom 9.8.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 12,10,10,9,12,9 - 9,75


Suffkopp meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Wieder mal ein nettes Gesöff in der typisch grauen Huyghe-Flasche (wie das Guillotine), diesmal mit rosa Elefanten auf dem Etikett, die man wohl sieht, wenn man sich mit diesem Stoff ins Delirium trinkt...
Farbe dunkelgelb mit Kupferstich, feine und recht haltbare Schaumkrone. Der Duft hält eine gute Balance zwischen Hefe, Fruchtigkeit und Malzaroma, der Geschmack ist nicht zu süß, und es finden sich die genannten Aromen wieder, allerdings wird das Delirium im Abgang auch etwas spritig, vorallem wenn es nicht mehr so kühl ist. Das ist zwar nicht so heftig wie beim Guillotine und für mich noch einigermaßen im grünen Bereich, ein gewisses Manko ist es aber doch. Das Delirium hinterlässt einen angenehm tannenharzigen Nachgeschmack. Wie gesagt, ein nettes Gesöff, nur der Crew hats mal wieder nicht gemundet...
BTW, die Brauerei Huyghe ist jetzt nach meinem Wissen in Melle und nicht in Gent.

Biertest vom 2.3.2004, Gebinde: Glasflasche Noten: 11,11,9,11,14,10 - 10,45


Marienkäfer meint: Diesen Test melden (Funktion im Probebetrieb) Nach oben

Ein etwas geschmackloser Name für ein Bier in einer grauen Flasche verziert mit rosa Elefanten - ich sehe weisse Mäuse uhhhhhhuuuhhhhh.....
Feinster schneeweißer Schaum, blumig dichter Duft nach Kräutern und anderen Zusätzen. Sprudelnt im Mund, bleibt immer ungemein süffig-leicht für diese Stärke. Sehr sehr lecker. Da möchte ich noch eins haben.....
15 Punkte fürs Design!

Biertest vom 28.5.2002 Noten: 12,13,15,12,15,12 - 12,75




Delirium Tremens

Notendurchschnitt
Aussehen des Bieres 9,75 (7,20)
Aroma 8,55 (4,20)
Süffigkeit
Dieses Bier jetzt testen!
Nachgeschmack 7,50 (3,00)
Aussehen der Flasche 11,15 (7,20)
Subj. Gesamteindruck 8,05 (4,00)
Total 8,30 (5,12)
(In Klammern sind die Noten der BTO-Crew angegeben.)



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